Fazit Gamescom 2010

Zahl der Besucher übersteigt Viertelmillion-Marke

GDC Europe und Gamescom 2010 sind vorbei, die Messeleitung zieht ihr Fazit: Rund 254.000 Besucher sind nach Köln gekommen - mehr als im Jahr zuvor. Und das, obwohl es weniger große Neuankündigungen als im Vorjahr gab.

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Die Veranstalter der Gamescom 2010 haben die offizielle Zahl der Besucher veröffentlicht: 254.000 haben den Weg nach Köln gefunden, 9.000 mehr als die rund 245.000 Besucher im Vorjahr. Die Zahl der Aussteller ist von 458 aus 31 Ländern im Jahr 2009 auf 505 aus 33 Ländern 2010 gestiegen. "Nach der erfolgreichen Premiere ist es uns in diesem Jahr gelungen, die Gamescom noch größer und internationaler aufzusetzen und sowohl mehr Aussteller als auch mehr Besucher bei uns zu begrüßen", so Oliver P. Kuhrt, Geschäftsführer der Koelnmesse GmbH. "Besonders erfreulich ist der Ausbau der Internationalität: Wir haben so viele internationale Branchenvertreter wie noch nie in Köln versammelt. Damit ist die Position der Gamescom als internationale Branchenmesse gefestigt worden. Wir freuen uns schon auf eine erfolgreiche Fortsetzung im nächsten Jahr", kommentierte Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverbandes Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU).

Auffällig war im Bereich der Spielesoftware die weiter gewachsene Anzahl an Online-, Browser- und Socialgames. So hat Arenanet das kommende Guild Wars 2 vorgestellt, Blizzard seine Erweiterung Cataclysm für World of Warcraft, Frogster das vielversprechende Tera und Trion sein Rift und das MMOG-Strategiespiel End of Nations. Noch größer, im Grunde fast nicht mehr zu überblicken, war die Menge an Browsergames, die sowohl aus asiatischen Entwicklungslabors als auch von deutschen Größen wie Gamigo, Bigpoint und Gameforge vorgestellt wurden. Allmählich setzen diese Unternehmen auf große, aufmerksamkeitsstarke Produktionen, etwa Bigpoint auf Poisonville und Gameforge auf Black Prophecy.

Das Interesse der Besucher scheint dennoch immer noch auf den großen Spielereihen der traditionellen Publisher und Entwickler zu liegen. Die längsten Schlangen gab es wohl bei Diablo 3, obwohl die dort spielbare Demoversion bereits älter ist und noch nicht das neu vorgestellte Element der Handwerker enthielt. Nach Auffassung vieler Brancheninsider war das spektakulärste neue Spiel in Köln das gerade mal eine Woche zuvor vorgestellte Bioshock Infinite von Irrational Games. Nett: Im Falle des vielversprechenden Rage steht nun fest, dass es auch 2011 und damit insgesamt dreimal auf der Gamescom vertreten sein wird - es erscheint rund einen Monat nach der Messe 2011 und dürfte dort entsprechend groß beworben werden. Für Diskussionen hat Activision mit Call of Duty: Black Ops gesorgt, das nach Auffassung von Journalisten und von leidenschaftlichen Spielern den Bogen in Sachen Gewaltdarstellung endgültig zu überspannen scheint.

Termine für 2011 stehen fest 

Jol 26. Aug 2010

Wer in einer Krise ein Wachstum erzeugen kann, ist weit davon entfernt, einen Flop...

silvergamer 25. Aug 2010

richtig; es war der letzte Scheiss ! Warum gab' es keine FSK 18 HALLE anstatt jedes...

kölle 24. Aug 2010

In Köln gibt es jede Menge hübsche Frauen, nur werden die mit einem Nerd aus dem Osten...

Museumsvergleich 24. Aug 2010

Mal kein Auto-, sondern ein Museumsvergleich: Gamescom = Konventionelles Museum mit...

the_black_dragon 23. Aug 2010

wieso? das is meine meinung über viele der leute da gewesen und mein kumpel und meine...

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ubbu.de / 23. Aug 2010

Links des Tages 23-08-10

GAMEDEVPORTAL / 23. Aug 2010

Kritische Betrachtung der GamesCom



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