DivX

Neue Geräte, HTML 5 und ein Ersatz für Flash

DivX hat auf der Ifa nicht nur seine Partnerschaft mit dem Media Markt und neue DivX-fähige Endgeräte von Partnern angekündigt. Das Unternehmen will ab Freitag auch mit einer Browsererweiterung Flashplayer durch seinen eigenen, deutlich leistungsfähigeren DivX HiQ Webplayer ersetzen.

Anzeige

Über 300 Millionen Geräte können DivX-Videos wiedergeben und sind zum DivX-DRM kompatibel, dazu kommen noch Windows-PCs und Macs. Zu den DivX-fähigen Geräten zählen Smartphones, Set-Top-Boxen, DVD-Player, Blu-ray-Player - und bald auch Tablets.

Auf welchen Tablets DivX vorinstalliert sein wird, wollte das DivX-Team im Vorfeld der Ifa noch nicht sagen, es dürfte sich aber zumindest um das neue Samsung Galaxy Tab handeln - immerhin steckt der DivX-Codec schon in einigen anderen Samsung-Geräten, darunter im Android-Smartphone Galaxy S i9000 sowie in verschiedenen Blu-ray-Playern und Fernsehern.

DivX im Wachstum

Die Liste der DivX-Partner wächst. Seit kurzem sind auch Yamaha - mit Blu-ray-3D-Playern - und die Marke Grundig dabei. Derzeit setzen rund 150 OEM-Hersteller, 80 Auftragshersteller (Original Device Manufacturer, ODM), 40 Chiphersteller, verschiedene Filmstudios und Onlinevideo-Anbieter auf die DivX-Plattform. Insgesamt sollen über 60 Prozent der Filmproduktionen großer Hollywood-Studios als DivX-Kaufdownload (Download-to-own) verfügbar sein. Zu den Anbietern zählt seit vergangener Woche auch der Media Markt.

Während neun der zehn wichtigsten TV-Hersteller zu den Lizenznehmern gehören, fehlen DivX noch einige wichtige Handyhersteller in der Liste. So sind Samsung, LG, Motorola und Plantech zwar dabei, Apple und HTC aber nicht. Beide hätte DivX gern als Partner, da Apple aber auf Quicktime und iTunes setzt, wird nur HTC in Betracht kommen. Mehr als erste Gespräche haben laut dem DivX-Team aber noch nicht stattgefunden, obwohl DivX sehr großes Interesse an HTC hat.

Bei Apple wird als Alternative über eine DivX-App nachgedacht, für Android auch. Für Nokias Symbian-Smartphones gibt es bereits ein DivX Mobile zum Download. Die Integration in Smartphones ist für DivX jedoch wichtiger, weil das nicht nur die Verbreitung fördert, sondern auch eine bessere Unterstützung der Hardware beinhaltet.

DivX HiQ Webplayer statt Flash

Auf einem Pressegespräch während der Ifa kündigte DivX auch einen neuen Webplayer an, der als Browser-Extension angeboten wird und die in Webseiten eingebetteten Flashplayer ersetzen kann. Das ermöglicht es, Flashvideos anzusehen, auch wenn kein Flash installiert ist. Stattdessen agiert die Extension wie ein HTML-5-Player, der allerdings mehr Formate wiedergeben kann als die Browser derzeit selbst in Verbindung mit HTML 5 unterstützen.

DivX verspricht, dass der neue Webplayer im Vergleich zu Flashplayern immer schneller ist - was laut DivX vor allem daran liegt, dass Flash einiges an Ballast mitschleppt, der bei der Videowiedergabe nicht benötigt wird und dennoch die CPU-Last nach oben treibt. Während der DivX-Webplayer auf einem Notebook 30 bis 40 Prozent CPU-Last bei einem 1080p-Youtube-Video erzeugte, waren es mit dem regulären Youtube-Flashplayer 70 bis 80 Prozent. Die Videowiedergabe wirkte mit DivX flüssig, selbst zwei 1080p-Youtube-Videos wurden flüssig dargestellt, was mit Flash nicht ohne starkes Ruckeln und Aussetzer möglich war. Die geringere CPU-Last wirkt sich laut DivX zudem in der Akkulaufzeit aus.

