Keine Mehrsprachigkeit

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Ungewöhnlich für ein Programm auf dem Macintosh ist, dass Office 2011 nur in einer Sprache veröffentlicht worden ist. Selbst auf Systemen, die auf deutsche Sprache geschaltet waren - unter Mac OS X geht das mit einem einfachen Neustart der Anwendung -, installierte sich Office 2011 nur in englischer Sprache. Folglich ließ sich nicht mehrsprachig schreiben. Das wird laut Microsoft auch bei den Verkaufsversionen der Fall sein. Wer mehrere Sprachen nutzt, muss Korrekturdaten für andere Sprachen also nachinstallieren; Office bietet davon allerdings sehr viele an.

Bei Apples iWork ist das nicht notwendig: Es unterstützt durch das Betriebssystem anwendungsübergreifend einige Sprachen zur Korrektur - allerdings sind es dann nur ein Dutzend. Der große Vorteil von Mac OS X ist, dass Wörterbücher auch für andere Programme benutzt werden können. Wer hingegen in Office 2011 seine Wortliste pflegt, kann sie nicht automatisch in einem Editor nutzen, der auf die Systemwortlisten zugreift.

Kein Opendocument

Erstaunlicherweise fehlt der Mac-Version von Office die Unterstützung des Opendocument-Formats. Office 2011 ist also nicht vollständig kompatibel zu Office 2010. Denn Microsoft unterstützt seit dem Service Pack 2 für Office 2007 Opendocument in seinen Produkten. Manch ein Office-Nutzer dürfte daher auf das Opendocument-Format umgeschwenkt sein, auch wenn die Unterstützung bei den Windows-Versionen nicht perfekt ist.

Beim Linuxtag 2010 hatte Microsoft noch betont, einen Fokus auch auf offene Standards legen zu wollen. Für die Mac Business Unit von Microsoft gilt das offensichtlich nicht. Ob die Unterstützung von Opendocument nachgerüstet wird, konnte Microsoft auf Nachfrage noch nicht sagen.

Apples iWork kann mit Opendocument ebenfalls nichts anfangen. Alternativen, die Opendocument unterstützen, wie Openoffice.org (jetzt LibreOffice) und NeoOffice, sind aber vorhanden.

Office 2011 soll am 26. Oktober 2010 in zwei Versionen für den Mac erscheinen. Die Version Home & Student, der allerdings Outlook fehlt, wird voraussichtlich 109 Euro kosten. Wer das E-Mail- und Kalenderprogramm braucht, muss 249 Euro für Office 2011 Home & Business bezahlen. Office 2011 wird es nur als 32-Bit-Version geben.

 Office 2011: Mac-Version mit Outlook, aber ohne Opendocument

ickebinnet 01. Okt 2010

ich hab mir auch schon sorgen gemacht!!

sumisu 01. Okt 2010

Word 2007 hat keine direkte Unterstützung für die Speicherung als PDF. Als ich das...

sumisu 01. Okt 2010

deine Studie mit 3 Rechnern ist also ausreichend für deine plakative Aussage? _mein_...

Trollosoph 30. Sep 2010

War keeps the world trollin'.

tutnichtszusache 30. Sep 2010

So Gross wie die max. Auflösung des angeschlossenen Bildschirms ist. Bei meinem 13,3...

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