Geknackt: Jailbreak für Apples iOS-Geräte auf Bootrom-Ebene

Geknackt

Jailbreak für Apples iOS-Geräte auf Bootrom-Ebene

Eine neue Jailbreak-Software knackt fast alle iOS-Geräte. Das Besondere: Der Jailbreak nutzt eine Schwachstelle des Bootroms. Apple wird mit iOS-Updates nicht viel dagegen ausrichten können, ist sich der Entwickler Geohot sicher.

Anzeige

Mit Limera1n hat der Entwickler, der sich Geohot nennt, eine Jailbreak-Software veröffentlicht, die Apple so leicht nicht umgehen kann. Limera1n nutzt eine Schwachstelle im Bootrom aktueller iOS-Geräte. Da ROMs (Read Only Memory) sich nicht einfach austauschen lassen, wird Apple erst mit zukünftigen Geräten direkt gegen die Schwachstelle mit neuen ROMs vorgehen können.

  • Limetime: Entwickler Geohot hat seine iOS-Geräte fotografiert, die er mit Limera1n geknackt hat.
Limetime: Entwickler Geohot hat seine iOS-Geräte fotografiert, die er mit Limera1n geknackt hat.

Limera1n funktioniert ausschließlich mit iOS-Geräten, die mindestens iOS 4 installiert haben. Das gilt theoretisch auch für das iPad, dessen 4er-Version derzeit nur als Betaversion existiert. Es gibt allerdings Nutzer, die berichten, dass sich das iPad auch mit iOS 3.2.2 mit Limera1n bearbeiten lässt. Nach der Ausführung können Nutzer mit Cydia einen weiteren Appstore installieren.

Vorsicht bei der Benutzung

Der Jailbreak befindet sich noch in einer Betaphase und ist derzeit nur für Windows erhältlich. Innerhalb eines Tages hat der Entwickler Geohot vier Betas veröffentlichen müssen, um Fehler in der Software zu beseitigen. Das iPhone Dev Team warnt zudem davor, Limera1n zu nutzen, wenn Nutzer mit Ultrasn0w das Netlock der Netzbetreiber umgehen. Möglicherweise geht ein Unlock für immer verloren, so das Dev Team.

Limera1n knackt das iPhone 3GS und 4, den iPod touch der dritten und vierten Generation sowie das iPad. Auch das neue Apple TV soll damit zu knacken sein, allerdings fehlt der iOS-Box noch die Möglichkeit, Anwendungen zu starten.

Dev Team wird SHAtter-Exploit zurückhalten

Als Konsequenz aus der Veröffentlichung Limera1n wird das iPhone Dev Team den SHAtter-Exploit nicht veröffentlichten. Auch dieser Exploit arbeitet auf Bootrom-Ebene. Damit soll ein weiter Bootrom-Hack als Reserve beibehalten werden, für den Fall, dass Apple mit neuen Geräten die Lücke schließt. Die SHAtter-Entwickler hoffen, dass der zweite Bootrom-Exploit bis dahin unentdeckt bleibt.


Paule 15. Nov 2010

Da irrst Du.

Ich_74 19. Okt 2010

Dann muss ich mich wohl auch als Depp outen. Beim iPad gehen weder Poison noch Rain, beim...

sumisu 13. Okt 2010

ok, ist zwar eigentlich schon zu spät, aber dieses unreflektierte Geschwafel ist ja kaum...

Der Kaiser! 12. Okt 2010

Damit seit ihr eine grosse glückliche iFamily. Und wenn deine Freundin den iSprung...

kingdugu 12. Okt 2010

wenn es um das thema klingeltöne geht, wird mir bei audiko.net immer geholfen. entweder...

Kommentieren




Anzeige

  1. Produktmanager für digitales Entertainment / Product Owner (m/w)
    Media-Saturn Deutschland GmbH, Ingolstadt
  2. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen
  3. Software-Entwickler/in für IT-Lösungen im Bereich Vernetztes Fahrzeug / Telematiksysteme
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, München
  4. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android 4.4.2

    Kitkat-Update für Motorola Razr HD wird verteilt

  2. Galaxy Note 4

    4,5 Millionen verkaufte Geräte in einem Monat

  3. Archos 50 Diamond

    LTE-Smartphone mit Full-HD-Display für 200 Euro

  4. Test Dreamfall Chapters Book One

    Neue Episode von The Longest Journey

  5. iPad Air 2 im Test

    Toll, aber kein Muss

  6. Nocomentator

    Filterkiste blendet Sportkommentare aus

  7. Gameworks

    Nvidia rollt den Rasen aus

  8. Rolling-Release

    Opensuse Factory und Tumbleweed werden zusammengeführt

  9. Project Ara

    Google will nicht nur das Smartphone neu erfinden

  10. Wildstar

    NC Soft entlässt Mitarbeiter



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Kazam Tornado 348 ausprobiert: Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display
Kazam Tornado 348 ausprobiert
Das dünnste Smartphone der Welt hat ein versichertes Display

Nanotechnologie: Die unbekannten Teilchen
Nanotechnologie
Die unbekannten Teilchen
  1. Anode aus Titandioxid Neuer Akku lädt in wenigen Minuten
  2. Nanotechnologie Mit Nanoröhrchen gegen Produktfälschungen

Data Management: Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten
Data Management
Wie Hauptspeicherdatenbanken arbeiten

    •  / 
    Zum Artikel