Intel: Verkauf der Infineon-Wireless-Sparte vor dem Abschluss?

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Verkauf der Infineon-Wireless-Sparte vor dem Abschluss?

Intel und Infineon stehen laut einem Bericht kurz davor, einen Vertrag zu unterzeichnen. Der Bereich Wireless Solutions des deutschen Herstellers steht zum Verkauf.

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Intel könnte den Infineon-Konzernbereich Wireless Solutions in Kürze übernehmen. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg aus Verhandlungskreisen berichtet, könnte eine offizielle Bekanntgabe über einen Abschluss noch in dieser Woche erfolgen. Infineon-Sprecher Kay Laudien war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Laut dem Bericht fordert der deutsche Chiphersteller 1,5 Milliarden Euro für seine Wireless-Sparte.

Im Juni 2010 hatte Infineon die US-Investmentbank JP Morgan beauftragt, einen Käufer für Wireless Solutions zu finden. Infineon erklärte am 2. August 2010, "große Fortschritte" bei den Gesprächen mit potenziellen Käufern zu machen, nannte aber keine Namen.

Kunden sind Apple, Nokia, Samsung und Research in Motion

Infineon Wireless Solutions erzielte 2009 einen Umsatz von 917 Millionen Euro und beliefert Apple, Nokia, Samsung und Research in Motion. Im dritten Finanzquartal hatte die Sparte einen Umsatz von 346 Millionen Euro, ein Zuwachs um 36 Prozent im Jahresvergleich. Der Zuwachs sei dem "Verkaufsstart neuer Smartphones und einfacher Handys bei mehreren wichtigen Kunden" zu verdanken.

Mitte Mai 2010 war berichtet worden, dass Intel mit Infineon über eine Übernahme der Abteilung für Handybausteine verhandelt. Intel plant seit Jahren einen Einstieg ins Geschäft mit Smartphones, spätestens Medfield, die nächste Generation der Atom-Prozessoren, sei dafür geeignet. Intel könnte mit einer Übernahme von Infineons Handysparte sein Plattformenkonzept auch auf Smartphones ausweiten. Bei PCs ist Intel mit dem Angebot von Prozessor und Chipsatz sehr erfolgreich. Für Notebooks werden Prozessor, Chipsatz und WLAN-Modul gebündelt.


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