Spielebranche

Electronic Arts lizenziert Unity-Engine

Die Entscheidung dürfte langfristige Folgen haben: EA hat von Unity Technologies die Entwicklungsumgebung Unity lizenziert. Damit will der Publisher das plattformübergreifende Entwickeln von Spielen erleichtern und Kosten sparen.

Anzeige

Der Spielepublisher Electronic Arts hat die Unity-Middleware des US-Unternehmens Unity Technolgy aus San Francisco lizenziert. "Wir haben Jahre damit verbracht, uns Entwicklungswerkzeuge aller Art anzuschauen. Unity ist eine der größten Festlegungen, die wir jemals gemacht haben", kommentierte Richard Hilleman, Chief Creative Director bei EA, den Abschluss. Unity soll vor allem das plattformübergreifende Entwickeln radikal beschleunigen und vereinfachen. Die Middleware unterstützt Windows, Mac OS, Xbox 360, Playstation 3, Wii, iPhone und iPad, Android und über ein Plugin auch Browser.

Unity bietet eine breit angelegte Entwicklungsumgebung, die mit so gut wie jedem dezidierten Entwicklungsprogramm und den wichtigen Middlewaremodulen zusammenarbeitet. Die Grafikengine unterstützt Direct3D, OpenGL und weitere benötigte Schnittstellen, außerdem beherrscht sie die relevanten Textur-, Grafik- und Effekttechnologien. Für welche Plattformen und Projekte die Software zum Einsatz kommt, ist noch nicht bekannt.

Bestimmte Lizenzen von Unity sind kostenlos - deshalb verwenden nach Herstellerangaben bereits über 200.000 Nutzer die Middleware, darunter Bigpoint, Microsoft und Ubisoft, aber auch viele unabhängige Entwickler. EA hat sich für das kostenpflichtige Komplettsystem entschieden, finanzielle Details sind nicht bekannt.


Dikus 24. Sep 2010

Ich hab ja auch nix gegen das Produkt an sich gesprochen... mag es ja schön und einfach...

Der braune Lurch 23. Sep 2010

Manche Engines werden eben pro Projekt lizenziert. Evtl. hat EA das bei NFSW so gemacht...

SharpCommenter 23. Sep 2010

Aber DrDOS schon, oder?! :D

Otto d.O. 23. Sep 2010

Graphisch aufwändig gemachte Spiele wie "Raging Thunder" oder "Winds of Steel" zeigen...

ssssssssssssssssss 23. Sep 2010

is das wirklich gut? oder eher so ne krücke wie openjdk für java?

Kommentieren




Anzeige
  1. Junior Support-Spezialist / Technologieberater (m/w) Microsoft-Technologien
    Microsoft Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  2. Wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w) der Gesamtprojektleitung
    Bundeskriminalamt, Wiesbaden
  3. Lotus-Notes-Entwickler (m/w)
    Volksbank Freiburg eG, Freiburg
  4. Verfahrensmanger/-in für IT-Verfahren im Bildungswesen
    Dataport, Altenholz bei Kiel oder Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Filesharing

    Schweiz will Internetsperren auf das Urheberrecht ausweiten

  2. Oslic und Oscad

    Ratgeber für freie Lizenzen

  3. Datenschutz-Grundverordnung

    Chaos Computer Club fürchtet Datenschutzauflösung durch EU

  4. 3M

    Quantenpunkte sollen LCDs farbiger machen

  5. Solar Impulse

    Solarflugzeug fliegt nach Dallas

  6. Telekom

    Bundestagspetition gegen Drosselung gestartet

  7. Linuxtag 2013

    Univention Absolventenpreis für Stauvermeidung

  8. Smartphones

    Kritik an Samsungs "rabiater Vorherrschaft"

  9. Steve Wilhite

    Ehrung für den Erfinder des "Jif"-Formates

  10. Seagate

    4-TByte-Festplatte für DVR und Videoüberwachung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Tallinn-Manual: Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern
Tallinn-Manual
Regierung äußert sich zu Nato-Regeln zum Töten von Hackern

Das Tallinn-Manual der Nato, das im Cyberwar das Töten von Hackern erlaubt, beschäftigt jetzt auch die Bundesregierung. "Es obliegt nicht der Bundesregierung, eine breite gesellschaftliche Debatte über die Regeln zu führen", heißt es trocken.

  1. Cyberwar Experten halten Stuxnet-Einsatz für Gewaltanwendung
  2. Cyberwar BND errichtet Abteilung zur Abwehr von Hackerangriffen
  3. Cyber Defense Nato-Papier gibt Hacker zum Abschuss frei

Ruckus Wireless: Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots
Ruckus Wireless
Telefonzellen werden zu Gratis-Hotspots

Über 3.000 Telefonzellen stattet Ruckus Wireless als kostenlose WLAN-Hotspots aus. Das maximale tägliche Datenübertragungsvolumen liegt pro Nutzer bei 1 GByte.

  1. Projekt Millilink Fraunhofer-Institut überträgt 40 GBit/s über Richtfunk
  2. Metageek InSSIDer 3 mit Linkscore fürs Heim-WLAN
  3. Kabel Deutschland Kostenloses Berliner WLAN-Netz 250.000-mal genutzt

Zum Artikel