Fazit

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Den durchwachsenen ersten Eindruck konnte das Gerät im ausführlichen Test nicht bestätigen. Titelten wir damals noch "Unausgegoren, aber nicht schlecht", konstatieren wir nach den ersten Updates, dass das Gerät in seiner aktuellen Form nicht marktreif ist - und es vermutlich auch so schnell nicht werden wird. Das Multitouch-Update entpuppte sich zum Beispiel schlicht als enttäuschend.

Es liegt einfach einiges im Argen beim WeTab: Das Gerät an sich ist ordentlich ausgestattet und übertrumpft das iPad zumindest bei den USB- und HDMI-Anschlüssen. Das Display ist größer - kann aber bei der Darstellungsqualität mit dem iPad-Display nicht mithalten.

Die geringe Akkulaufzeit von etwa vier Stunden unter Normallast ist für ein Tablet zu wenig. Zum Vergleich: Das iPad läuft mit einer Akkuladung rund 10 Stunden. Und das WeTab ist dabei deutlich schwerer als Apples Tablet: Es bringt in beiden Ausstattungsvarianten rund 1 kg und damit rund 300 Gramm mehr auf die Waage als das iPad.

Die Unterstützung für Flash fällt positiv ins Gewicht, wenn auch einige Inhalte noch nicht ruckelfrei laufen. Die gegenwärtige Auswahl an Applikationen im WeTab-Markt ist mager und beschränkt sich meist auf schön verpackte Weblinks. Das einheitliche Layout für die Programme, die WeTab an die Touchoberfläche angepasst hat, ist hingegen durchdacht, vor allem die konsequente Menüführung am Rand des Bildschirms.

Die Entwickler haben noch viel vor: Das Flackern beim Drehen soll verschwinden, sobald der Compositing-Manager dafür angepasst ist. Die noch nicht verfügbaren Android-Apps sollen später über einen Android-Pit genannten Marktplatz erhältlich sein und in einer angepassten virtuellen Maschine von Virtualbox laufen. Laut WeTab arbeiten die Entwickler zusammen mit Intel an einer Portierung von Googles Dalvik-Engine auf das vom WeTab genutzte Betriebssystem Meego. Eine Navigationssoftware steht ebenfalls auf dem Plan.

Wann diese Funktionen verfügbar sind, steht noch nicht fest. Die enthaltenen Bugs machen das WeTab zu einem Tablet für Geduldige und Bastler, die selbst Hand anlegen wollen. Und während Apple versucht, mit dem iPad und all seinen Einschränkungen eine neue Gerätekategorie zu etablieren, ist das WeTab eher ein Linux-Netbook im Tabletformat, mit allen Vor- und Nachteilen.

Im aktuellen Zustand führt die Benutzung des WeTab zu reichlich Frust und Enttäuschung. Und der verlangte Preis ist zu hoch. Marktreif ist das jetzt verkaufte Gerät definitiv nicht.

 Mit Flash-Unterstützung

mobix 23. Okt 2010

stimmt das ipad läuft keine 10 stunden es läuft sogar 14 stunden mit video ich habe es...

Dfgfdddff 22. Okt 2010

Wie wenig habt ihr im leben eigentlich zu tun? Lol

dettokio 15. Okt 2010

ipad ist was fuer apple fans, die alles aktzeptieren, was ihnen ihr Gott vorgibt. Ich...

Wetab_Lover 12. Okt 2010

ein warer WETAB-USER... warum habt ihr keine sinvollen Argumente.... naja ihr könnt halt...

Trollversteher 06. Okt 2010

Naja, das Display (inklusive Touch) ist wohl eher unterirdisch...

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Kruemels Internetwelt / 11. Okt 2010

WeTab, txtr Reader - was kommt als nächstes ?

IT-techBlog: Home of MobileTech / 05. Okt 2010

Sorry, Helmut HvA ODER wie ein Tab zum Stolperstein wird



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