3D-Projektoren

Mitsubishi, Samsung und Sony projizieren räumlich

Mehrere Hersteller zeigen auf der Ifa Full-HD-3D-Projektoren fürs Heimkino. Die Informationen sind allerdings noch lückenhaft, da die Entwicklung der Geräte noch nicht abgeschlossen ist.

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Die Hersteller Mitsubishi, Samsung und Sony können auf der Ifa funktionsfähige Full-HD-3D-Projektoren zeigen, es sind in der Regel Prototypen oder Vorseriengeräte. Selbst die Beschreibungen waren auf der Messe noch mit Fehlern versehen - oder technische Daten fehlten gleich ganz. Ein Beispiel dafür ist Samsung. Der A8000 genannte Projektor wurde zwar gezeigt, ist aber nach Angaben von Samsung so kurzfristig auf die Ifa gebracht worden, dass selbst die deutschen Mitarbeiter von Samsung kaum technischen Daten nennen konnten. Immerhin arbeitet er wie alle anderen 3D-Projektoren mit Shutterbrillen und mit einer Auflösung von 1080p.

Die meisten Informationen konnten wir Sony zum 3D-Projektor VPL-VW90ES entlocken. Das Gehäuse ist mit dem 85er-Modell identisch. Das gilt auch für die Anschlüsse (2 x HDMI, S-Video, VGA, Component). Es handelt sich um einen recht leisen Projektor, der maximal 22 dB erreicht und damit wohnzimmertauglich ist. Der Kontrast liegt bei 150.000:1 und die Lichtstärke wird mit 1.000 Lumen angegeben.

Für die Shutterbrillen lassen sich fünf unterschiedliche Shuttergeschwindigkeiten einstellen. Wer lieber ein ruhiges Bild vor Augen haben will, muss aber mit einer dunkleren Darstellung rechnen. Alternativ kann der Shutter langsamer arbeiten, in heller Umgebung kann das aber zu Bildflimmern führen.

Die Reichweite für die Shutterbrillen soll 5 m betragen. Der Projektor wirft das Shuttersignal dabei Richtung Leinwand, von der es reflektiert wird.

Das Gerät ist ein Vorserienmodell, das erst im November 2010 angeboten wird. Der Preis soll unterhalb von 7.000 Euro liegen, gab Sony vorsichtig an.

Mitsubishis Projektor ähnelt von den Werten her Sonys Projektor und arbeitet wie der VPL-VW90ES mit Sonys SXRD-Technik. Einen Namen hat er noch nicht, der Hersteller sammelt auf der Ifa aber Vorschläge. Er bietet mit 120.000:1 etwas weniger Kontrast als der Gegenspieler, liegt aber bei der Helligkeit mit 1.000 Lumen gleichauf. Das Betriebsgeräusch gibt Mitsubishi mit 19 dB an, womit allerdings der lampenschonende Eco-Modus gemeint ist.

Der Mitsubishi wird unter anderem mit zwei HDMI-Schnittstellen aufwarten. Ab November 2010 soll Mitsubishis Projektor mit zwei Shutterbrillen zu kaufen sein. Trotz der 3D-Unterstützung hat Mitsubishi das Augenmerk aber auf eine hochqualitative 2D-Darstellung gelegt, sagte ein Unternehmenssprecher Golem.de. Einen Preis nannte das Unternehmen bisher nicht, er soll aber deutlich über dem des HC6800 liegen, das Gerät ist für High-End-Heimkinos gedacht.


bbsven 08. Sep 2010

also der Projektor von Mitsubishi ist auf jeden Fall nix... viel zu dunkel und nach ganz...

as (Golem.de) 07. Sep 2010

Hallo, den CF3D haben wir schon vor Monaten besprochen, so dass der einfach nicht erwähnt...

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