botfrei.de

Deutsches Zentrum gegen Botnetze gestartet

Für Internetnutzer gibt es ab heute einen Helpdesk gegen Botnetze. Mit dabei sind der Eco, das BSI, Antivirenhersteller, das Innenministerium und verschiedene Internetprovider. Thomas de Maizière forderte eine flächendeckende Beteiligung aller relevanten Internet-Service-Provider in Deutschland.

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Der Verband der deutschen Internetwirtschaft Eco startet heute das Anti-Botnet-Beratungszentrum. Der Helpdesk gegen Botnetze erhielt eine Anschubfinanzierung von 2 Millionen Euro vom Bundesinnenministerium und technische Unterstützung vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Partner sind Symantec für den DE-Cleaner sowie Avira für die Rettungssystem-CD des Beratungszentrums.

Die teilnehmenden Internetprovider informieren Kunden, auf deren Computer mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Botnetz-Infektion vorliegt. Die Internetnutzer können dann auf der Plattform botfrei.de Programme finden, um sich von der Malware zu befreien. Zudem gibt es eine telefonische Hotline. Botnetze dienen beispielsweise dem Spamversand, dem Identitätsdiebstahl oder zu Spionageangriffen.

"Betroffene Internetnutzer wissen meist nicht, dass ihr Computer gekapert wurde", sagt Bernd Becker, Geschäftsführer der Eco IT Service und Beratung. "Das Anti-Botnet-Beratungszentrum hilft, die Zahl der infizierten Computer zu verringern und so die illegalen Netzwerke zu verkleinern. Damit entziehen wir den Cyberkriminellen die Grundlage."

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte: "Das Anti-Botnet-Beratungszentrum ist ein bedeutsames Instrument zur Erhöhung der Sicherheit im Internet." Für den dauerhaften Erfolg und einen nachhaltigen Rückgang der Botnet-infizierten Rechner in Deutschland wäre eine möglichst flächendeckende Beteiligung aller relevanten Internet-Service-Provider in Deutschland wünschenswert, erklärte de Maizière.

Botfrei.de wird auf den Servern der Mailprovider Web.de und Gmx betrieben. Ziel sei es, Deutschland aus der Top Ten der Botnetz-Länder herauszuholen, so die Unternehmen, die zu United Internet gehören.


noch'n Gast 16. Sep 2010

Das Programm ist ja wohl das letzte. Bei uns im Netz habe ich den Scan an drei Rechnern...

Himuralibima 16. Sep 2010

Wer ist „man"? Und wie sollte das gehen? Der naive Nutzer erkennt doch das Problem gar...

ucucuviciv 16. Sep 2010

Antivirupdates gehen mit isdn eher nicht. Die nutzen nicht mal BITS. damit ginge es...

nur ein gast 16. Sep 2010

Ich würde eher sagen der Bundestrojaner wird durch die nutzung der RescueCD erst...

dw3d 16. Sep 2010

Es muß einfach zu einem erfolg werden, Jack B0w3r hat einfach schon zu oft versagt bei...

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