Minecraft: Fans bekennen sich zu DDoS-Angriffen

Minecraft

Fans bekennen sich zu DDoS-Angriffen

Der Multiplayermodus der offenen Spielewelt Minecraft steht unter Beschuss: Offenbar gibt es Attacken durch eine Distributed-Denial-of-Service-Attacke. Wer dahintersteckt, ist unklar - womöglich handelt es sich um Fans, die mehr Updates fordern. Der Schöpfer des Spiels will unterdessen einen Linux-Guru anstellen.

Anzeige

So ganz sicher war sich Markus "Notch" Persson anfangs nicht, ob der Multiplayermodus seines erfolgreichen Indiespiels Minecraft tatsächlich Opfer einer Distributed-Denial-of-Service-Attacke - kurz: DDoS - ist. Noch am 20. Oktober 2010 wechselt er mehrfach in seinem Blog seine Meinung, um dann doch zu sagen: "Nein, es war ein Angriff", und das Fazit zu ziehen: "Ich habe heute viel gelernt. Eine der Lektionen lautet 'Stelle einen Linux-Guru an'."

Wer hinter der Schwarmattacke steht, ist unklar. In einem Forum namens 4Chan hat sich ein Spieler stellvertretend für eine Gruppe von Fans zu den Angriffen bekannt. Sie hätten über 83.000 gekaperte Rechner zur Verfügung, mit denen sie noch wochenlang Angriffe auf Minecraft durchführen würden - jedenfalls dann, wenn Persson sich nicht endlich an die Arbeit macht und angeblich versprochene Updates veröffentlicht. Die Bekenner schreiben, dass sie mit ihren Angriffen die Verkaufszahlen von Minecraft beeinflussen wollen, aber nicht für einen Konkurrenten arbeiten würden. Ob der Beitrag echt ist, lässt sich nicht beurteilen.

Markus "Notch" Persson hat unterdessen, wie schon länger geplant, ein eigenes Unternehmen gegründet, das sich um die weitere Vermarktung von Minecraft und möglichen neuen Projekten kümmert. Gleichzeitig hat er leistungsstärkere Server gemietet - und einen Schutz gegen DDoS-Angriffe mit dazu. Davon abgesehen, arbeitet er am Halloween-Update für Minecraft, das am 31. Oktober 2010 erscheinen soll.

Die Welt von Minecraft basiert auf Quadern, die entweder hinzugefügt oder entfernt werden können. Der kostenlose Classic-Modus bietet dem Spieler eine völlig verformbare Welt, die er mit seiner Kreativität allein - oder zusammen mit anderen - auf einem Server verwirklichen kann. Wer den Survival-Modus ausprobieren möchte, muss sich das Spiel für 10 Euro kaufen; alle weiteren Updates und Addons sollen kostenlos sein.


User0815 10. Jan 2011

Ich habe zuerst letztes Jahr November oder so auf einer Gamestar-DVD von dem Spiel...

Mönsch 26. Okt 2010

Bei erfahrenen Entwicklern schließt sich beides nicht aus. Man kann bei aufgespanntem...

PullMulll 25. Okt 2010

Ich streu garnix. das kann schön der Städtische Winterdienst machen.^^ aber schön das du...

The Howler 25. Okt 2010

"Cool, da ist ja Eisen!" *kling kling klang* *anschleich* *kling kling klang...

Husare 23. Okt 2010

Jämmerlich? Wieso jämmerlich? Bist du jetzt die Messlatte der Ästhetik? Vielleicht mag...

Kommentieren



Anzeige

  1. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  2. Business Analyst SAP (m/w)
    CSL Behring GmbH, Marburg
  3. Java-Anwendungsentwickler / -innen
    Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  4. Inhouse Spezialist SAP (m/w)
    ROTA YOKOGAWA GmbH & Co. KG, Wehr am Rhein

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  2. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  3. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  4. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  5. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  6. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  7. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  8. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  9. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  10. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Sony Alpha 7S im Test: Vollformater sieht auch bei Dunkelheit nicht schwarz
Sony Alpha 7S im Test
Vollformater sieht auch bei Dunkelheit nicht schwarz
  1. FPS 1000 Kamera soll 18.500 Frames pro Sekunde aufnehmen
  2. Bericht Sony will 4K-Superzoom-Kamera entwickeln
  3. Minikamera Ai-Ball Die WLAN-Kamera aus dem Überraschungsei

IT-Gipfel 2014: De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"
IT-Gipfel 2014
De Maizière nennt De-Mail "nicht ganz zufriedenstellend"
  1. Digitale Agenda 38 Seiten Angst vor festen Zusagen
  2. E-Mail Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Yahoo Mail

Retro-Netzwerk: Der Tilde.Club erstellt Webseiten wie in den Neunzigern
Retro-Netzwerk
Der Tilde.Club erstellt Webseiten wie in den Neunzigern

    •  / 
    Zum Artikel