Beta 5

Firefox 4 mit Hardwarebeschleunigung und Audio-API

Mit der Beta 5 von Firefox 4 erhält der Browser Unterstützung für Hardwarebeschleunigung. Dadurch kann er grafische Inhalte schneller darstellen. Erstmals gibt es zudem ein API, um Sound im Browser zu visualisieren. HSTS soll derweil für mehr Sicherheit sorgen.

Anzeige

Firefox 4 nutzt in der aktuellen Betaversion unter Windows 7 die im System vorhandene GPU standardmäßig, um die Darstellung von Webseiten zu beschleunigen. Davon profitieren vor allem Webseiten mit aufwendigen Grafikanimationen, sofern die jeweilige GPU bereits von Firefox unterstützt wird. Ob die Hardwarebeschleunigung aktiv ist, lässt sich unter about:support nachsehen.

Wie der Internet Explorer 9 greift auch Firefox auf das mit DirectX 10 eingeführte API Direct 2D zurück. Beschleunigt wird darüber derzeit das Rendern von Seiteninhalten wie Text, Bildern und CSS-Rändern. Auch 2D-Canvas wird beschleunigt.

Im nächsten Schritt soll via Layers auch das Compositing beschleunigt werden, also beispielsweise ein mit CSS-Effekten gestyltes HTML5-Video. Dies ist in der aktuellen Beta aber noch nicht standardmäßig aktiviert.

Auf anderen Plattformen bietet Firefox derzeit keine Hardwarebeschleunigung, denn Direct 2D steht nur unter Windows Vista und Windows 7 zur Verfügung. Es ist aber geplant, künftig unter Linux und Mac OS X andere Schnittstellen zu verwenden, OpenGL unter Linux und QuartzGL unter Mac OS X.

Noch ist die Hardwarebeschleunigung nicht stabil. Firefox-Nutzer können aber helfen, Fehler in dem System zu finden. Dazu steht die Browsererweiterung Grafx Bot zur Verfügung.

Soundvisualisierung

Neben der nun standardmäßig aktivierten Hardwarebeschleunigung bietet die Beta 5 von Firefox 4 auch ein neues Audio-API, das direkten Zugriff auf die Rohdaten von Audio- und Videoclips gibt, die über die entsprechenden HTML5-Tags eingebunden sind. Entwickler können diese Rohdaten direkt in Javascript nutzen und Nutzern so Informationen dazu bereitstellen. So lässt sich Sound auch direkt im Browser visualisieren.

Ebenfalls neu ist die Unterstützung von HTTP Strict Transport Security (HSTS). Mit dem neuen Sicherheitsprotokoll lässt sich sicherstellen, dass Firefox immer sichere Verbindungen verwendet. Firefox merkt sich, welche Seiten HSTS unterstützen und verbindet sich dann nur noch per SSL mit diesen Seiten. Das soll Man-in-the Middle-Angriffen vorbeugen.

Die Beta 5 von Firefox 4 steht ab sofort unter mozilla.com/firefox/beta zum Download bereit.


Stebs 15. Sep 2010

Ja, die Beta6 ist nur eine kurzfristige Zwichenversion die lediglich 4 Bugs stopft...

Stebs 10. Sep 2010

Geht auch einfacher zum testen, z.B. mit dem GPU caps Viewer, den gibts auch in einer...

luftzug 10. Sep 2010

Unter Win7 war nur dieser neue orange Button in der Titelleiste da. Den "Trick" mit der...

Der Kaiser! 09. Sep 2010

Ich benutze das Firefox-Addon BarTab*. Das hilft zwar nicht, wenn Firefox bereits läuft...

Der Kaiser! 09. Sep 2010

Womit die Hardwarebeschleunigung ad absurdum geführt wird.

