Verhaltensbasierte Werbung: US-Werbeunternehmen führen Opt-out-Icon ein

Verhaltensbasierte Werbung

US-Werbeunternehmen führen Opt-out-Icon ein

In einem Versuch, der Regulierung durch die US-Handelsaufsicht FTC zuvorzukommen, führt die Digital Advertising Alliance heute ein verbindliches Opt-out-Icon für verhaltensbasierte Werbeanzeigen (Behavioural Targeting) ein.

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Das neue Icon trägt den Namen "Advertising Option Icon". Es soll in Zukunft Onlinewerbeanzeigen schmücken, die aufgrund einer Analyse des Onlineverhaltens in der Vergangenheit eines Nutzers geschaltet wurden. Durch einen Klick auf das Icon, das sich als blaues "i" in einem blauen Dreieck präsentiert, gelangen die Websurfer auf eine Webseite, wo sie angeben können, dass sie in Zukunft von verhaltensbasierter Werbung verschont bleiben wollen ("Opt-out"). Interessierte Verbraucher sollen ausführliche Informationen zur verhaltensbasierten Werbung erhalten.

Beobachtern der Diskussion wird nicht entgehen, dass das neue Icon in seiner Gestaltung an einen Vorschlag des Future of Privacy Forums (FPF) vom Januar dieses Jahres erinnert. Statt in einem Dreieck befand sich das i beim FPF-Vorschlag in einem Kreis, der an das @-Zeichen erinnerte.

Selbstregulierung statt Regulierung?

Die Digital Advertising Alliance ist ein Zusammenschluss mehrerer großer Verbände von US-Werbeunternehmen. Dazu gehören die American Association of Advertising Agencies, die American Advertising Federation, die Association of National Advertisers, die Direct Marketing Association und das Interactive Advertising Bureau.

Mit der neuen Initiative wollen die Werbedienstleister einer Regulation durch die Federal Trade Commission (FTC) zuvorkommen. Die FTC hatte in der Vergangenheit mehrfach scharfe Kritik an der ihrer Meinung nach unzulänglichen Praxis der Selbstregulierung in der Onlinewerbeindustrie geübt. Im Jahr 2000 hatte die FTC nach einer Reihe von Anhörungen dem Kongress empfohlen, gesetzliche Vorgaben für die Erstellung, Auswertung und Nutzung von Onlineprofilen durch Werbeunternehmen zu machen. Der Kongress unternahm jedoch nichts.

Behavioural Targeting: Druck von der FTC 

M_Kessel 06. Okt 2010

Genau, welche Werbung? Wenn Sie von 'nem ad-server kommt, sehe ich sie nicht. ;)

CruZer 05. Okt 2010

Weil Sie dafür bezahlt werden es nicht zu tun...

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