Netzpolitik: Bundesnetzagentur soll über Netzneutralität wachen
Matthias Kurth, Bundesnetzagentur

Netzpolitik

Bundesnetzagentur soll über Netzneutralität wachen

Welche Daten sausen bevorzugt durchs Internet? Das soll künftig die Bundesnetzagentur mitentscheiden - Behördenleiter Matthias Kurth wäre nach einem Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums die zentrale deutsche Anlaufstelle für Fragen der Netzneutralität.

Anzeige

Nach den Vorstellungen von Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) soll die Bundesnetzagentur künftig die wichtigsten Fragen zur Netzneutralität in Deutschland entscheiden, so ein Bericht der Wirtschaftswoche. Hintergrund ist, dass Netzbetreiber wie die Telekom gerne die Daten von bestimmten Dienstanbietern - etwa den Betreibern von Videoportalen wie Youtube oder Onlinespielen wie World of Warcraft - bevorzugt durch ihre Leitungen schleust und dafür Geld bekommt.

Die Bundesnetzagentur soll laut dem Gesetzentwurf "Mindestanforderungen an die Dienstqualität festlegen, um eine Verschlechterung von Diensten und eine Behinderung oder Verlangsamung des Datenverkehrs in den Netzen zu verhindern." Bundestag und Wirtschaftsministerium müssen der Verordnung angeblich noch zustimmen, so der Bericht. Die Bundesnetzagentur beaufsichtigt bisher unter anderem, die Netze von Energieunternehmen, der Deutschen Bahn, von Post und Telefongesellschaften.

Die Wirtschaftswoche erwartet, dass die Entscheidung bei Internetfirmen auf wenig Begeisterung trifft, weil die Netzagentur nicht als Verfechter der Netzneutralität gelte. So handelt die Behörde im sogenannten NGA-Forum derzeit zwar mit Vertretern der Telefonkonzerne aus, wie das Internet der nächsten Generation auszusehen habe - und wie weit die Netzneutralität beschnitten werden dürfe. Unternehmen wie Google und Yahoo seien zu diesen Gesprächen aber nicht geladen: "Es geht ja um Netze, nicht um Inhalte", so ein Sprecher der Netzagentur.


redwolf_ 18. Okt 2010

Nur das du von monopolartigen Kabelnetzbetreibern (ja ich meine euch Telekom & co...

redwolf_ 18. Okt 2010

Dazu gibt es nur folgendes zu sagen: Bosbach, Bosbach, Bosbach, Bosbach, Bosbach...

redwolf_ 18. Okt 2010

Ist schon ok, dass die Telekom versucht Profit zu machen. Sie gehen halt mit dem Markt...

redwolf_ 18. Okt 2010

Sie mein Herr sind informiert.

BigHoof 18. Okt 2010

Lol genau dsa Selbe auch bei mir beim öffnen der News. Die beweisen doch schon mit dem...

Kommentieren



Anzeige

  1. IT-Systemadministrator (m/w)
    AKDB, Würzburg
  2. IT-Consultant Softwareentwicklung (In-House) (m/w) Systemengineering
    Mediengruppe RTL Deutschland GmbH, Köln
  3. Softwareentwickler GUI, HMI (m/w)
    GS Elektromedizinische Geräte G. Stemple GmbH, Kaufering (Raum München)
  4. Systementwickler (m/w) Connected Mobile Services
    GIGATRONIK Köln GmbH, Köln

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Südafrikanische App-Enwicklerin

    "Man findet ein Problem und überlegt sich eine App"

  2. Offener Brief

    Spielentwickler gegen Hass

  3. U3415W

    Gebogener 34-Zoll-Monitor von Dell zum Spielen

  4. Promi-Hack JLaw

    Apple will Fotodiebstahl untersuchen

  5. Kaveri ohne Grafikeinheit

    Neue Athlon-Prozessoren für den Sockel FM2+

  6. Taxi-Konkurrent

    Landgericht verbietet Uber deutschlandweit

  7. Verbraucherzentrale

    Auf Schreiben wegen Rundfunkbeitrag reagieren

  8. Filmstreaming

    Erste Preise für Netflix Deutschland sichtbar

  9. Alone in the Dark

    Atari setzt auf doppelten Horror

  10. LMDE

    Linux Mint wechselt zu Debian Stable neben Ubuntu



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Windows on Devices: Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
Windows on Devices
Großes Betriebssystem auf kleinem Rechner
  1. Entwicklerboard Microsoft verteilt kostenloses Windows für Intels Galileo
  2. Intel Galileo Generation 2 im August
  3. Intel Galileo Gen 2 Verbesserte Version für die Maker-Szene

Test Bioshock für iOS: Unterwasserstadt für die Hosentasche
Test Bioshock für iOS
Unterwasserstadt für die Hosentasche
  1. Unter Wasser Bioshock auf iOS-Geräten

Überschall-U-Boot: Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten
Überschall-U-Boot
Von Schanghai nach San Francisco in 100 Minuten

    •  / 
    Zum Artikel