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Datensticks: Huawei kauft Teile von Option

Datensticks

Huawei kauft Teile von Option

Huawei übernimmt Teile des belgischen Datenstickherstellers und Konkurrenten Option und kündigte eine Lizenzierung von Option-Software an. Damit wollten die Chinesen offenbar ein Wettbewerbsverfahren in der EU abwenden.

Huawei übernimmt Teile des Konkurrenten Option Wireless Technology. Der chinesische Telekommunikationsausrüster hat außerdem eine weitgehende Zusammenarbeit mit dem belgischen Hersteller von Datensticks und mobilen Geräten vereinbart.

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Huawei kauft das Option-Tochterunternehmen M4S, das Kommunikationschips herstellt, für einen Preis von 8 Millionen Euro. M4S ist auf RF-Chipsätze spezialisiert, die in Mobilfunkgeräten der vierten Generation eingesetzt werden. M4S steht seit Juli 2010 zum Verkauf.

Huawei lizenziert weiterhin die Software Option Connection Manager, was im ersten Jahr 27 Millionen Euro kosten werde. Eine Verlängerung der Nutzungsvereinbarung über einen Zeitraum von 18 Monaten für weitere 33 Millionen Euro ist vertraglich vorgesehen. Huawei und Option wollen auch an Projekten für gemeinsame Forschung und Entwicklung arbeiten. Dafür soll ein R&D-Zentrum in Belgien errichtet werden, in dem die beiden Firmen Hardware und Software für mobile Breitbandgeräte entwickeln.

Die Zusammenarbeit kommt überraschend, weil die Firmen seit Jahren juristisch gegeneinander vorgehen. Zwei Wettbewerbsbeschwerden Options gegen Huawei liegen bei der Europäischen Kommission vor. Option wirft dem chinesischen Konkurrenten Huawei und ZTE darin vor, unzulässige Staatshilfen für die Produktion von Datensticks anzunehmen. Huawei und ZTE beherrschen zusammen 90 Prozent des Marktes für USB-Datensticks und Datenkarten. Option ist der einzige europäische Hersteller in dem Bereich. Die hohen Kredite, die Huawei und ZTE von chinesischen Banken bekämen, stellten einen unzulässigen Wettbewerbsvorteil dar, so Option-Sprecher Jan Pote im September 2010. Damit könnten die Hersteller ihre Produkte in Europa zu Dumpingpreisen anbieten.

Mit dem Kooperations- und Übernahmevertrag ist dieser Streit nun Vergangenheit: "Im Geiste der künftigen Zusammenarbeit hat Option seine Anti-Dumping- und Anti-Subventionsbeschwerden gegen Einfuhren von mobilen Wide-Area-Networking-Modems aus China zurückgezogen und ersucht die belgische Regierung, ihren Antrag auf Schutzmaßnahmen zurückzuziehen", gab Option bekannt. Option ersuchte auch die EU, alle laufenden Ermittlungen gegen Huawei einzustellen.


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cgixigxififx 27. Okt 2010

Golem berichtete letzte woche, das schon zig lte-sticks angeboten (auf messen für...

MaC 27. Okt 2010

Ich habe die absolut selben Erfahrungen wie Smaragd gemacht. Der Stick hätte für unsere...



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