.Net: Microsoft trennt sich von Ironpython und Ironruby

.Net

Microsoft trennt sich von Ironpython und Ironruby

Microsoft stellt seine Open-Source-Projekte Ironpython und Ironruby zwar nicht direkt ein, zieht sich aber aus ihnen zurück und überlässt sie der Community. So wird Microsoft künftig keine Entwickler mehr für die Arbeit an den Projekten bezahlen.

Anzeige

Mit den Projekten Ironpython und Ironruby hat Microsoft sein .Net-Framework in den letzten Jahren um Unterstützung für dynamische Sprachen erweitert und die Dynamic Language Runtime (DLR) umgesetzt, die Bestandteil von .Net 4 ist. Doch verkündet Jason Zander, der für Visual Studio zuständige Microsoft-Manager, das offizielle Aus für die Projekte bei Microsoft.

Das Ende der beiden Projekte bei Microsoft hatte sich schon abgezeichnet, nachdem Jimmy Schementi, einer der beiden hauptverantwortlichen Programmierer für Ironruby bei Microsoft, das Unternehmen Anfang September 2010 verlassen hatte. Er hatte sich beklagt, dass das Open-Source-Team bei Microsoft bereits im letzten Jahr um die Hälfte geschrumpft sei.

Die Verantwortung für die beiden Iron-Projekte überträgt Microsoft nun der Community, die künftig ohne Microsofts Zutun Änderungen vornehmen kann. Das ist auch möglich, denn bei Microsoft wird künftig niemand mehr für die Arbeit an den Projekten bezahlt.

Die weitere Entwicklung der beiden Projekte soll von Miguel de Icaza, Michael Foord, Jeff Hardy und Jimmy Schementi koordiniert werden. Während Schementi in einem Blogeintrag die Situation vergleichsweise positiv darstellt, klingt Jeff Hardy enttäuscht. Er kündigt aber zugleich an, Ironpython 2.7 noch in diesem Jahr veröffentlichen zu wollen.

Microsoft hat zusammen mit der Übergabe der Projekte auch die Ironruby-Tools für Visual Studio unter der Apache-2.0-Lizenz als Open Source veröffentlicht. Die Ironpython-Werkzeuge standen bereits als Open Source zur Verfügung.


hdfjdzjkxdhcujcbnf 03. Nov 2010

Umsonst Ach so, die unbezahlten Sozialarbeiter sind natürlich keine Fantasten *LOL*

Lars154 22. Okt 2010

Anfixen Aufbauen Ignorieren Mit den Finger drauf zeigen "schaut her, unzuverlässige...

Kommentieren



Anzeige

  1. Systemingenieur (m/w)
    Bosch Sensortec GmbH, Reutlingen
  2. IT Customer Support Officer (m/w)
    FLO-CERT GmbH, Bonn
  3. Microsoft Systemadministrator (m/w)
    Federal-Mogul Nürnberg GmbH, Nürnberg
  4. Senior Service Manager für TFS-Services (m/w) bei der evosoft GmbH
    evosoft GmbH, Nürnberg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. EU-Angleichung

    Welche Onlineshops keine Gratis-Retouren mehr erlauben

  2. MIT Media Lab

    Bildschirm gleicht Sehfehler aus

  3. Leere Symbolik

    Greenwald lehnt aus Protest Aussage im NSA-Ausschuss ab

  4. Technisches Komitee

    Debian beharrt auf mehreren Init-Systemen

  5. Stellar

    Kostenlose Kryptowährung soll Kunden locken

  6. Brigadier

    Kyoceras Saphirglas-Smartphone kostet 400 US-Dollar

  7. ZeroVM

    Virtuelle Maschine für die Cloud

  8. CDN

    Apple aktiviert offenbar sein Content Delivery Network

  9. Test Sacred 3

    Schnetzeln im Team

  10. Microsoft

    Enhanced Mitigation Experience Toolkit 5.0 freigegeben



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Oneplus One im Test: Unerreichbar gut
Oneplus One im Test
Unerreichbar gut
  1. Oneplus One Eigenes ROM mit Stock Android 4.4.4 vorgestellt
  2. Oneplus One-Update macht verkürzte Akkulaufzeit rückgängig
  3. Oneplus One könnte ab dem dritten Quartal vorbestellbar sein

Überwachungssoftware: Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
Überwachungssoftware
Ein warmes Mittagessen für den Staatstrojaner
  1. Ex-CIA-Deutschlandchef Wir konnten Schröder leider nicht abhören
  2. Überwachung NSA-Ausschuss erwägt Einsatz mechanischer Schreibmaschinen
  3. Kontrollausschuss Die Angst der Abgeordneten, abgehört zu werden

Smartphone-Hersteller Xiaomi: Wie Apple, nur anders
Smartphone-Hersteller Xiaomi
Wie Apple, nur anders
  1. Smartphone-Markt wächst Samsung verkauft weniger Smartphones
  2. Flir One Wärmebildkamera fürs iPhone lieferbar
  3. Per Smartphone Paypal ermöglicht Bezahlen in Restaurants landesweit

    •  / 
    Zum Artikel