Spieletest Civilization 5: Runderneuerte Rundenreferenz

Spieletest Civilization 5

Runderneuerte Rundenreferenz

Heureka! Die Entwickler bei Firaxis hatten einige Geistesblitze, um Civilization mit Teil fünf gehörig umzustrukturieren. Die Spielziele sind die alten, die Wege zum Sieg spielen sich dank vieler kleiner und großer Neuerungen aber wie nie zuvor.

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Cäsar, Montezuma, Napoléon... Schon die Namen dieser Feldherren deuten es an: In Civilization 5 geht es um nichts Geringeres als die Weltherrschaft. Von der Antike bis in die Moderne müssen Spieler einem der genannten Herren oder 15 anderen Staatsoberhäuptern unter die Arme greifen und ihre Nation rundenweise stärker, zufriedener und reicher machen als alle anderen auf der Erde. Zu diesem Zweck erkunden sie die Karte, bauen Städte, erschließen Ressourcen, erforschen neue Technologien und ziehen in den Krieg.

Sofort fallen die neue Grafik und das minimalistische Interface auf. Die 3D-Engine rendert die Weltkarte in realistischen Farben und Formen. Außerdem bietet Civ 5 zum ersten Mal sechseckige statt viereckige Spielfelder. Das hat den Vorteil, dass Landschaften fließender ineinander übergehen und Berge, Flüsse und Täler realistischer wirken als in den abstrakteren Vorgängern.

Das Interface blendet viele Optionen aus, die Spieler nur selten benötigen, und ist übersichtlich strukturiert. Links werden stets die Auswahllisten für Einheiten, Gebäude oder Forschung in einem einheitlichen Look angezeigt. Rechts unten steht jederzeit die Minikarte zur Verfügung. Außerdem bietet das Spiel eine vereinfachte 2D-Ansicht der Weltkarte, die ebenfalls hilfreich ist.

  • Die optionale 2D-Ansicht bietet mehr Übersicht. Das komplette Spiel ist so steuerbar.
  • Ist das Häkchen bei "Strategische Detailansicht" in den Grafikoptionen nicht gesetzt, gibt es unschöne Nachlader der Texturen.
  • Bismarck fordert frech drei Ressourcen für eine - unannehmbar.
  • Unsere Karavelle bombardiert Barbaren sicher vom Meer aus.
  • Eingenommene Stadtstaaten als Marionetten erzeugen weniger Unmut in der Bevölkerung.
  • Die Stadt Nara wird von Alexander dem Großen überrollt.
  • Weltwunder wie Notre Dame werden mit einem Artwork präsentiert.
  • Erforschte Technologien kommen immer mit einem netten Zitat daher.
  • Der Schritt in ein neues Zeitalter
  • Die Auswahl an Sozialpolitiken
  • Die Bürger können auf Wunsch vom Spieler manuell zugewiesen werden.
  • Civilization 5 unterstützt Steam Cloud Savegames für bis zu 100 MByte.
  • Ein Ausschnitt aus dem Technologiebaum. Durch Biologie erscheint die Ressource Öl auf der Landkarte.
  • Tokio wehrt sich gegen Eindringlinge im Fernkampf.
  • Wir fordern über das Diplomatiemenü das letzte Pferd von Alexander dem Großen.
  • Stadtstaaten wie Wien können bestochen werden. Alternativ erfüllen Spieler Aufträge, um Einfluss zu gewinnen.
  • Bleibt der Spieler mit dem Cursor länger über einer Statistik, ploppen Zusatzinformationen auf.
Die Bürger können auf Wunsch vom Spieler manuell zugewiesen werden.

Durch die atmosphärische Grafik ist es ein besonderer Genuss, während der ersten Spielminuten eines der neuen Naturwunder zu entdecken. In ihrer Nähe lohnt es, die Expansion des eigenen Reiches zu beginnen. Während in der ersten Stadt noch am Kornspeicher gehämmert wird, müssen Spieler peu à peu ihr Reich vorausschauend planen, denn in Civilization 5 kostet jeder Ausbau - und sei es nur eine einfache Straße - bares Geld pro Runde.

Diplomatie von Beginn an durch Stadtstaaten 

MSP1978 04. Nov 2010

Moin, ich habe auch einen Phenom X4 955BE und habe genau den selben Schmu. Lange...

Samweis 19. Okt 2010

Also ich muss JKALSA voll recht geben, ich habe mich vol auf Civ.5 gefreut und es trotz...

J.Klein 01. Okt 2010

Es gibt jetzt zum Beispiel Geheimpakte. Die sind so geheim das noch nicht mal dem Spieler...

Nemo 28. Sep 2010

Ein Pitboss mit 10 Spielern geht eben NICHT. Über LAN und dann zB per OpenVPN durchaus...

Keel 28. Sep 2010

Danke für die Erwähnung von Alpha Centauri! Jetzt bin ich dazu verdammt Civ V wieder...

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