Kommentieren


Braunsbach Inside / 08. Sep 2010

Firefox 4 Beta 5

Antary / 08. Sep 2010

Firefox 4.0 Beta 5



Anzeige
  1. SQL Server Developer (m/w)
    Microsoft Deutschland GmbH, verschiedene Standorte
  2. Senior Multimedia Programmer (m/w)
    Pepper GmbH, München
  3. Mitarbeiter (m/w) Team Applikation, Fokus PLM- und Engineering-Systeme
    WITTENSTEIN AG, Igersheim
  4. IT-Infrastruktur Analyst (m/w)
    Rheinkalk GmbH, Wülfrath

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Anonymous

    Telefonat zwischen FBI und Scotland Yard veröffentlicht

  2. Joseph Weizenbaum

    Welche Rolle spielt Wissenschaft?

  3. Google-Ranking

    Wie ein Erpresser einem Onlineshop schadete

  4. UCI iSens

    Hightech-Kino für Avatar 2 und Der kleine Hobbit

  5. Windows

    BSI gibt lückenhafte Sicherheitsempfehlungen


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 339 | letzter Beitrag 03:50 Uhr

  2. Kommentare: 137 | letzter Beitrag 03.02. 12:16

  3. Kommentare: 109 | letzter Beitrag 03.02. 22:09

  4. Kommentare: 106 | letzter Beitrag 03.02. 17:36

  5. Kommentare: 101 | letzter Beitrag 03.02. 12:57

Mehr


  1. Anonymous

    Telefonat zwischen FBI und Scotland Yard veröffentlicht

  2. Samsung Electronics

    "Wer in den Fabriken eine Gewerkschaft will, wird entlassen"

  3. Joseph Weizenbaum

    Welche Rolle spielt Wissenschaft?

  4. Betriebssysteme

    Linux Mint 12 KDE veröffentlicht

  5. Mozilla

    Push-Nachrichten fürs Web

  6. Acta

    Junge Union gegen Acta und Internetsperren

  7. Megaupload

    EFF will Nutzerdaten notfalls mit einer Klage schützen

  8. UCI iSens

    Hightech-Kino für Avatar 2 und Der kleine Hobbit

  9. Linux-Distributionen

    Canonical veröffentlicht Ubuntu 12.04 Alpha 2

  10. Take 2

    Suche nach GTA 5



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Börsengang: Facebook geht es nicht ums Geld
Börsengang
Facebook geht es nicht ums Geld

Facebook hat am Mittwoch seinen Börsengang beantragt und damit erstmals umfangreiche Informationen über das Unternehmen veröffentlicht. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat auch nach dem Börsengang volle Kontrolle über das Unternehmen, das eine Mission erfüllen soll, statt nach Gewinnmaximierung zu streben. Für den Erfolg soll eine gelebte Hackerkultur sorgen.

  1. Facebook Schwarzfahrer sollen wegen Facebook-Apps mehr zahlen
  2. Cloud-Werbung Facebook-Spammer nutzen Amazons Dienste
  3. Gegen Rechts Facebook hilft im Kampf gegen Naziprofile

Diablo 3: Blizzard verkleinert die Truhe
Diablo 3
Blizzard verkleinert die Truhe

Die Streichliste bei Diablo 3 wird länger: Nachdem kürzlich das Aus für Elemente wie die Mystikerin kam, müssen nun zwei von fünf Fächern im Inventar dran glauben. Auch auf Begleittiere warten Fans des Rollenspiels vergebens.

  1. Blizzard Diablo 3 ohne Mystikerin, aber mit Stadtportalen
  2. Blizzard "Bashiok" bestätigt Diablo 3 für Konsole
  3. Diablo 3 Echtgeld-Auktionshaus mit 50 "Beta Bucks"

Google Maps: Kostenlose Karten in Frankreich nicht erlaubt
Google Maps
Kostenlose Karten in Frankreich nicht erlaubt

Google muss in Frankreich 500.000 Euro Schadensersatz zahlen, da das Unternehmen mit dem kostenlosen Angebot von Landkarten via Google Maps dem Wettbewerb geschadet hat.

  1. Android-Anwendung Google Maps 6.2.0 schaltet in Tunneln in den Nachtmodus
  2. Android-Anwendung Google Maps 6.1.0 bringt Verbesserungen
  3. Google Maps Neues Kartenmaterial für Deutschland

Zum Artikel