HTML-5-Video auch für den Internet Explorer

Der DivX HiQ Webplayer gibt H.264, MKV, MP4 und DivX wieder. Bei anderen Formaten muss der Webbrowser dann selbst übernehmen. Die Beta vom DivX HiQ Webplayer wird DivX für die Windows-Versionen des Internet Explorer, für Google Chrome und Firefox sowie für die Mac-OS-Versionen von Safari, Chrome und Firefox anbieten. Ab dem Ifa-Freitag soll die Beta zum Download über DivX Labs angeboten werden und dann voraussichtlich mit acht verschiedenen Webseiten funktionieren - darunter neben Youtube auch Vimeo und The Onion.

Für Webseitenbetreiber soll die direkte Integration des neuen DivX-Webplayers Vorteile bringen, da sich mittels Javascript HTML-5-Videos mit Werbung versehen lassen. Dazu muss allerdings auch der eingesetzte Adserver mitspielen.


olleIcke 09. Sep 2010

hehe :D hab isch gelacht weisdu Ja, da sind die Meinungen wohl einhellig! Plugins: my...

argh 03. Sep 2010

ES HEIßT STANDARD!!! mit D!!!!

luther77 03. Sep 2010

New Beta Download: http://labs.divx.com/node/14711#download

Anonymer Nutzer 03. Sep 2010

nee. Eine Industrie welche es immer nur gutmeint mit uns und nur das Beste will ;)

Trollwiese 03. Sep 2010

Hast du wieder Räuberkopien von Filme bei Kxno.to geguckt! ;)

Kommentieren




Anzeige
  1. Senior Softwareingenieur/in für embedded Software im Bereich Hubschraubersysteme (m/w)
    ESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbH, Donauwörth
  2. Head of Development (m/w)
    aboutbooks GmbH, München
  3. SAP-Entwickler (m/w)
    WIEGEL Verwaltung GmbH & Co KG, Nürnberg
  4. Informationstechnischer Assistent (m/w) Technische Programmierung
    BEUMER Maschinenfabrik GmbH & Co. KG, Beckum (Münsterland/NRW)

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Hochauflösend

    Samsung zeigt Notebookdisplay mit 3.200 x 1.800 Pixeln

  2. Yahoo

    Flickr mit kostenlosem 1 TByte für Fotos

  3. Sailfish-Smartphone

    Jolla stellt "The Other Half" vor

  4. Internet und Krieg

    Wenn Social Networks zum Schützengraben werden

  5. Instant Messenger

    Whatsapp in Deutschland immer beliebter

  6. Milliarden-Deal

    Yahoo kauft Blogging-Plattform Tumblr

  7. Electronic Arts

    Leitender EA-Entwickler bezeichnet Wii U als "Mist"

  8. Apple-Zulieferer

    Wieder drei Suizide bei Foxconn

  9. Cast AR

    Gefeuerte Valve-Entwickler zeigen Räumliche-Objekte-Brille

  10. Ventus

    Mit der Netzgemeinde gegen den Klimawandel



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Linux-Kernel: P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs
Linux-Kernel
P-States verringern Leistungsaufnahme auf Intel-CPUs

Statt des betagten Cpufreq-Treibers und des Ondemand-Governors sollen im Linux-Kernel P-States für eine reduzierte Leistungsaufnahme der Sandy-Bridge- und Ivy-Bridge-CPUs von Intel sorgen.

  1. Linux 3.10 Torvalds schließt Merge-Fenster
  2. Linux 3.10 Kernel ohne Ticks
  3. Linux-Kernel 3.9 Viel Grafisches und mit Goldfischen

Blackberry Z10 im Langzeittest: Tausche Android gegen Blackberry
Blackberry Z10 im Langzeittest
Tausche Android gegen Blackberry

Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.

  1. Smartphones Blackberry Q5 im Juli, Blackberry 10.1 wird verteilt
  2. Mobilfunk Fast drei Viertel der Smartphones laufen mit Android
  3. Blackberry-Chef "In fünf Jahren gibt es keine Tablets mehr"

XPS 10 und Surface: Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets
XPS 10 und Surface
Deutliche Preissenkungen bei Windows-RT-Tablets

Zwei Hersteller von Windows-RT-Tablets haben die Preise ihrer Geräte gesenkt, für einige deutlich. Dell senkt die Preise direkt um ein Drittel und Microsoft gibt das ziemlich teure Type oder Touch Cover dazu. Die nächste RT-Generation soll sogar noch billiger werden.

  1. Microsoft Verkauf des Surface Pro startet am 31. Mai
  2. Neue Firmware Update macht das Surface RT lauter
  3. Windows-Tablet Microsoft wird neue Surface-Serie ankündigen

Zum Artikel