Abo
  • Services:
Anzeige

Google-Chef Schmidt

Teenager sollten den Namen wechseln

Ist Ihnen Ihre persönliche Seite in dem sozialen Netzwerk Ihrer Wahl peinlich geworden? Wollen Sie Ihre Jugendsünden vergessen machen? Dann hat der Google-Chef einen Rat für Sie: Wechseln Sie doch einfach (in Zukunft) Ihren Namen!

Welche Risiken bergen soziale Netzwerke für die Entwicklung von Jugendlichen? Darüber streiten sich Experten und Politiker seit geraumer Zeit. Können die dokumentierten Jugendsünden etwa zum Hindernis bei der Bewerbung für eine Lehrstelle oder den ersten Job werden? Statistisch solide Erkenntnisse darüber gibt es bisher keine. In einem Interview mit dem Wall Street Journal wies Google-Chef Eric Schmidt kürzlich auf diesen Punkt hin: "Ich glaube nicht, dass die Gesellschaft versteht, was passiert, wenn alles von jedem und über jeden zu jeder Zeit aufgezeichnet und zugänglich ist."

Anzeige

Eine Folge dieser permanenten Dokumentation wäre auf jeden Fall, dass niemand mehr ohne weiteres seiner Geschichte entfliehen könnte. Ohne Vergessen ist jedes vergangene Ereignis so präsent, als wäre es gerade erst geschehen. Man kann sich das vielleicht als eine Art ewiges Sündenregister vorstellen, das für jeden einsehbar ist und für das man sich immer und überall rechtfertigen muss. Wem wird bei diesem Gedanken nicht unbehaglich?

Doch Google-Chef Eric Schmidt hat einen durchaus ernst gemeinten Vorschlag parat, wie sich dieses Problem zumindest für Teenager lösen ließe. Sobald sie die Volljährigkeit erreichen, sollten Jugendliche einfach ihren Namen wechseln. Auf diese Weise könnten Teenager mit einer weißen Weste ins Erwachsenenleben starten. Das schlug Schmidt gegenüber den Journalisten des Wall Street Journal vor.

Im selben Interview erläuterte Schmidt auch seine Vorstellungen davon, was die Menschen von Google in Zukunft erwarten werden: "Ich denke tatsächlich, dass die meisten Leute von Google keine Antworten auf Ihre Fragen erwarten. Sie wollen, dass Google ihnen sagt, was sie als Nächstes tun sollen." Und Google bereitet sich darauf vor, den Menschen zu geben, was sie wollen. Dabei hilft es, dass das Unternehmen "ungefähr weiß, wer Sie sind, was Sie in etwa interessiert, und wer Ihre Freunde sind".

Schmidt betont dabei, dass sein Unternehmen immer das Interesse der Verbraucher im Blick habe. Eine Regulierung der Google-Aktivitäten sei deshalb nicht nötig. Schließlich würden die Nutzer in Scharen davonlaufen, wenn Google mit ihren persönlichen Informationen irgendwas "Gruseliges" anstellen würde. [Robert A. Gehring]


eye home zur Startseite
fridojet 01. Jan 2011

hi, und natürlich wird Google es den Leuten unter die Nase reiben, wenn sie...

JenZzzz 23. Aug 2010

ja ist es, denn es könnte Väter/Mütter geben, die hier mitlesen und das dann später am...

Mohonster 21. Aug 2010

Ich bleibe dabei, ich bin ich. Ein denkender Mensch, mit einer Meinung! Ich würde sogar...

/mecki78 20. Aug 2010

Was soll ich bitte sonst von so einer Aussage halten? Mal abgesehen davon, dass es...

windowsverabsch... 19. Aug 2010

k.t.



Anzeige

Stellenmarkt
  1. init AG, Karlsruhe
  2. GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH, Pfronten oder Bielefeld
  3. MBtech Group GmbH & Co. KGaA, Regensburg, Neutraubling
  4. congatec AG, Deggendorf


Anzeige
Top-Angebote
  1. 49,97€
  2. 110,00€

Folgen Sie uns
       


  1. Autonomes Fahren

    Suchmaschinenkonzern Yandex baut fahrerlosen Bus

  2. No Man's Sky

    Steam wehrt sich gegen Erstattungen

  3. Electronic Arts

    Battlefield 1 setzt Gold, aber nicht Plus voraus

  4. Kaby Lake

    Intel stellt neue Chips für Mini-PCs und Ultrabooks vor

  5. Telefonnummern für Facebook

    Threema profitiert von Whatsapp-Datenaustausch

  6. Browser

    Google Cast ist nativ in Chrome eingebaut

  7. Master of Orion im Kurztest

    Geradlinig wie der Himmelsäquator

  8. EU-Kommission

    Apple soll 13 Milliarden Euro an Steuern nachzahlen

  9. Videocodec

    Für Netflix ist H.265 besser als VP9

  10. Weltraumforschung

    DFKI-Roboter soll auf dem Jupitermond Europa abtauchen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Avegant Glyph aufgesetzt: Echtes Kopfkino
Avegant Glyph aufgesetzt
Echtes Kopfkino

Next Gen Memory: So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
Next Gen Memory
So soll der Speicher der nahen Zukunft aussehen
  1. Arbeitsspeicher DDR5 nähert sich langsam der Marktreife
  2. SK Hynix HBM2-Stacks mit 4 GByte ab dem dritten Quartal verfügbar
  3. Arbeitsspeicher Crucial liefert erste NVDIMMs mit DDR4 aus

Wiper Blitz 2.0 im Test: Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
Wiper Blitz 2.0 im Test
Kein spießiges Rasenmähen mehr am Samstag (Teil 2)
  1. Softrobotik Oktopus-Roboter wird mit Gas angetrieben
  2. Warenzustellung Schweizer Post testet autonome Lieferroboter
  3. Lockheed Martin Roboter Spider repariert Luftschiffe

  1. Re: Speicherung der Daten u. gerichtliche...

    Dieselmeister | 19:01

  2. Re: Datenschutz / Täterschutz

    ButterLife | 19:01

  3. Wie bescheuert muss man eigentlich sein

    dabbes | 19:00

  4. Re: Beste Anlaufstelle für neue Musik

    KikiMiMi | 18:59

  5. Re: das wird nicht passieren

    redwolf | 18:58


  1. 17:39

  2. 17:19

  3. 15:32

  4. 15:01

  5. 14:57

  6. 14:24

  7. 14:00

  8. 12:59


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel