Ricoh

Wasser- und staubdichte Baustellenkamera

Ricoh hat schon seit zwei Jahren in Form der Caplio G600 eine wasser- und staubdichte Digitalkamera im Angebot, die für den besonders rauen Außeneinsatz zum Beispiel auf Baustellen gedacht ist. Nun gibt es mit der G700 eine Nachfolgerin mit mehr Auflösung und mehr Widerstandskraft gegen Druck, Stürze und Chemikalien.

Anzeige

Die G700 hat vom Vorgängermodell das 5fache Zoomobjektiv mit einer Kleinbildbrennweite von 28 bis 140 mm geerbt. Der CCD-Bildsensor (1/2,3 Zoll) erreicht eine Auflösung von 12 Megapixeln, die Lichtempfindlichkeit reicht bis ISO 3.200.

Neben einem eingebauten Blitz lässt sich über einen Zubehörschuh auch ein externes Blitzlichtgerät nutzen. Zur Kontrolle der Aufnahme und der Kamera-Menüsteuerung wurde ein 3 Zoll (7,62 cm) großes Display mit 920.000 Bildpunkten eingebaut. Eine elektronische Ausrichtanzeige soll an eine gerade Kamerahaltung erinnern.

Das Objektiv arbeitet in einem Brennweitenbereich von 28 bis 140 mm (KB) mit Anfangsblendenöffnungen von F3,5 beziehungsweise F5,5 und kann Makros ab einem Zentimeter Motivabstand fertigen. Als optionales Zubehör ist ein Weitwinkelvorsatz erhältlich, der noch größere Bildwinkel entsprechend 22 mm Kleinbildbrennweite ermöglicht. Außerdem können Filter mit 37 mm Gewindedurchmesser angebracht werden.

Ricohs neue Caplio G700 übersteht den "MIL Standard 810F" des US-Verteidigungsministeriums und damit Falltests aus 1,5 Metern Höhe unbeschadet sogar mit angesetztem Weitwinkelvorsatz. Ohne diesen kann sie aus 2 Metern Höhe gefahrlos herunterfallen.

Die Kamera kann unter Wasser (5 Meter Tauchtiefe) bis zu zwei Stunden lang genutzt werden, bevor sie getrocknet werden muss. Staubige Umgebungen machen ihr ebenfalls nichts aus. Außerdem ist die G700 unempfindlich gegen Ethanol und Hypochlorsäure.

Die G700 ist mit dem SD-WORM-Standard von Sandisk kompatibel und für fälschungssichere Beweisfotos geeignet. Die Kamera selbst kann ebenfalls gegen unbefugte Eingriffe von außen gesichert werden. Dazu gehören unter anderem das komplette Blockieren der Kamera, das Sperren der Wiedergabe aus dem internen Speicher, Aufnahmebeschränkungen nur für die SD-WORM-Karte sowie Einschränkungen beim Ändern von Kameraeinstellungen. Die Sperren lassen sich durch Passworteingabe per Softwaretastatur oder mittels Barcode aufheben.

Der Lithium-Ionen-Akku kann durch zwei AAA-Zellen ersetzt werden. Optional gibt es auch noch ein Netzteil. Gespeichert wird auf SD-(HC-)Karten beziehungsweise dem internen Flashspeicher mit rund 103 MByte Kapazität. Videos mit 720p und 30 Bildern pro Sekunde können ebenfalls aufgezeichnet werden.

Das Gehäuse der G700 misst rund 120 x 71 x 41 mm und wiegt mitsamt Akku rund 310 Gramm. Die Ricoh Caplio G700 soll ab September 2010 erhältlich sein. Einen Preis verriet das Unternehmen noch nicht.


Phil K. 25. Aug 2010

EUR 456,67

unnu 25. Aug 2010

Photokina 2010 im September.

Kommentieren




Anzeige
  1. Software Engineer (m/w)
    Lear Corporation GmbH & Co. KG, Böblingen
  2. (Junior) IT-Consultant (m/w)
    Tangram TeleOffice GmbH, Herrenberg
  3. Software Team Coordinator (m/w)
    Olympus Soft Imaging Solutions GmbH, Münster
  4. Senior Softwaredeveloper C# / .Net im ALM Service (m/w)
    Siemens AG, Fürth

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  2. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  3. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  4. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  5. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 385 | letzter Beitrag 10:32 Uhr

  2. Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr

  3. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40

  4. Kommentare: 139 | letzter Beitrag 11:55 Uhr

  5. Kommentare: 94 | letzter Beitrag 25.05. 12:13

Mehr


  1. SpaceX

    Dockingmanöver an der ISS abgeschlossen

  2. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  3. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  4. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  5. Sony

    Music Unlimited nun auch fürs iPhone

  6. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  7. Gewerkschaft

    Entlassungen werden bei HP-Deutschland voll durchschlagen

  8. Tex Murphy

    Privatermittler sucht Privatinvestoren

  9. Studie

    Fast jeder zweite Nutzer hört legal Musik im Netz

  10. Funcom

    The Secret World mit neuen Plänen bis zum Start



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Urheberrechtsverletzungen: Google löscht monatlich über 1 Million URLs aus dem Index
Urheberrechtsverletzungen
Google löscht monatlich über 1 Million URLs aus dem Index

Google erweitert seinen Transparenzbericht und zeigt ab sofort auch, wer wie viele Löschanträge wegen Urheberrechtsverletzungen bei Google stellt. Ganz oben auf der Liste steht Microsoft.

  1. Suchmaschine Google Search 2.0 für das iPhone mit neuer Oberfläche
  2. Einlenken oder zahlen EU-Kommission gibt Google letzte Chance
  3. China sagt Ja Google darf Motorola kaufen

Energy Harvesting: Strom aus dem Teelicht
Energy Harvesting
Strom aus dem Teelicht

T-Pod ist ein kleines Kraftwerk für unterwegs. Betrieben mit einer kleinen Kerze, erzeugt das Gerät Strom für eine Leselampe oder das Laden des Smartphone-Akkus.

  1. Energy Harvesting Viren in der Schuhsohle liefern Strom fürs Smartphone
  2. Saubere Energie In New York kommt Strom bald aus der Wasserleitung

IMHO: Warum ich nicht Diablo 3 spiele
IMHO
Warum ich nicht Diablo 3 spiele

Diablo 3 ist toll, sagen viele Spieler - Diablo 3 ist eine Stimulus-Response-Maschine, sagt Rainer Sigl. Der Blogger und leidenschaftliche Gamer erklärt, warum er sich Blizzards jüngstem Werk verweigert.

  1. IMHO Bitte aufwachen, Hollywood!
  2. IMHO Die Cebit verpufft in der Wolke

Zum Artikel