Wirtschaftsminister: Ende des Jahres 2010 haben 98,5 Prozent Breitbandinternet
Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP)

Wirtschaftsminister

Ende des Jahres 2010 haben 98,5 Prozent Breitbandinternet

Das Ziel der Bundesregierung, bis Ende 2010 alle Haushalte mit Breitbandanschlüssen von 1 MBit/s zu versorgen, wird nicht erreicht. Das räumte Wirtschaftsminister Rainer Brüderle im Gespräch mit Golem.de ein. "Wir schaffen das aber fast", sagte er.

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Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) hat heute Fortschritte bei der Breitbandstrategie der Bundesregierung verkündet. "Wir werden bis Ende des Jahres 98,5 Prozent der Haushalte mit schnellem Internet versorgen. Das ist ein wichtiger Zwischenschritt zur Erreichung der Ziele." Zudem soll ein Breitbandbüro eingerichtet werden, an das Gemeinden und Bürger direkt Fragen richten können.

Der Technikchef der Deutschen Telekom, Bruno Jacobfeuerborn, hatte bereits erklärt, das Hauptziel der Breitbandstrategie sei nicht zu schaffen. Bis Silvester werde nicht jeder Haushalt mit 1 MBit/s versorgt sein. Daran sei auch die späte LTE-Frequenzauktion der Bundesnetzagentur schuld. Der Zeitplan sei nicht einhaltbar, so Jacobfeuerborn. Ein Berater Brüderles sagte, Betreiber wie Vodafone seien da optimistischer.

Brüderle sagte Golem.de: "Die Ausführungen der Telekom als Hauptleistungsträger sind so zutreffend. 98,5 Prozent werden erreicht. Das sind fast 100 Prozent."

In den kommenden Wochen bekämen noch 100 weitere Orte schnelles Internet. Brüderle: "Derzeit haben wir gut 1,4 Millionen Haushalte mehr mit mindestens 1 MBit/s versorgt als zu Beginn unserer Breitbandstrategie. Das ist sehr erfreulich und zeigt die Dynamik der Entwicklung." Auch andere Infrastrukturunternehmen wie die Deutsche Bahn würden in die Pflicht genommen, sagte der Minister. Bis Ende des Jahres sollen auch die für LTE notwendigen Endkundengeräte verfügbar sein, sagte Brüderle. "Bis 2018 wollen wir flächendeckend 50 MBit/s anbieten."

Brüderle sieht sich selbst als Internetpionier in der Regierung. Im Bundestag seien zwar Notebooks verboten, aber das iPad sei erlaubt. Daher habe er die Möglichkeit, online zu gehen.


sdgsöakgösdklfg... 10. Okt 2010

Wenn die Boni-Manager ihre Dörfer (München für Vodafone(?), Hamburg für O2, Bonn...

diablaich 07. Okt 2010

Egol wo, man wird verarscht und das mit voller Absicht.

ArminAugenzu 07. Okt 2010

Und seit wann versorgt die Regierung ihre Bürger mit Breitbandanschlüssen ? Bei mir war...

Schmalbandnutzer 07. Okt 2010

Ganz ehrlich: ich wäre bereit, für DSL2000 mehrer hundert Euro zu zahlen. Kein Scherz...

Schmalbandnutzer 07. Okt 2010

Ich meine gelesen zu haben, daß ein Postleitzahlbereich dann als breitbandtechnisch...

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