Spieletest Ruse
Bluffen im Zweiten Weltkrieg
Täuschungsmanöver, getarnte Einheiten, überraschende Attacken: Das Strategiespiel Ruse legt großen Wert auf Bluffs und Tricks. Damit unterscheidet es sich wohltuend von den zahllosen Strategietiteln im Zweiter-Weltkrieg-Szenario.
In Ruse trifft Fiktion auf Historie - zwar ist das Spiel Mitte der vierziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts und somit im Zweiten Weltkrieg angesiedelt, allerdings werden reale und erdachte Ereignisse miteinander kombiniert. Im Mittelpunkt der Kampagne steht dabei US-Major Joe Sheridan, der seine Truppen von Nordafrika nach Italien, Frankreich, Holland, in die Ardennen und schließlich nach Deutschland führt, um dort auf seinen Hauptwidersacher zu treffen - einen Spitzel, der für den Tod unzähliger Alliierter verantwortlich ist.
Auffälligste Eigenschaft von Ruse ist zu Beginn die stufenlos zoombare Ansicht - dem Spieler ist es möglich, bis ins kleinste Detail der Schlachten einzutauchen und einzelne Einheiten auszuwählen. Gleichzeitig kann er aber so weit herauszoomen, dass das Ganze einer gigantischen Risikokarte gleicht. Auf Letzterer lassen sich dementsprechend gewichtige Entscheidungen treffen - hier werden ganze Verbände und Truppen samt Panzern und Flugzeugen auf die Reise geschickt, um die feindlichen Armeen zu attackieren. Auf derartigen Entscheidungen basiert auch das Spielprinzip. Ressourcenmanagement und Kampfmechanik sind zunächst einfach gehalten und auch für Strategieneulinge leicht erlernbar.
Auf Panzerangriffe wird mit passenden Abwehreinheiten reagiert, feindliche Flieger werden mit Abfangjägern gekontert. Die Missionen der Kampagne werden mit zunehmender Spieldauer komplexer. Erst müssen einzelne Stützpunkte erobert oder beschützt, später ganze Städte an mehreren Kampfschauplätzen eingenommen werden. Allerdings geht es nicht nur darum, feindliche Stellungen und Truppen ausfindig zu machen und mit einfachen Klicks zu überrollen. Taktik und geschickte Positionierung stehen im Mittelpunkt: Unterschiedliche Landschaften wie dichte Wälder ermöglichen es, bei überlegt geführtem Truppeneinsatz aus sicherer Deckung heraus deutlich größere Feindheere zu schlagen. Wichtig dafür ist allerdings das frühzeitige Aufklären der Karte. Nur wer weiß, was ihn erwartet, kann entsprechend reagieren und erfolgreich attackieren. Für PC-Strategen mag das alles genretypisch klingen - vor allem auf Konsolen ist derartiger Tiefgang allerdings keine Selbstverständlichkeit.







das Betriebsystem ist mehr als nur fortschrittlich, es ist das Beste! Nur ist es eben ein...
Dann schnapp Dir Theatre of War 1 oder 2. Da gibt es deutsche Kampagnen. Bei dem Spiel...
Das stimmt so nicht ganz. Babylon 5 war von Anfang an auf 5 Staffeln ausgelegt. Es war...
Das Spiel heißt nicht Ruse, sondern R.U.S.E., vielleicht noch RUSE. Genauso wie es TYPO3...
Nein, das stimmt nicht. Ich hab's über hundert Stunden gespielt, und zu den...
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