Opensolaris

OpenIndiana wird die Community-Edition von Solaris

Unter dem Namen OpenIndiana haben Entwickler eine Nachfolgeversion von Opensolaris veröffentlicht. Das Communityprojekt soll zu den künftigen Versionen Solaris 11 und Solaris 11 Express von Oracle kompatibel sein.

Anzeige

Opensolaris soll künftig OpenIndiana heißen: Die Entwicklercommunity von Opensolaris will unter dem neuen Projekt ein quelloffenes Solaris-Betriebssystem weiterentwickeln. Ziel des OpenIndiana-Projekts ist die weitgehende Kompatibilität nicht nur zur aktuellen Version Solaris 10, sondern auch zu der künftigen Version 11, die Oracle im Laufe des Jahres 2011 erwartet.

Zunächst wollen die Entwickler zusammen mit dem Illumos-Projekt zusammenarbeiten, um die noch proprietären Teile des Betriebssystems mit offenem Code zu ersetzen, etwa die Komponente i18n der Libc-Bibliothek. OpenIndiana ist Teil der Illumos-Foundation, die selbst eine quelloffene Solaris-Version pflegt. Illumos sieht sich als selbstständiges Projekt, das den OS/Net-Kern von Solaris weiterentwickeln will.

OpenIndiana hingegen will auch künftig auf die Quellen von Solaris setzen, aber selbst Reparaturen zeitnah anbieten. Bis Oracle den Quellcode für künftige Versionen freigibt, sollen die Illumos-Pakete optional zur Installation angeboten werden. Zusätzlich wollen die Entwickler die Verwendung von OpenIndiana weiter vereinfachen, um auch Linux-Anwendern den Umstieg zu erleichtern. Dazu sollen weitere Open-Source-Projekte auf die Solaris-Plattform portiert werden und die entsprechenden Dokumentationen bereitstellen.

Eine Entwicklerversion, die die Nummer oi_147 trägt, soll in drei Varianten verfügbar sein: Eine Live-DVD installiert über einen grafischen Installer ein komplettes Desktopsystem sowie eine CD, die über einen Textinstaller die Servervariante einrichtet. Zusätzlich wird eine sogenannte Automated-Installer-Version angeboten, die eine benutzerdefinierte Installation mit Hilfe von XML-Dateien ermöglicht. Gegenwärtig liegt nur ein CD-Image auf den Servern des Projekts.


orakelspektakel 16. Sep 2010

Ehrenamtliche Open-Source-Entwickler wollen kein Oracle.

OpenIndiana... 16. Sep 2010

Naja, Solaris wird weiterentwickelt und Illumos, OpenSolaris ist tot.

Kommentieren




Anzeige
  1. Business Analyst (m/w)
    DB HR Solutions GmbH, Eschborn
  2. Entwickler iOS / Android (m/w)
    Wirecard Technologies GmbH, Aschheim bei München
  3. Produktmanager (m/w)
    DFS Deutsche Flugsicherung GmbH Unternehmenszentrale, Langen
  4. Web-Entwickler Java/C# (m/w)
    comspace GmbH & Co. KG, Bielefeld

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Need for Speed Rivals

    Verfolgungsjagden zwischen Cops und Rasern

  2. Digitimes

    Windows-8-Tablets sollen 8 Prozent des Marktes erreichen

  3. Doc Patch

    Das Grundgesetz wird Open Data

  4. Bibliotheca Augusta

    Bibliothek stellt Buchscans unter Creative-Commons-Lizenz

  5. 802.11ac

    Erster Chipsatz für WLAN mit 1,7 GBit/s

  6. Windenergie

    Google kauft Hersteller von Windkraftwerken

  7. Amazon

    App-Shop für Android als Browser-Version gestartet

  8. Atari

    Rollercoaster Tycoon ab 3,5 Millionen US-Dollar im Angebot

  9. Legale Privatkopien

    "EU-Vorschlag würde freies Kopieren erlauben"

  10. Ausprobiert

    Das neue Google Maps ist beeindruckend schnell



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Logitech: iPad-Tastatur mit Kabel
Logitech
iPad-Tastatur mit Kabel

Tastaturen werden an das iPad normalerweise schnurlos per Bluetooth angebunden. Doch Logitech hat nun ein Modell vorgestellt, das per Lightning-Kabel oder 30-Pin-Adapter mit dem Tablet verbunden wird. Es ist besonders für die Anforderungen von Schulen konstruiert worden.

  1. Zoomboard Tastatur mit Lupe für winzige Touchscreens
  2. Kalq-Tastatur Neues Tastenlayout zum Schnelltippen auf Touchscreens
  3. CM Storm Quickfire Stealth Tastatur fast ohne Tastenbeschriftungen

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

Google-Smartphone: Galaxy S4 mit purem Android wird nur in den USA verkauft
Google-Smartphone
Galaxy S4 mit purem Android wird nur in den USA verkauft

Das von Google angekündigte Galaxy S4 mit purem Android wird ausschließlich in den USA verkauft. Google hat derzeit keine Pläne, das Samsung-Smartphone in anderen Regionen anzubieten.

  1. Samsung 10 Millionen Galaxy S4 in weniger als einem Monat verkauft
  2. Samsung Mehr als 10 Millionen Galaxy S4 in Rekordzeit verkauft
  3. Smartphone Google bringt Galaxy S4 mit purem Android

Zum Artikel