cFosspeed 6.0

Netzwerktreiber beschleunigt auch UMTS-Verbindungen

Der Netzwerktreiber cFosspeed soll Datenübertragungen dank Traffic-Shaping beschleunigen und bietet in der Version 6.0 einige wesentliche Neuerungen. Dabei optimiert cFosspeed auch Mobilfunkverbindungen über UMTS, WCDMA und CDMA 2000.

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Treiber wie cFosspeed sorgen vor allem dann für höhere Downloadgeschwindigkeiten, wenn parallel auch Uploads laufen. Da bei TCP der Empfang von Paketen bestätigt werden muss, bevor neue gesendet werden, kann ein Upload einen zeitgleich stattfindenden Download ausbremsen - allein deshalb, weil die Bestätigungspakete des Downloads im Datenstau stecken bleiben und der Sender die Daten erneut schickt, da er davon ausgeht, dass die Pakete nicht angekommen sind.

Genau hier setzt cFosspeed mit seinem Traffic-Shaping an und analysiert den Datenverkehr, um die anfallenden Datenpakete so zu priorisieren, dass Uploads nicht Downloads ausbremsen.

In der Version 6.0 optimiert cFosspeed nun auch Mobilfunkverbindungen mit ihren stark schwankenden Pingzeiten. Der Treiber ermittelt hier die normale Pingzeit und deren Schwankungsbreite und lässt dies in die Geschwindigkeitsregelung mit einfließen, so dass die Transferrate auch bei kurzzeitig erhöhten Pingzeiten hoch bleibt.

Bei Festnetzverbindungen über DSL und Kabel kann cFosspeed schärfere Grenzen der erlaubten Pingzeit setzen und soll damit die Latenz um rund 20 Millisekunden senken, verspricht der Bonner Entwickler cFoss. Dank eines verbesserten Pingers kann cFosspeed jetzt auch an Anschlüssen mit anderen Priorisierungstechniken mit Ack- oder Ping-priorisierenden Routern eingesetzt werden.

Die neue Funktion Net Talk erlaubt es, das Traffic-Shaping mit mehreren PCs im lokalen Netzwerk einzusetzen. Damit teilen sich alle im Netzwerk genutzten cFosspeed-Installationen die jeweiligen Sende- und Empfangsstatistiken, was die Genauigkeit erhöhen soll. In Verbindung mit der Ping-Varianz soll sich mit Net Talk die Ursache für steigende Pingzeiten schnell finden lassen.

Die Prioritätsqueues des Treibers wurden im Hinblick auf das in Vista und Windows 7 verwendete Compound TCP optimiert. Für Windows bringt cFosspeed einen neuen NDIS-6-Treiber mit, der neue Funktionen von Windows 7 ausnutzen kann und auch mit der Mobile Broadband Platform des Betriebssystems zusammenarbeitet.

Der Dialog "Adapter Info" zeigt Parameter der Netzwerkkarten, was vor allem bei WLAN und WWAN nützlich sein soll. Bei WLAN gibt cFosspeed zusätzlich eine Kanalempfehlung. Aus der Anzahl und jeweiligen Empfangsstärke benachbarter Basisstationen errechnet cFosspeed den Kanal mit der geringsten Frequenznutzung.

Der Netzwerktreiber cFosspeed steht in einer 30-Tage-Testversion kostenlos unter cfos.de/download zum Download bereit. Die Vollversion kostet ab 14,90 Euro und läuft unter Windows 7, Vista, XP und Server 2003/2008.


Papa2010 05. Okt 2010

ich will mit meinen D" stick und der software auch die Netzclubcarte nutzen, aber die...

gibts doch 16. Sep 2010

http://www.openbsd.org/faq/pf/de/queueing.html

Fischverschenker 15. Sep 2010

ooch nööö, das ist doch hier kein Kindergarten. Wer hat den hier zuviel der Werbung...

Peter Zahlt 15. Sep 2010

Klar kauf es genau für solche fälle ist es gedacht

der weiss es nicht 14. Sep 2010

Das haben linuxer usw. leider nicht nötig. Weil sie nicht per gsm oder umts oder so ins...

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Netzberichterstatter / 21. Sep 2010

cFosspeed 6.0 – optimiert nun auch UMTS & Co



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