Datenschutz

Neue Probleme mit Facebook-Apps

Wer Facebook-Anwendungen nutzt, hat unter Umständen seine ID an Werbetreibende verraten. Durch ein Datenschutzproblem ist es Anwendungen möglich, die ID an Werbenetzwerke und Datensammler zu übertragen. Betroffen sind unter anderem die Top 10 der beliebtesten Facebook-Apps.

Anzeige

Facebook-Apps übertragen unter Umständen mit Referrer-URLs die eindeutige ID eines Facebook-Nutzers. Das berichtet das Wall Street Journal. In einigen Fällen wird die ID des Nutzers sogar mit Profilen in Werbenetzwerken verknüpft. Da die ID in den meisten Fällen ausreicht, um die Identität eines Nutzers herauszufinden, ergibt sich hier ein schwerwiegendes Datenschutzproblem.

Das Problem liegt bei Facebook-Apps, die über den Referrer, den der Browser übermittelt, die ID eines Nutzers an andere übertragen. Facebook erlaubt das eigentlich nicht, dennoch passiert das in vielen Fällen, so das Wall Street Journal. Facebook hat selbst IDs in der Vergangenheit an Werbefirmen übermittelt. Wer eine Werbung anklickte, übertrug dem Werbenden unter Umständen seine ID. Mittlerweile soll das Facebook nicht mehr tun.

Auch Zyngas Farmville betroffen

Das Problem betrifft den Großteil der Nutzer. Das Wall Street Journal beruft sich dabei auf Zahlen von Facebook, nach denen 70 Prozent der Nutzer Facebook-Apps verwenden. Alle zehn Top-Apps sollen die eindeutigen IDs an andere übertragen haben, darunter auch das populäre Farmville. Verschiedene Anwendungen hat das Journal untersucht und kam zu dem Schluss, dass mindestens 25 Werbefirmen und Datensammler Facebook-IDs von den verschiedenen Anwendungen bekommen haben.

Der Artikel des Wall Street Journals hat Auswirkungen. Facebook hat bereits einige Anwendungen gesperrt, nachdem das soziale Netzwerk von der Zeitung auf die Problematik aufmerksam gemacht wurde. Außerdem wurde mit einem Eintrag im Entwicklerblog reagiert. Facebook betont, dass die Übertragung einer Nutzer-ID nicht im Sinne der eigenen Regeln ist und glaubt, dass Anwendungsentwickler die ID größtenteils nicht mit Absicht übertragen haben. Vielmehr ist den Entwicklern nicht bewusst, wie Browser arbeiten.

Facebook reagiert 

Claudia F. von... 21. Feb 2011

Mark Fuckberg, Donald Duck, Tim Dildo, wie du auch immer heißen magst ... Ich glaub' ich...

Christoph H. 19. Okt 2010

Welch wahres Wort an dieser Stelle! Danke mein Freund! Das musste mal gesagt werden. Doch...

ja genau der 18. Okt 2010

Persönlich gebe ich Facebook noch 5 Jahre Glanzzeit. der Hype wird sich zu anderen...

nano12 18. Okt 2010

Bei der Menge an Antworten kann man sich (d)eine Antwort schon ausmalen. *g* Aus meiner...

nano12 18. Okt 2010

Kannst dus bezahlen? Das ist ja leider das Problem. Wer legt sich schon mit Firmen an...

Kommentieren




Anzeige
  1. Web-Entwickler/in
    WEKA Media Publishing GmbH, Haar (Raum München)
  2. Fachexperte (m/w) SAP-Basis
    über Invenimus Personalberatung GmbH, Großraum Leipzig
  3. Solution Architect (m/w)
    Loyalty Partner Solutions GmbH, Frankfurt
  4. IT-Projektmitarbeiter (m/w) DB / Logistiksoftware
    transmed Transport GmbH, Regensburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Steve Wilhite

    Ehrung für den Erfinder des Jif-Formates

  2. Seagate

    4-TByte-Festplatte für DVR und Videoüberwachung

  3. Microsoft

    Viren kommen wieder

  4. Seattle Campus

    Amazon baut sich einen Wald in riesigen Glaskugeln

  5. Xbox One

    Big Brother im Wohnzimmer

  6. Brian Krzanich

    Neuer Intel-Chef will Entwicklung persönlich kontrollieren

  7. Klarmobil Allnet-Starter

    Freiminuten, Gratis-SMS und Datenflatrate für 10 Euro

  8. Helios

    Fahrradlenker mit Blinker, Licht und GPS

  9. vCloud Hybrid Service

    VMware startet eigene Public-Cloud

  10. Google-Smartphone

    Galaxy S4 mit purem Android wird nur in den USA verkauft



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Cast AR: Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille
Cast AR
Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

Zwei ehemalige Valve-Mitarbeiter haben auf einer Entwicklermesse eine revolutionäre AR-Brille gezeigt. Damit sollen sich computergenerierte Objekte räumlich korrekt in die Echtwelt einblenden lassen.


Electronic Arts: Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"
Electronic Arts
Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"

Erst erklärt Electronic Arts, keine Spiele mehr für die Wii U produzieren zu wollen, nun schimpft ein leitender Entwickler über die Konsole. Immerhin: Ein anderer Publisher stärkt Nintendo den Rücken.

  1. Kein Fifa EA entwickelt nicht mehr für die Wii U
  2. Nintendo Smartphone-Apps für die Wii U
  3. Nintendo Großes Update für die Wii U verfügbar

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Zum Artikel