iOS

Apple lockert Einschränkungen für Entwickler

Apple passt mit sofortiger Wirkung seine iOS-Entwickler-Richtlinien an und zieht einige Anfang 2010 eingeführte Einschränkungen zurück. Zudem veröffentlicht Apple erstmals seine internen Richtlinien für die Zulassung zum App Store.

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Anfang 2010 hatte Apple die Lizenzbedingungen für iOS-Entwickler verändert und unter anderem die Verwendung von Entwicklerwerkzeugen eingeschränkt, was zu heftigen Diskussionen führte. Damals hatte Apple festgelegt: "Applikationen müssen ursprünglich in Objective-C, C, C++ oder Javascript, wie es von der Webkit-Engine des iPhone OS ausgeführt wird, geschrieben sein, und nur Code, der in C, C++ und Objective-C geschrieben ist, darf direkt mit den dokumentierten APIs kompiliert oder verlinkt werden (beispielsweise sind Applikationen, die gegen die dokumentierten APIs über eine zwischengeschaltete Übersetzung oder Kompatibilitätsschicht oder -werkzeug gelinkt sind, verboten)."

Diese Änderung nimmt Apple mit sofortiger Wirkung zurück und passt ebenfalls mit sofortiger Wirkung die Abschnitte 3.3.1, 3.3.2 und 3.3.9 seines iOS-Developer-Program-Lizenzabkommens an. Insbesondere hebt es alle Beschränkungen hinsichtlich der Verwendung von Entwicklungswerkzeugen zum Entwickeln von iOS-Applikationen auf, "so lange die dadurch entstehenden Apps keinen Code herunterladen".

App Store Review Guidelines

Auch in einem zweiten, oft kritisierten Punkt geht Apple auf seine Kritiker zu: Das Unternehmen veröffentlicht erstmals die Richtlinien, die beim Prüfen einer App für die Zulassung im App Store angewandt werden. Die App Store Review Guidelines sollen Entwicklern helfen zu verstehen, wie Apple eingereichte Apps prüft.

Darüber hinaus bietet Apple ein Formular an, mit dem Entwickler, deren Applikationen abgelehnt wurden, Einspruch einlegen und weitere Details zur Funktion ihrer Applikationen einreichen können.

Letztendlich will Apple damit dem Argument begegnen, Applikationen würden willkürlich abgelehnt und Investitionen in eine Entwicklung von iOS-Applikationen seien entsprechend unsicher. In einem Punkt, der vor allem für Verlage relevant ist, aber bleibt Apple hart: Entwickler dürfen ohne explizite Erlaubnis von Apple keine weiteren Funktionen oder Inhalte für eine Applikation freischalten, es sei denn, sie verwenden dafür Apples Funktion für In-App-Verkäufe.


sumisu 17. Sep 2010

Nettes Beispiel für die althergebrachte Problematik: Das bringt zwar viel Freiheit mit...

BeerFlash 10. Sep 2010

will ich nicht - oder hatte ich das irgendwo geschrieben? Nein, ich hab nen Job und bin...

Der Erklärbär 10. Sep 2010

In Deutschland kann es keine (rechtlich gültige) AGB geben die mir "verbietet...

ichundso 10. Sep 2010

Was unterscheidet denn Actionscript von einer anderen Programmiersprache? Ich kann mir...

Statistik-Copy... 10. Sep 2010

Kein Wunder, da Android auf jedem 2. Gerät drauf ist ;)

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