Bildbearbeitung

Silkypix mit erweiterter Rohdatenunterstützung

Franzis hat Updates für die Bildbearbeitung Silkypix Developer Studio 4.0 und die Pro-Version vorgestellt. Sie sorgen für die Unterstützung der Rohdatenformate neuer Kameras. Die Mac-Version enthält zudem einige Fehlerbehebungen.

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Bei der Mac-Version wurden nach Herstellerangaben Probleme mit dem Speichern von .spd-Dateien, der Stapelverarbeitung und beim Dateikopieren und -verschieben behoben. Wie alle Rohdatenkonverter muss auch Silkypix von Zeit zu Zeit für neue Kameramodelle fit gemacht werden. Die aktuelle Version unterstützt die Modelle Pentax 645D, Ricoh GXR P10, Sony NEX-3 und NEX-5, Casio EX-FH100 sowie die Samsung NX10.

Das Silkypix Developer Studio in Version 4.0 unterstützt Mehrkernprozessoren und kann favorisierte Entwicklungseinstellungen speichern und auf Knopfdruck auf andere Bilder anwenden. Mit elf vorgegebenen Entwicklungseinstellungen wie Fein, Neutral und Porträt kann der Anwender eine Rezeptur von Bildparametern mit einem Klick auf das aktuelle Bild oder eine Bilderserie anwenden. Darüber hinaus können solche Bildrezepte auch selbst angelegt werden. Das ist zum Beispiel praktisch, wenn der Weißabgleich einer Porträtbildserie verändert, Hautfarben hervorgehoben und die Schärfe dezent erhöht werden soll.

Bildprobleme wie stürzende Linien oder schief aufgenommene Fotos müssen von Hand korrigiert werden. Silkypix Developer Studio besitzt neben einem Linienwerkzeug zum Geradeziehen auch noch Hilfslinien, die beim Drehen und bei der Korrektur stürzender Linien eingeblendet werden.

Der Leuchttisch ermöglicht nicht nur das schnelle Sichten und Auswählen der Bilder, sondern bietet zudem Funktionen wie Markieren und Dateioperationen an, mit denen Fotos kopiert, verschoben und gelöscht werden können.

Silkypix Developer Studio 4.0 für Mac OS X, XP, Vista und Windows 7 kostet 119 Euro, für 20 Euro mehr gibt es eine Boxversion. Eine kostenlose Testversion für 30 Tage steht zum Download bereit.

Die Pro-Version des Silkypix Developer Studio arbeitet deutlich schneller und erlaubt die Ausgabe der Fotos in beliebige Ausgabefarbräume. Der Ausgabefarbraum kann nach Belieben anhand eines ICC-Profils festgelegt werden. Auch beim Druck werden ICC-Profile unterstützt. Darüber hinaus kann der Anwender EXIF- und IPTC-Daten der Bilder bearbeiten und mit einer Vergleichsfunktion die Auswirkungen seiner Änderungen auf die Fotos nachvollziehen. Bei der Pro-Version arbeitet die Stapelentwicklung im Hintergrund. Damit werden aus den Rohdaten und den Bearbeitungsschritten schließlich die JPEGs oder andere Formate erzeugt.

Silkypix Developer Studio Pro kostet als Downloadversion rund 190 Euro. Das Upgrade vom Silkypix Developer Studio wird für rund 120 Euro angeboten. Auch diese Version ist sowohl für Windows als auch für Mac OS X erhältlich. Mit einer 30-Tage-Testversion kann der Funktionsumfang getestet werden.


koenich 30. Aug 2010

Ich denke es kommt auch sehr entscheidend auf die Quelldateien an. Die Pentaxkameras...

Just say nothing 30. Aug 2010

Ist wie mit Autos - so kann man vergleichen und hat die Wahl. Liegt vielleicht daran...

jioi 30. Aug 2010

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