Cloud-Datenbank: MySQL-Fork Drizzle als Beta veröffentlicht

Cloud-Datenbank

MySQL-Fork Drizzle als Beta veröffentlicht

Der MySQL-Fork Drizzle ist in einer ersten Betaversion erschienen. Der Build 1802 bringt unter anderem ein Werkzeug zum Umstieg von MySQL auf Drizzle mit.

Anzeige

Drizzle, der von einigen MySQL-Mitarbeitern gestartete Fork von MySQL 6.0, ist auf Webanwendungen mit vielen parallelen Anfragen optimiert und kommt deutlich modularer daher als MySQL. So setzt Drizzle auf eine Art Microkernel-Design, viele Funktionen wurden in Module ausgelagert, so dass sie leicht ausgetauscht werden können. Beispielsweise wurden Login und Authentifizierung ausgelagert, andere Funktionen bleiben von vornherein außen vor, darunter Stored Procedures, Views, Triggers, Query Cache und Prepared Statements. Auch die verfügbaren Feldtypen wurden reduziert. Der Drizzle-Kern hat etwa ein Drittel der Größe des Kerns von MySQL 5.1. Als Storage-Engine kommt bei Drizzle standardmäßig InnoDB zum Einsatz.

Anders als bei MySQL beteiligen sich viele externe Entwickler an dem Projekt, so dass es weniger abhängig von Oracle ist.

Mit dem Build 1802 ist jetzt eine erste Betaversion von Drizzle erschienen. Sie bringt unter anderem ein Migrationswerkzeug für MySQL mit. Dabei handelt es sich um eine modifizierte Version von drizzledump, die automatisch erkennt, ob sie mit einem MySQL- oder Drizzle-Server verbunden ist. Ist sie mit MySQL verbunden, werden die Tabellenstrukturen und Daten automatisch in ein Drizzle-kompatibles Format konvertiert.

Darüber hinaus kann drizzledump direkt mit einem MySQL-Server auf der einen und einem Drizzle-Server auf der anderen Seite verbunden werden, um Daten von MySQL in Drizzle zu schaufeln. Ebenfalls neu ist die Integration des Dokumentationsgenerators Sphinx.

Da Drizzle mittlerweile auch das MySQL-Protokoll beherrscht, soll sich das System mit bestehender Software, die auf MySQL setzt, verwenden lassen.

Drizzle steht unter drizzle.org im Quelltext zum Download bereit. Drizzle ist Open Source und steht unter einer BSD-Lizenz sowie der GPLv2.


mice 30. Sep 2010

Wo ist denn der Unterschied zu MariaDB. War MariaDB nicht schon immer die...

.................. 30. Sep 2010

Schon richtig was er geschrieben hat.

Kommentieren



Anzeige

  1. Managed Service SE im Bereich Microsoft Infrastruktur (m/w)
    FRITZ & MACZIOL group, München
  2. Storage Administratorin / Administrator
    IT.Niedersachsen, Hannover
  3. Technical Service Owner (m/w) Central Appliances
    Media-Saturn IT Services GmbH, Ingolstadt
  4. Mitarbeiter (m/w) IT Service Desk
    Freshfields Bruckhaus Deringer LLP, Düsseldorf

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Rekord

    Apple kommt Börsenwert von einer Billion US-Dollar näher

  2. Systemd und Launchd

    FreeBSD-Gründer sieht Notwendigkeit für modernes Init-System

  3. Internet und Energie

    EU will 315 Milliarden Euro für Netze mobilisieren

  4. Mobile Bürosuite

    Dropbox mit Microsoft-Office-Anschluss

  5. High Bandwith Memory

    SK Hynix liefert schnelleren Grafikkartenspeicher aus

  6. Streaming

    Wuaki lockt mit 4K-Filmen für Smart-TVs

  7. Banana Pi Router

    Ein erster Eindruck vom Bastelrouter

  8. Raumfahrt

    ISS-Besatzung nimmt 3D-Drucker in Betrieb

  9. Studium

    Mehr Erstsemester beim Informatikstudium

  10. Staatstrojaner

    Scanner-Software Detekt warnt vor sich selbst



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



Zbox Pico im Test: Der Taschenrechner, der fast alles kann
Zbox Pico im Test
Der Taschenrechner, der fast alles kann

Smarthome: Das intelligente Haus wird nie fertig
Smarthome
Das intelligente Haus wird nie fertig
  1. Smart Home Das vernetzte Zuhause hilft beim Energiesparen
  2. Leuchtmittel Die Leuchtdiode kommt aus dem 3D-Drucker
  3. Agora, Energy@home und EEBus Einheitliche Sprache für europäische Smart Homes

Spieleklassiker: Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)
Spieleklassiker
Retrogolem spielt Star Wars X-Wing (DOS)

    •  / 
    Zum Artikel