Die Geschichte eines Helden
Dass Guild Wars 2 vieles anders machen wird, merkt der Spieler schon bei der Erstellung seiner Figur. Alles dreht sich um Herkunft, Aussehen, Werdegang, Erlebnisse, Charakter - und nur am Rande auch um Spezialisierungen. Bereits die Charaktergenerierung wird Teil der Spielwelt, denn jeder der Helden hat seine eigene fortlaufende Geschichte. Im Intro des Spiels wird diese Geschichte dann aus dem Blickwinkel der eigenen Spielfigur weitererzählt.
In den Städten hat jeder Held seinen privaten Heimatbezirk, eine eigene Instanz, die für jeden Helden anders aussieht, etwa von seiner Herkunft abhängt und die eigene, angepasste Quests bieten wird. Da es viele Möglichkeiten zur Unterscheidung gibt und Entscheidungen in den Spielverlauf einfließen, soll nicht jeder Spieler das Gleiche erleben.
Zu Hause in einer eigenen Instanz
Schon beim ersten Besuch dieses für andere nicht zugänglichen Bereichs wird es deshalb große Unterschiede zwischen den Spielfiguren geben - selbst innerhalb der gleichen Klassen und Völker. Das macht Guild Wars 2 reizvoll und zu einer interessanten Welt. Gleichzeitig verschenken die Entwickler aber Glaubwürdigkeit, weil sie den Spielern weiterhin vormachen, genau ihr Held sei derjenige, auf den alle in der Stadt gewartet hätten. Die von Funcom-Designer Andreas Öjerfors kritisierten einsamen Helden sterben damit auch bei Guild Wars 2 nicht aus.
Der Teil der Städte, in denen sich alle Spieler tummeln können, dient vor allem dem Miteinander. Dabei helfen Minispiele wie Wettschießen und Kneipenschlägereien, bei denen auch größere Levelunterschiede nur eine geringe Rolle spielen sollen. Gezeigt wurde das in den Gamescom-Präsentationen noch nicht.
Hübsche Spielgrafik mit Schwächen
In der Gamescom-Präsentation hinterließ die Grafik von Guild Wars 2 ein gemischtes Bild. Der von Arenanet in seinen Werbevideos hervorgehobene und tatsächlich hübsche Mix aus 2D und 3D wird nur in Zwischensequenzen eine Rolle spielen. Ansonsten gibt es normale 3D-Spielgrafik, die mittelprächtig bis sehr hübsch aussieht. Vor allem die Städte sind liebevoll designt, es wird auch für niedrige Spielstufen beeindruckend große Bossgegner geben und dynamische Wetterwechsel sollen die Welt lebendiger wirken lassen. Es gab aber auch Bereiche im Tutorial, die wegen ihrer langweiligen Bodentexturen und wenigen Details noch eher enttäuschten.
Einen offiziellen Starttermin für Guild Wars 2 gibt es noch nicht. Das Spiel wird wohl noch eine Weile weiterentwickelt werden und einige Veränderungen erfahren. Es ist nicht zu erwarten, dass es vor 2011 startet. Auf der Gamescom konnte es trotzdem schon von den Messebesuchern angespielt werden.
| Guild Wars 2: World of Warcraft ade |







Was Vorredner bereits korrekt beschrieben haben: der Paragon wurde schlichtweg misskannt...
Hallo, Ihr findet das scheinbar ja alle lustig, aber auch für mich ist das eine...
Der Einstieg lohnt, aber ein bisschen Zeit solltest du schon mitbringen. Allein der...
gw is bei weitem anspruchsvoller. das schreckt die ganzen "whööö ich spiel lieber wieder...
Balthasar ist auch ein pöser Pursche.^^
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