Consumer Electronics
Sharp-Deutschland-Chef geht im Streit
Der Chef von Sharp Electronics Deutschland hat sich mit der Konzernzentrale in Japan zerstritten. Nach sechs Jahren verlässt Frank Bolten deswegen das Unternehmen.
Frank Bolten, der Chef von Sharp Electronics Deutschland, hat das Unternehmen mit sofortiger Wirkung verlassen. Der Konzern gab bekannt, dass "unterschiedliche Auffassungen über die strategische Ausrichtung von Sharp im Markt der Consumer Electronics" der Anlass für den Weggang waren. Bolten war zugleich in der Geschäftsführung von Sharp Electronics Europe. Ein Nachfolger für Bolten steht noch nicht fest.
Der 51-Jährige war sechs Jahre für Sharp tätig. In der Zeit habe er "sehr viel für das gute Ansehen der Marke Sharp" getan. Der japanische Konzern bedauere seine Entscheidung und sprach Bolten "ausdrücklichen Dank für die erreichten Resultate aus".
Bolten arbeitete in der Zentrale von Sharp Electronics Europe in Hamburg. Europaweit sind in der Sharp-Vertriebsgesellschaft 1.311 und in Sharp-Fabriken 2.674 Menschen tätig. Im Finanzjahr 2008/2009, das im März 2009 abgeschlossen wurde, war die europäische Tochter für 29 Prozent der gesamten Sharp-Auslandsgeschäfte zuständig. Separate Geschäftszahlen für den deutschen Markt legt Sharp nicht vor. In Hamburg hat der Konzern aktuell 485 Beschäftigte.
Bolten wurde in Duisburg geboren, war bei Sony Deutschland Marketingverantwortlicher und später Vertriebsdirektor im Consumerbereich. Ab 1998 folgten vier Jahre bei der Deutschen Telekom, wo Bolten mit der Aufgabe betraut war, das Internet als neuen Vertriebskanal auszubauen.
Sharp bietet in Deutschland unter anderem seine Aquos-LCD-TVs und -Blu-ray-Player, Soundanlagen sowie Weiße-Ware-Produkte wie Mikrowellen, Kühlschränke und Luftreiniger an.






Er war ne Pflaume. Das wusste jeder.
... von wegen "...die strategische Ausrichtung von Sharp im Markt der Consumer...
Doch doch. Ich habe nur wegen der Aussicht auf einen etwaigen "Sack Reis in China...
zu deutsch: Geh mit Gott, aber geh!
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