Willow Garage: Bierholender Roboter kommt auf den Markt

Willow Garage

Bierholender Roboter kommt auf den Markt

Willow Garage hat den Verkauf des bierholenden Personal Robot 2 (PR2) gestartet. Ob nach dem Kauf des Roboters noch Geld fürs Bier übrig bleibt, ist indes fraglich: Ein PR2 soll 400.000 US-Dollar kosten.

Anzeige

Im August 2010 hatte das US-Unternehmen Willow Garage angekündigt, seinen vielseitigen Personal Robot 2 (PR2) auf den Markt bringen zu wollen. Ab sofort können Kunden einen PR2 kaufen, berichtet Willow Garage im Unternehmensblog.

Vielseitiger Roboter

Allerdings ist das Angebot nicht für jedermann: 400.000 US-Dollar soll der Roboter kosten, der Billard spielt, Socken zusammenlegt, den Tisch abräumt oder aus der Küche Bier holt. Günstiger wird es für Entwickler aus der Open-Source-Szene. Diesen gewährt Willow Garage einen Rabatt in Höhe von 120.000 US-Dollar auf den Kaufpreis.

PR2 ist ein humanoider Roboter, der sich auf Rädern fortbewegt. Er hat zwei Arme, an deren Ende Greifer sitzen, mit denen er auch zerbrechliche Gegenstände wie Gläser fassen kann. Zur Wahrnehmung verfügt PR2 über eine Reihe von Sensoren, darunter Kameras im Kopf und in den Armen sowie über einen Laserscanner. Er ist knapp 80 cm hoch, sein Oberkörper kann aber bis zu einer Höhe von 1,10 m ausgefahren werden.

Zwei Computer

PR2 verfügt über zwei Computer mit jeweils einem Acht-Kern-Prozessor und 24 GByte Arbeitsspeicher. Als Datenspeicher stehen 500 GByte und eine 1,5-TByte-Festplatte zur Verfügung. Letztere kann herausgenommen werden, was es den Entwicklern ermöglichen soll, die Log-Daten des Roboters schnell auszulesen.

Konzipiert ist er als robotische Entwicklungsplattform, für die Entwickler alle möglichen Anwendungen schreiben können. Im Rahmen des PR2-Beta-Projekts hat Willow Garage zehn Universitäten und je einem Unternehmen in Europa, Japan und den USA einen PR2 zur Verfügung gestellt. Die Entwickler werden in den kommenden zwei Jahren Szenarien für den Einsatz des PR2 im Alltag umsetzen.

PR2 ist Open Source

Das Betriebssystem des PR2, das Robot Operating System (ROS), sowie seine Software sind Open Source und stehen allen zur Verfügung. Käufer eines PR2 können demnach die Software, die für den Roboter entwickelt wurde - also die Steuerung für das Billardspielen oder das Bierholen -, herunterladen und selbst auf ihrem PR2 installieren.


einEuroJobber 10. Sep 2010

vorausgesetzt man machts für n euro die Stunde, dann sinds 8760 euro im Jahr, kann man...

Milchmädchen 10. Sep 2010

Wenn man sich eine 24h-Betreuung leisten kann, für knappe 4 Jahre. Da muss ich zustimmen ;)

Bushmann 09. Sep 2010

@Kommunist: Die Definition von humanoiden Robotern wird da in der Robotics Community...

gouranga 09. Sep 2010

Kann die dann auch so verdammt gut Billiard spielen?

ikemikedicke 09. Sep 2010

Also geht ja garnicht... der Roboter hat ja nichtmal eine Laserwumme wie Nr. 5. Der...

Kommentieren



Anzeige

  1. SAP Business Process Expert (m/w)
    Brüel & Kjaer Vibro GmbH, Darmstadt
  2. Software-Entwickler Java / JavaScript (m/w)
    TONBELLER AG, Bensheim
  3. IT-Prozess- und Anwendungsberater (m/w) Produktinformationsmanagement
    TRUMPF GmbH + Co. KG, Ditzingen (bei Stuttgart)
  4. Projektleiter Software Standardisierung (m/w) Schwerpunkt Fördertechnik
    Dürr Systems GmbH, Bietigheim-Bissingen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Sipgate

    Dienste nach DDoS-Angriff wiederhergestellt

  2. Rockstar Games

    GTA San Andreas erscheint neu für die Xbox 360

  3. G3 Screen

    LGs erstes Smartphone mit eigenem Nuclun-Prozessor

  4. Apple Watch

    Apples Saphirglas-Hersteller stellt Produktion ein

  5. LG G Watch R

    Runde Smartwatch von LG kommt nach Deutschland

  6. Systemanforderungen

    Ohne 200-Euro-Grafikkarte läuft Assassin's Creed Unity nicht

  7. App Rooms

    Facebook macht die Foren mobil

  8. Leistungsschutzrecht

    Streit zwischen Verlagen und Google geht weiter

  9. Smartwatches

    Android Wear emanzipiert sich ein wenig von Smartphones

  10. Quartalsbericht

    Microsofts Gewinn sinkt wegen Massenentlassungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte
  2. Deltadrucker Magna Japanisches Unternehmen zeigt Riesen-3D-Drucker
  3. 3D-Technologie US-Armee will Sprengköpfe drucken

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

    •  / 
    Zum Artikel