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Telekom gibt LTE-Auftrag an Nokia Siemens Networks

Nach dem Auftrag in Deutschland wird Nokia Siemens Networks der Telekom auch in anderen Ländern die LTE-Netze aufbauen. Ein Rahmenvertrag wurde jetzt geschlossen. Datensticks kämen bereits von überraschend vielen Herstellern auf den Markt.

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Nokia Siemens Networks ist als einer der künftigen LTE-Lieferanten für ausländische Netze der Deutschen Telekom ausgewählt worden. Das gab der finnisch-deutsche Netzwerkausrüster bekannt. Nokia-Siemens-Networks-Sprecherin Christina Dinné sagte Golem.de: "Die Telekom ist einer unser Großkunden. Wir werden auch in Deutschland den Großteil des LTE-Rollouts für die Telekom machen." Für Deutschland stand der Auftrag jedoch schon länger fest.

Auch der chinesische Ausrüster Huawei hat einen Teil des Telekom-Auftrags in Deutschland erhalten. Nokia Siemens Networks habe in seinem LTE-Forschungszentrum im Ulm intensiv mit der Telekom an LTE gearbeitet und frühzeitig mit der Produktion der LTE-Basisstationen begonnen, sagte Dinné. Auch bei den Endgeräten gehe die Entwicklung voran. "Es gibt bereits viele LTE-Datensticks", so Dinné weiter. "Diverse Hersteller produzieren die Geräte, darunter Nokia, AVM, Samsung, LG und Huawei. Wir waren positiv überrascht, wie viele auf den Markt kommen".

Zu den finanziellen Konditionen des Netzwerkauftrags der Telekom wurden von Nokia Siemens Networks keine Angaben gemacht. Dinné: "Für den internationalen Rahmenvertrag steht noch kein Volumen dahinter, weil der Rollout in den einzelnen Ländern noch nicht entschieden ist."

Die Telekom hat Nokia Siemens Networks als einen der Lieferanten für Hardware, Software und Dienstleistungen gewählt, um ein deutschlandweites LTE-Netz zu errichten und zu warten. Die Telekom bietet die LTE-Dienste unter anderem über das 800-MHz-Frequenzband an, das früher vom Analogfernsehen verwendet wurde und als digitale Dividende bekannt ist.

"Wir haben unsere LTE-fähige Multiradio-Flexi-Basisstation bereits an viele unserer Kunden geliefert, darunter fast alle unserer 3G-Kunden", so Thomas Jul, der bei Nokia Siemens Networks den Kunden Telekom betreut. Der Übergang zu LTE erfolge dann lediglich per Softwareupgrade. Der größte Teil des Auftrags für Deutschland umfasse Dienstleistungen: Nokia Siemens Networks wird das LTE-Netz planen und optimieren. Dazu gehören auch die gesamte Netzimplementierung und Wartung. Nokia Siemens Networks werde seine Single-RAN-Produkte auf der Basis seiner Flexi-Multiradio-Basisstationen liefern. Für die Datenübertragung benutzt LTE eine IP-basierte Netzinfrastruktur. Public-Key-Infrastruktur (PKI) soll die Sicherheit des Netzes und die Vertraulichkeit der übertragenen Kundendaten sicherstellen. Die Telekom hat Nokia Siemens Networks beauftragt, zusammen mit Juniper Networks und Insta DefSec ihr LTE-Netz entsprechend auszustatten.


Sticks oder Flips 22. Okt 2010

Wie viele verschiedene USB-IDs für die LTE-Chips gibt es ? Gibts dafür anonyme Melde...

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