Neue Intel-Preisliste

Core i7-950 für die Hälfte, neue Pentiums und Celerons

Von einer turnusmäßigen Preissenkung kann diesmal keine Rede sein: Intel hat zum Ende des August 2010 nur einen Prozessor verbilligt. Dafür gibt es eine Handvoll neuer Lowcost-CPUs, was dem Trend entspricht: Konsumenten kaufen vor allem günstige PCs.

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Zusammen mit seiner aktuellen Umsatzwarnung hat Intel seine neue offizielle Preisliste (PDF) für PC-Hersteller und Wiederverkäufer vorgelegt. Diese Preise beziehen sich auf 1.000er Stückzahlen zuzüglich Steuern. Wie schon vor sechs Wochen fallen die Änderungen sehr gering aus. Die massiven Preissenkungen, die Intel jahrelang in Vorbereitung auf das Jahresendgeschäft vorgenommen hatte, fallen 2010 durch die wieder eingeknickte Nachfrage aus.

Den einzigen, wenn auch deutlichen Abschlag gibt es beim Core i7-950 mit 3,06 GHz Basistakt und vier Kernen. Statt 562 US-Dollar kostet er nun nur noch 294 US-Dollar. Er hat damit den gleichen Preis wie das Modell 930 (2,80 GHz) und ist nur zehn Dollar teurer als der Core i7-920 (2,66 GHz), beide CPUs sind nun kaum noch attraktiv.

Neu ist der Core i3-560 als Spitzenmodell seiner Serie für 138 US-Dollar. Er erreicht 3,33 GHz, zuvor war hier mit dem Modell 550 bei 3,2 GHz Schluss. Bei den echten Lowcost-CPUs, die die PC-Hersteller ab einem Preis von unter 100 US-Dollar ansiedeln, gibt es mit dem Pentium E6800 bei 3,33 GHz für 86 US-Dollar ebenfalls einen neuen Taktrekord innerhalb der Serie. Mit der überholten Core-Architektur und nur 2 MByte L2-Cache sind diese Pentiums mit zwei Kernen aber deutlich langsamer als die Core-i-Prozessoren bei gleichem Takt.

Das gilt auch für den Pentium E6800 (3,0 GHz, 75 Dollar) und den Celeron E3500 (2,7 GHz, 52 Dollar), die Intel nun ebenfalls als neue Produkte anbietet. Von den Pentiums unterscheiden sich die Celerons traditionell durch einen nochmals verkleinerten L2-Cache: Er ist hier nur 1 MByte groß, oder 512 KByte pro Kern.

Atom N550 mit Dual-Core ist teuer

Eine Woche nach der Ankündigung nennt Intel nun auch den Preis für den Atom N550 mit zwei Kernen und Grafik. Er ist mit 86 US-Dollar der teuerste Atom-Prozessor der N-Serie und auch kostspieliger als der schnellere - aber nicht so sparsame - D525, der weiterhin 63 US-Dollar kostet. Da Intel sich die aktuellen Atoms der Pine-Trail-Plattform aber ohnehin teuer bezahlen lässt, stimmt das Preisgefüge noch: Der Single-Core Atom N450 mit 1,66 kostet noch 64 US-Dollar, der Klassiker Atom N270, der allerdings nicht über einen Grafikkern verfügt, ist mit 44 US-Dollar viel billiger.

Da Intel die Preise für die meist im Bundle angebotenen Chipsätze nicht öffentlich macht, geht daraus nicht hervor, welches die günstigste Plattform für Netbooks ist. Zusammen mit dem Chipsatz sollen die Atoms günstiger sein, als wenn nur die CPU bestellt wird, was Nvidia als einzigen Anbieter von alternativen Atom-Chipsätzen schon seit Jahren ärgert.


razer 31. Aug 2010

ich will zum ersten mal seit 3,5 jahren wechseln.. :)

tunnelblick 31. Aug 2010

das ist der hardware-aspekt. wenn aber das ganze system noch rund läuft und man jahre in...

Imotep 31. Aug 2010

Ja, die Bezeichnung.

DrAgOnTuX 30. Aug 2010

Ok, du hast recht, mein Fehler.

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