Wegen LTE-Frequenzen

RTL-Gruppe Ende Oktober nicht mehr per DVB-T in Nürnberg

Die Sender RTL, Vox, RTL II und Super RTL sind im Raum Nürnberg nur noch bis zum 31. Oktober über DVB-T zu empfangen. Die RTL-Gruppe hat die Frequenz zurückgegeben, da die Kanäle für den mobilen Internetzugang per LTE hätten gewechselt werden müssen.

Anzeige

Wie die Sendergruppe mitteilt, ist ein "störungsfreier Empfang von Fernsehprogrammen bei gleichzeitiger Nutzung von Rundfunkfrequenzen für das mobile Internet von der Bundesnetzagentur nicht hinreichend geklärt" worden. Das Unternehmen habe daher von seinem Recht auf Sonderkündigung Gebrauch gemacht.

RTL betont, die Entscheidung sei aus "medienpolitischen und medienrechtlichen Erwägungen" gefallen, die auch im gesamten Bundesgebiet gültig wären. Nur für Nürnberg sei bisher dabei jedoch ein Sonderkündigungsrecht entstanden. Offenbar sieht RTL seine Kündigung als Warnschuss im Streit um die Frequenzen für LTE an.

Entsprechend fällt auch die Reaktion des Medienrats der BLM (Bayerische Landeszentrale für Neue Medien) aus. Das Gremium stellt klar, dass laut der Satzung der BLM der Verzicht auf die Kanäle für ein Verbreitungsgebiet auch den Verzicht auf die Ausstrahlung in ganz Bayern bedeuten würde."Im Interesse der Zuschauer", so der Medienrat weiter, werden die Sender in München und Südbayern aber weiterhin die RTL-Programme anbieten.

Auch dort, bei den Sendern München-Olympiaturm und auf dem Wendelstein ändern sich für LTE am 28. Oktober die Frequenzen für einige Sender, so dass ein Suchlauf an den Empfangsgeräten notwendig wird. Die Nürnberger Frequenzen, die durch den Verzicht von RTL freigeworden sind, will die BLM neu ausschreiben. Welche Programme künftig darüber verbreitet werden sollen, ist noch nicht bekannt.


BratwurstvomRost 14. Okt 2010

Mit ADSL und TV-Kabel Internet u.ä. sieht es wohl dort schlecht aus, weil man LTE...

Himmerlarschund... 12. Okt 2010

Okay, bei WWM gebe ich dir Recht. Daran hatte ich gar nicht gedacht, obwohl ich es...

WinnieW 12. Okt 2010

Klar. Die meisten derzeit frei empfangbaren privaten TV-Sender spielen mit der Option Pay...

WinnieW 12. Okt 2010

LTE wird ja nicht für das Stadtgebiet, sondern für die ländliche Umgebung rund um...

Himmerlarschund... 12. Okt 2010

Schlechte Zeiten, um darüber Witze zu machen ;-) Wo ich doch sonst schwarzen Humor sehr...

Kommentieren




Anzeige

  1. Senior BI Solutions Architekt (m/w)
    SolarWorld AG, Bonn
  2. Social Media Manager (m/w)
    Hubert Burda Media, Offenburg
  3. Trainee IT (m/w) Schwerpunkt: SAP Applikation
    Unternehmensgruppe Theo Müller, Aretsried
  4. Softwareentwickler (m/w)
    SEW-EURODRIVE GmbH & Co KG, Bruchsal

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"

  2. Kabel Deutschland

    2.000 Haushalte zwei Tage von Kabelschaden betroffen

  3. Cridex-Trojaner

    Hamburger Senat bestätigt großen Schaden durch Malware

  4. Ubuntu 14.04 LTS im Test

    Canonical in der Konvergenz-Falle

  5. Überwachung

    Snowden befragt Putin in Fernsehinterview

  6. Bleichenbacher-Angriff

    TLS-Probleme in Java

  7. Cyanogenmod-Smartphone

    Oneplus One kann nur auf Einladung bestellt werden

  8. Heartbleed-Bug

    Strato und BSI warnen Nutzer

  9. Gameface Labs Mark IV

    Virtuelle, drahtlose Android-Realität mit 1440p

  10. Verbraucherwarnung

    Nokia ruft Netzteile des Lumia 2520 zurück



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Robotik: Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern
Robotik
Humanoide lassen sich mit dem Gehirn steuern

Der Roboter Geminoid soll bald nur durch Gedanken bewegt werden. Aber bei den Experimenten im Labor von Hiroshi Ishiguro geht es um mehr: Ishiguro will zeigen, dass Brain-Computer-Interfaces besser funktionieren, wenn das gesteuerte Objekt humanoid ist.

  1. Human Robots Roboter, menschengleich

Radeon R9 295X2 im Test: AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile
Radeon R9 295X2 im Test
AMDs Wassermonster für 1.000-Watt-Netzteile

Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.

  1. Schenker XMG P724 17-Zoll-Notebook mit Grafikleistung einer GTX 780 Ti
  2. Eurocom M4 13,3-Zoll-Notebook mit 3.200 x 1.800 Pixeln und i7-4940MX
  3. Nvidia Maxwell Geforce GTX 750 und GTX 750 Ti im Februar

Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test: Groß, schwer, aber praktisch
Samsung Galaxy Note Pro 12.2 im Test
Groß, schwer, aber praktisch

Mit Stiftbedienung, viel Leistung und großem Display ist das Samsung Galaxy Note Pro 12.2 vor allem für den Business-Alltag entwickelt worden. Doch auch für Schüler und Studenten kann das Tablet interessant sein.

  1. Apple vs. Samsung 102 US-Dollar für die Autokorrektur
  2. Smartphones Die seltsame Demo des 30-Sekunden-Ladegeräts
  3. Apple vs. Samsung Apples Furcht vor großen Bildschirmen

    •  / 
    Zum Artikel