Augmented Reality

Sandra Maischberger lächelt nur ins Smartphone

Das Titelblatt des Magazins der Süddeutschen Zeitung zeigte in dieser Woche Sandra Maischberger, die sich die Hände vor das Gesicht hält. Nutzer eines Smartphones können mit Hilfe einer Augmented-Reality-Applikation die Moderatorin dazu bringen, die Hände vom Gesicht wegzunehmen und zu lächeln.

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Das Magazin der Süddeutschen Zeitung (SZ) hat seine aktuelle Ausgabe mit Multimedia-Inhalten angereichert. Smartphone-Nutzer können mit Hilfe einer Software Inhalte in dem Heft betrachten, die ihnen sonst verborgen bleiben.

3D-Animation als Illustration

Die Titelseite des SZ-Magazins in dieser Woche zeigt ein Foto der Moderatorin, auf dem sie sich die Hände vor das Gesicht hält. Richtet der Nutzer die Kamera seines Smartphones auf das Titelfoto, zeigt Maischberger ihr Gesicht und lächelt in die Kamera. Axel Hackes Kolumne wird durch eine 3D-Animation illustriert.

Eine weitere AR-Animation wartet auf den Leser in der Rubrik "Sagen Sie jetzt nichts". Das ist normalerweise ein Interview ohne Worte. Der oder die Interviewte muss per Geste oder Gesichtsausdruck auf Fragen antworten. Entsprechend besteht das Interview nur aus Fotos. Diese Woche sollte Sängerin Lena Meyer-Landrut Antwort ohne Rede stehen. Die Gewinnerin des Eurovision Song Contests konnte sich dennoch einige Bemerkungen nicht verkneifen. Ihre Aussagen können sich die Leser per Smartphone in Form von Sprechblasen anschauen.

Tipps für Berlin, Hamburg und München

Im Reiseteil des SZ-Magazins werden dieses Mal Lieblingsorte wie Restaurants, Bars oder Geschäfte in Berlin, Hamburg und München vorgestellt. Mit Hilfe der AP-Applikation auf dem Smartphone können die Leser diese vor Ort aufsuchen. Hält der Leser sein Smartphone in einer der drei genannten Städte hoch, erkennt das Gerät den aktuellen Standort. Auf dem Bildschirm werden dann Wegweiser zum gewünschten Ort eingeblendet. Eine vergleichbare Applikation für die Städtenavigation bietet auch die kürzlich in Deutschland gestartete lokale Suchmaschine Yelp.

  • Richtet der Nutzer sein Smartphone auf das Heft, nimmt Sandra Maischberger die Hände vom Gesicht (Foto: Metaio)
  • Eigentlich sollte Lena Meyer-Landrut nichts sagen. Sie konnte sich einige Kommentare aber nicht verkneifen, wie die AR-Applikation zeigt. (Foto: Metaio)
  • Wegweiser: Mit der AP-Applikation finden Nutzer im SZ-Magazin beschriebene Orte in Berlin, Hamburg und München (Foto: Metaio)
Richtet der Nutzer sein Smartphone auf das Heft, nimmt Sandra Maischberger die Hände vom Gesicht (Foto: Metaio)

Augmented Reality (AR) heißt diese Art, die wirkliche Welt mit digitalen Inhalten anzureichern. Bislang wird das vor allem zur Unterhaltung genutzt, etwa bei Computerspielen. Eine AR-Anwendung im Bereich Bildung stammt vom Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung (IGD). Die Darmstädter hatten für den 20. Jahrestag des Mauerfalls eine AR-Anwendung entwickelt, die Berlinbesuchern zeigte, wie die Hauptstadt zu Mauerzeiten oder vor dem Krieg aussah. Vor einigen Jahren hatte das Fraunhofer IGD eine Anwendung für die Arbeitswelt vorgestellt. Ein AR-Montagehandbuch, das einem Mechaniker, der eine Datenbrille trägt, bei der Montage behilflich ist.

Um die AR-Anwendungen im SZ-Magazin ansehen zu können, braucht der Nutzer eine spezielle Software - die vom Münchner Unternehmen Metaio entwickelte, kostenlose Applikation Junaio, die es für iPhones und Android-Geräte gibt.

Das SZ-Magazin ist das Supplement der in München erscheinenden Tageszeitung Süddeutsche Zeitung und liegt jeweils der Freitagsausgabe bei.


Markus Jerko 01. Sep 2010

Hallo! Seit gestern könnt ihr mit den Gelben Seiten auch Infos zu Geschäften, Lokalen...

darkmirror 24. Aug 2010

Und wenn das jetzt ein Desire oder sonstwas gewesen wäre, wäre es natürlich keine...

VorwärtsImmerRü... 19. Aug 2010

Ich habe schon zu Schulzeiten irgendwo mal einen Witz aufgeschnappt, der das ganze gut...

zhu6 19. Aug 2010

Wieso, die verkaufen jetzt siche rein paar Zeitungen mehr, weil ein paar iPhone-Batzies...

3rqwe 19. Aug 2010

Ich warte auf Anne Will und Anne Gesthuysen, dann akuf ich mir auch so ein iPhone...

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