Grafikkarten nur von Powercolor?

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Wie viele GPUs sich damit gemeinsam betreiben lassen, hat Lucid noch nicht erklärt - die Abbildungen des Unternehmens legen aber bis zu fünf Grafikprozessoren nahe. Explizit erwähnt werden an dieser Stelle drei GPUs. Ebenso lässt sich derzeit nur aus den Grafiken schließen, dass die GPUs ihre Daten über den PCI-Express-Bus austauschen sollen. Bei SLI und Crossfire sowie der ersten Hydra funktioniert das ebenso, die Verbindungen an der Oberseite der Grafikkarten dienen nur für einige Synchronisationssignale.

Auch moderne Grafikkartenserien sollen sich über Herstellergrenzen hinweg koppeln lassen. Lucid gibt als Beispiel einen Rechner mit einer GTX 260 oder Radeon 4750 an, der sich um eine GTX 450 - die noch gar nicht angekündigt ist - oder um eine 5750 erweitern lässt. Dabei dürfte der Anwender aber wie bisher auf die Treiberversionen der GPU-Hersteller beschränkt sein, die vom Lucid-Treiber unterstützt werden.

Welche Grafikkartenhersteller den Hydralogix-Chip verbauen werden, geben die Israelis noch nicht an. Auf der Computex 2010 war jedoch schon eine Grafikkarte mit dem Baustein zu sehen, die von Powercolor stammte. Sie ist unter anderem bei Semiaccurate abgebildet. Lucid gibt jedoch an, dass die ersten Produkte rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erscheinen sollen.

Preise unter 200 US-Dollar

Das Unternehmen rechnet mit Preisen unter 200 US-Dollar, gibt aber noch nicht an, welche GPU dann auf der Karte sitzen soll. Bei einem moderaten Aufpreis könnte das System diesmal aber etwas weitere Verbreitung finden als die erste Lösung mit dem Hydra-Chip auf dem Mainboard.

 Lucidlogix Unity: Neue Grafikkarte mit alter koppeln - ohne Spezialmainboard

Der Kaiser! 09. Sep 2010

Ohne Treiber wäre die Geschichte ganz schön unflexibel. Mit Treiber lassen sich Dinge...

Bugster 01. Sep 2010

Nein, das wurde ausgiebig getestet. Und das hat sicher seeehr lange gedauert. Dazu sind...

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