Abo
  • Services:
Anzeige

Unzufriedenheit

Darpa will auffälliges Verhalten erkennen

Die Darpa hat die Entwicklung einer Technik ausgeschrieben, mit der Verhaltensauffälligkeiten identifiziert werden können. Damit will das Militär frühzeitig unzufriedene Soldaten erkennen und verhindern, dass sie Straftaten begehen.

Unzufriedene Soldaten sind unberechenbar. Im vergangenen Jahr etwa lief ein Militärpsychologe im Truppenstandort Fort Hood im US-Bundesstaat Texas Amok und tötete 13 Menschen. Damit so etwas nicht mehr passiert, will die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) eine Software entwickeln lassen, die Verhaltensauffälligkeiten vorher erkennt.

Anzeige

Verhalten erkennen

Anomaly Detection at Multiple Scales (etwa: breit angelegte Anomalieerkennung, kurz: Adams) heißt das von der Darpa ausgeschriebene Projekt. Dessen Ziel ist, eine Technik zu entwickeln, die in großen Datenmengen Anomalien erkennt. Um welche Art von Daten es sich dabei handelt und welche Technik sich die Darpa vorstellt, dazu hat die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministerium keine genauen Angaben gemacht. Laut der Projektbeschreibung dürfte es sich jedoch um eine Art von Mustererkennungssoftware handeln.

"Jedes Mal, wenn wir sehen, dass ein psychisch gesunder Soldat sich selbst oder jemand anderen tötet, oder wenn ein Armeeangehöriger straffällig wird, dann fragen wir uns, warum wir das nicht haben kommen sehen", erklärt die Darpa. Analysiere man nach einer Tat die Beweise, fänden sich Spuren und Hinweise. Die Frage sei, ob man diese Spuren nicht vorher finden und eingreifen könne.

Was ist anormal?

Das sei jedoch schwierig, weil es gelte, "enorme Datenmengen" zu analysieren, "wir aber nicht wissen, wo oder wonach wir suchen sollen", so die Darpa. Schließlich sei noch nicht einmal bis in letzte klar, wodurch sich normales Verhalten von anormalem unterscheide. Im Rahmen des Adams-Projekts solle deshalb eine Technik entwickelt werden, die Anomalien kennzeichne und sie aus großen Datenmengen herausfiltere.

Allerdings scheint es der Darpa nicht nur darum zu gehen, potentielle Selbstmörder oder Amokläufer vorab zu identifizieren und ihre Taten zu verhindern. "Der Fokus liegt auf böswilligen Insidern, die als 'gute Jungs' angefangen haben", schreibt die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums. Zieht man zusätzlich in Betracht, dass die Darpa kürzlich die Entwicklung einer Überwachungstechnik ausgeschrieben hat, die Hinweise darauf liefern soll, wenn ein Angehöriger der Streitkräfte versucht, unrechtmäßig Dokumente von Computern der Regierung oder des Militärs herunterzuladen, scheint die Darpa eher nach Wegen zu suchen, um zu verhindern, dass noch einmal brisantes Material der Armee nach draußen geschmuggelt wird.

Die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums veranstaltet am 19 Oktober 2010 eine Informationsveranstaltung für interessierte Unternehmen.


eye home zur Startseite
Hurraaaa 13. Okt 2010

Finde ich gut... jeder sollte da einmal im Monat hin. Dann weiß ich wenigstens, wann mein...

LockerBleiben 12. Okt 2010

Aggressionen und Gewaltpotential können die US-Soldaten ja derzeit ausgiebig auf diversen...

Der Kaiser! 12. Okt 2010

Man könnte natürlich auch dafür sorgen das es den Menschen gut geht. Aber dann müsste man...


Opinio / 14. Okt 2010



Anzeige

Stellenmarkt
  1. init AG, Karlsruhe
  2. Robert Bosch GmbH, Reutlingen
  3. atg Luther & Maelzer GmbH, Wertheim Raum Würzburg
  4. GK Software AG, Schöneck, Berlin, St. Ingbert, Köln und Barsbüttel


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Palit Geforce GTX 1070 für 434,90€, Zotac Geforce GTX 1080 nur 689,00€, Samsung M.2 256...
  2. 199,00€
  3. 0,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Ausfall

    Störung im Netz von Netcologne

  2. Cinema 3D

    Das MIT arbeitet an 3D-Kino ohne Brille

  3. AVM

    Hersteller für volle Routerfreiheit bei Glasfaser und Kabel

  4. Hearthstone

    Blizzard feiert eine Nacht in Karazhan

  5. Gmane

    Wichtiges Mailing-Listen-Archiv offline

  6. Olympia

    Kann der Hashtag #Rio2016 verboten werden?

  7. Containerverwaltung

    Docker für Mac und Windows ist einsatzbereit

  8. Drosselung

    Telekom schafft wegen intensiver Nutzung Spotify-Option ab

  9. Quantenkrytographie

    Chinas erster Schritt zur Quantenkommunikation per Satellit

  10. Sony

    Absatz der Playstation 4 weiter stark



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Core i7-6820HK: Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
Core i7-6820HK
Das bringt CPU-Overclocking im Notebook
  1. Stresstest Futuremarks 3DMark testet Hardware auf Throttling

Geforce GTX 1060 im Test: Knapper Konter
Geforce GTX 1060 im Test
Knapper Konter
  1. Quadro P6000/P5000 Nvidia kündigt Profi-Karten mit GP102-Vollausbau an
  2. Grafikkarte Nvidia bringt neue Titan X mit GP102-Chip für 1200 US-Dollar
  3. Notebooks Nvidia bringt Pascal-Grafikchips für Mobile im August

Pokémon Go im Test: Hype in der Großstadt, Flaute auf dem Land
Pokémon Go im Test
Hype in der Großstadt, Flaute auf dem Land
  1. Pokémon Go Pikachu versus Bundeswehr
  2. Nintendo Gewinn steigt durch Pokémon Go kaum an
  3. Pokémon Go Monsterjagd im Heimatland

  1. ich kapiere es nicht

    pk_erchner | 07:26

  2. Inkonsequent

    longthinker | 07:24

  3. Re: Alternative: Everything Search Engine

    Cyber | 07:21

  4. Re: Die Anwälte: 1,33 Mio, die Kunden 30 Dollar

    AlexanderSchäfer | 07:17

  5. Re: Ergänzende Informationen

    Cyber | 07:14


  1. 18:21

  2. 18:05

  3. 17:23

  4. 17:04

  5. 16:18

  6. 14:28

  7. 13:00

  8. 12:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel