Better Place

Fahren ohne nachladen - aber nicht in Deutschland

Die zögerliche Verbreitung von Elektroautos hat einen simplen Grund: Bisher schaffen E-Autos nur wenig mehr als 100 Kilometer, bevor sie zum Nachladen der Batterien an die Steckdose müssen.

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Bisher schaffen E-Autos nur wenig mehr als 100 Kilometer, bevor sie zum Nachladen der Batterien an die Steckdose müssen. Damit soll in Dänemark, Israel und Australien bald Schluss sein: Geht die Batterieleistung des Elektroautos zur Neige, tauscht der Fahrer einfach den leeren Fahrzeugakku an einer Servicestation gegen einen vollen Stromspeicher aus. Der Wechsel der Batterie soll nicht länger als der bisher übliche Tankstopp dauern.

Was Investmentbanken wie Morgan Stanley und Autohersteller wie Renault, Nissan sowie Chery aus China entzückt, findet bei deutschen Autobauern allerdings wenig Anklang. VW, Daimler und BMW machen einen großen Bogen um das Konzept: Die auf den ersten Blick verblüffend einfach erscheinende Verlängerung der Reichweite durch den Tausch der Fahrzeugbatterie entpuppe sich als teuer und unnötig, sagen die deutschen Platzhirsche. Sie wollen mit Fahrzeugakkus lieber selbst Kasse machen und das Feld nicht einem US-Startup-Unternehmen überlassen.

Ausgetüftelt hat das Batteriewechsel-Konzept für Elektroautos der frühere SAP-Vorstand Shai Agassi mit seinem kalifornischen Unternehmen Better Place. Bei Investoren hat er für seine Idee bereits rund eine Milliarde Euro eingesammelt. Mit den Mitteln entstehen in Dänemark, Israel und Australien derzeit die Servicestationen zum Batteriewechsel.

"Unnötig, teuer und aufwendig"

Die deutschen Autobauer wollen dagegen das Elektroauto-Zeitalter ohne Batteriewechsel einläuten. "Wir glauben nicht an Wechselbatterien", sagt Patrick Müller von der BMW-Forschungsgruppe Project I, die bei den Münchnern E-Mobile und andere Zukunftsfahrzeuge entwickelt. Der von Better Place geplante Batterietausch erfordere einheitliche Batterien und damit standardisierte Autos. "Wir glauben an die individuelle Mobilität", sagt der BMW-Experte.

Better Place bietet bislang nur eine Einheitsbatterie für einen Mittelklassewagen aus dem Hause Renault an, für den die Kunden monatlich eine Nutzungsgebühr bezahlen werden.

Deutsche Autohersteller sehen in der Batterie ein Differenzierungsmerkmal 

Beteiligter 12. Okt 2010

Hallo Snafu, was Du da schreibst ist blanker Unsinn. Folgende Punkte: 1) Die...

sn4fu 11. Sep 2010

Das aendert nichts am miserablen Wirkungsgrad von Verbrennern, die im Verkehrsalltag...

sn4fu 11. Sep 2010

Was verdient man so als "Viral Marketing"-Agent? Oder bist du einfach nur (mental...

sn4fu 11. Sep 2010

Er hat die Argumentation richtig verstanden und vollkommen richtig erkannt, dass es sich...

sn4fu 11. Sep 2010

Wie kommst du auf so einen Quark? LiIon-Technik ist nicht in erster Linie von den...

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