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Ubuntu ersetzt Gnome-Shell durch Unity

Unity soll ab Ubuntu 11.04 auch in der normalen Desktop-Version als Benutzeroberfläche dienen. Gnome bleibt zwar die standardmäßige Desktop-Umgebung, die Shell soll aber durch das Ubuntu-eigene Unity ersetzt werden. Bislang war Unity lediglich für Netbooks entwickelt und optimiert worden.

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Mark Shuttleworth hat auf der Ubuntu-Entwickler-Konferenz in Florida seine Entscheidung bekannt gegeben, die Netbook-Shell Unity auch auf der Desktop-Variante von Ubuntu einzusetzen. Sie soll die bislang verwendete Gnome-Oberfläche ersetzen. Der Unity-Desktop wurde in Version 10.10 offiziell als Benutzeroberfläche für die Netbook-Variante eingeführt. Unity soll ab Version 11.04 in allen Ubuntu-Versionen zum Einsatz kommen.

  • Der Ubuntu-10.04-Desktop mit der Unity-Shell
  • Die Unity-Shell verwendet den neuen Window-Manager Mutter.
  • Das Applikationsmenü in der Unity-Shell
  • Geöffnete Fenster tauchen ebenfalls in dem neuen Dock auf.
  • Bereits vorhandene Icons werden bei geöffnetem Fenster gesondert markiert.
Der Ubuntu-10.04-Desktop mit der Unity-Shell

Bislang ist Unity speziell für den Einsatz auf Netbooks entwickelt worden. Die Benutzeroberfläche setzt gegenwärtig auf das grafische Framework Mutter und setzt einen 3D-fähigen Grafiktreiber voraus. Laut Ubuntu-Mitarbeiter Jono Bacon arbeiten die Entwickler gegenwärtig daran, Unity auf das Compiz-Framework zu portieren. In seinem Blog betont Bacon allerdings, dass Canonical weiterhin auf Gnome setzen wird. Lediglich die Benutzeroberfläche soll ausgetauscht werden.

Konkurrenz zur Gnome-Shell

Damit bleibt aber die von Gnome für Version 3.0 anvisierte neue Gnome-Shell zumindest bei Ubuntu außen vor. Die Gnome-Shell setzt weiterhin auf das Mutter-Framework. Laut Shuttleworth sei das einer der Gründe, warum Canonical seinem eigenen Desktop den Vorzug geben will. Ein anderer sei die unterschiedliche Meinung zu den im Unity-Desktop verwendeten, so genannten, globalen Menüs, die die Gnome-Entwickler ablehnen.

Unity bietet dank gobaler Menüs eine reduzierte Oberfläche: Die Benachrichtigungswidgets sind in die jeweilige Fensterleiste eines geöffneten Programms integriert. Die Statusleiste fehlt komplett. Das setzt die Verlagerung der Fensterschaltflächen an den linken Rand der Fensterleiste voraus, die Shuttleworth bereits in Version 10.04 veranlasste. Am linken Desktop-Rand werden Verknüpfungen zu wichtigen Anwendungen und den Systemeinstellungen platziert.

Eigene Wege mit Gnome

Shuttleworth zeigt sich auch enttäuscht darüber, dass die Gnome-Entwickler dem Zeitgeist-Framework nicht die Aufmerksamkeit widmen, die es seiner Meinung nach verdient. Ubuntu will verstärkt auf Zeitgeist setzen, das bislang die Aktivitäten des Benutzers sammelt und die entsprechenden Informationen, etwa Chatprotokolle systemweit bereitstellt. In Zukunft soll Zeitgeist das traditionelle Speichern von Informationen in einzelnen Dateien komplett ersetzen. Zudem soll der Unity-Desktop auch für die Verwendung mit Multitouch-Geräten optimiert werden. Eine Vorab-Version des Frameworks für Eingaben per Berührung hatte Canonical jüngst vorgestellt.

Die standardmäßige Einführung der Unity-Shell stellt Entwickler vor die Aufgabe, künftig für verschiedene Benutzeroberflächen zu entwickeln. Shuttleworth will aber mit dem freedesktop.org-Projekt zusammenarbeiten, um eine einheitliche Entwicklung zu garantieren. Als Beispiel für die Konsolidierung verschiedener Desktop-Systeme nennt Shuttleworth die Integration von DBus in Ubuntu.


Der Kaiser! 24. Dez 2010

Wie aktuell sind die Anwendungen im Vergleich? Hast du schonmal Linux Mint Debian...

Der Kaiser! 24. Dez 2010

Unterschreib ich so. :) Nein. Bist du nicht. Für die einfachen Sachen, wie das...

Der Kaiser! 21. Dez 2010

Welches denn?

Der Kaiser! 21. Dez 2010

Und Fensterheber mit scrollen des Mausrads. *.*

Der Kaiser! 21. Dez 2010

Metacity ist ein Fenstermanager. Der hat erstmal nicht viel mit dem Rest zu tun...

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