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Überproduktion: Samsung rechnet mit neuer DRAM-Schwemme

Überproduktion

Samsung rechnet mit neuer DRAM-Schwemme

Erst senkte Gartner seine Wachstumsprognose für den PC-Markt, nun sieht Samsung Electronics eine neue Überproduktionskrise bei DRAMs herannahen. Samsung will die Speicherfertigung trotzdem wie geplant weiter hochfahren.

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Dem Markt für Arbeitsspeicher droht eine neue Überproduktionswelle. Das sagte der President Semiconductor Business bei Samsung Electronics, Oh-Hyun Kwon, in Taipeh auf einer Konferenz. Das Überangebot von DRAM sei der neuen Schwäche auf dem PC-Markt geschuldet. Samsung ist Asiens größter Hersteller von Halbleitern, Flachbildschirmen und Mobiltelefonen.

Der weltweite DRAM-Ausstoß werde im dritten Quartal 2010 wieder ansteigen, weil neue Produktionsmethoden zum Einsatz kämen, sagte Kwon. Wenn sich der PC-Markt weiter verschlechtere, sei mit einem DRAM-Überangebot während des ersten Quartals 2011 zu rechnen.

Anders sehe es auf dem Markt für NAND-Flash aus, sagte Kwon. Hier gingen die Preise langsamer zurück und würden sich im Laufe des zweiten Halbjahres 2010 stabilisieren. Während DRAMs auf PCs beschränkt seien, profitiere der Flashspeicher weiterhin von der Nachfrage bei Smartphones und Tablet-PCs. Auch der Markt für Consumer Electronics stünde besser da als der PC-Markt, sagte der Spartenchef. "Samsung ist nicht von der Verlangsamung der Nachfrage für PCs betroffen, weil wir unser Produktportfolio diversifiziert haben", sagte Kwon.

Samsung werde noch bis zum Ende des laufenden Jahres bei der DRAM-Fertigung auf 35-nm-Technik umsteigen. Bei NAND solle das Upgrade auf 20-nm-Fertigung im Jahr 2011 erfolgen. Der Ausbau der Speicherfertigung bei Samsung verlaufe wie geplant, sagte er. Die neuen DRAM- und NAND-Fertigungslinien (Line 16) des südkoreanischen Konzerns sollen 2011 den Betrieb aufnehmen. Die monatliche Kapazität werde bei 200.000 12-Zoll-Wafern liegen. Auch die Line 15, die nur DRAMs herstellt, erhöht ihre Kapazität. Laut Kwon hält die Chipsparte Samsungs an ihrem Investitionsvolumen von 10 Milliarden US-Dollar für 2010 fest. Über das kommende Jahr habe der Hersteller noch keine Entscheidung getroffen.


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petergriffin 09. Sep 2010

exakt ;) es geht um ddr 1600er ram für den rechner und um ddr3 notebookram für das...

Der Riegel 09. Sep 2010

Wenn sie das wissen, dann wird die Produktion zurückgefahren und nix ist mit billiger...

berufsnerd 08. Sep 2010

Auch ohne Bloatware kommt man auf Workstations auf gute 6-8GB Speicherauslastung. Server...

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ComputerBase / 09. Sep 2010



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