Angebot und Nachfrage

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Preise richten sich nach Angebot und Nachfrage - je begehrter eine Ware ist, desto teurer wird sie. Dabei müssen dann auch andere Faktoren bedacht werden - etwa die eigene Popularität, die merklich abnimmt, wenn bei bestimmten Gütern Knappheit verursacht wird. Dann melden sich nicht nur Bürger verstimmt zu Wort, auch konkurrierende Händler sind nicht davon angetan, wenn ihnen das Leben schwer gemacht wird.

Allerdings sind nur die ersten Schritte im Spiel auf einfaches Ein- und Verkaufen ausgerichtet, die Komplexität nimmt schnell zu. Früher oder später kommt der Spieler nicht drumherum, eigene Produktionsstätten aufzubauen, um weiter aufzusteigen. Diese Produktionsstätten brauchen aber wiederum Rohstoffe, was intelligent aufgebaute Güterkreisläufe voraussetzt - die glücklicherweise zu einem großen Teil automatisiert werden können. Bis hier alle Zusammenhänge durchschaut sind, die Flotte die nötige Größe hat und auch das Verhalten der Konkurrenten in die eigenen Pläne einbezogen wird, dauert es einige Zeit. Wer Patrizier schon in der Vergangenheit gespielt hat, muss nicht befürchten, unterfordert zu werden.

Abgesehen vom Handel sorgen Ereignisse für Abwechslung: Hungersnöte und Dürren etwa, der mögliche Aufstieg zum Bürgermeister und damit verbunden die Betätigung in der Politik, aber natürlich auch Piraten geben dem Handelsalltag die nötige Würze. Letztere müssen wieder in kurzen Kampfpassagen bezwungen werden, die allerdings unnötig kompliziert zu steuern sind und kaum Spaß machen. Gut also, dass sie nur eine untergeordnete Rolle spielen. Spieler haben allerdings wenn gewünscht auch die Möglichkeit, selbst als Pirat aktiv zu werden.

Optisch setzt Patrizier 4 auf 3D, wirkt aber trotzdem oft altbacken. Die wichtigen Gebäude sind liebevoll gestaltet, vor allem Übersichtskarten und Seeansichten hätten aber mehr Details vertragen. Ärgerlich: Beim ersten Start muss das Spiel nicht nur online freigeschaltet werden, Kalypso setzt auch zwingend die Einrichtung eines eigenen Accounts beim Publisher voraus, bevor der Aufstieg beginnen kann.

Patrizier 4 ist bereits im Handel erhältlich, hat eine USK-Freigabe ab sechs Jahren erhalten und kostet etwa 40 Euro. Als Systemanforderungen nennt Kalypso einen PC mit Windows XP, Vista oder 7, einen 2 GHz Intel Pentium 4 oder AMD Athlon 64, 1 Gigabyte RAM Arbeitsspeicher sowie 5 Gigabyte freien Festplattenspeicher.

Fazit

Gebäude in 3D, Schieberegler beim Wareneinkauf, Tutorial-Videos: Statt wirklicher Neuerungen sind es eher Kleinigkeiten, die Kalypso der Neuauflage vom Patrizier spendiert hat. Als Wirtschaftssimulation ist und bleibt der Titel eine Klasse für sich. Angesichts des Alters des Vorgängers hätten es aber schon ein paar Neuerungen mehr sein dürfen, um die 40 Euro Verkaufspreis zu rechtfertigen.

 Spieletest Patrizier 4: Handeln mit Tradition

Wullulu 21. Sep 2010

Wollt ich nur mal anmerken. Mir macht es richtig Spaß.

gema 13. Sep 2010

ja weisst du das oder fragst du ? :-D

Nolan ra Sinjaria 13. Sep 2010

naja vorher gabs die nicht in der masse. allerdings war es am anfang selbst in wow nich...

Nolan ra Sinjaria 13. Sep 2010

Ja nennt sich "Die Gilde". Spiel nicht mehr synchron, beende (oder so)

DerHeinz 13. Sep 2010

Für mich hat sich das Thema P4 damit auch erledigt! Wer einen Internetzwang durch die...

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