Elektromobilität

US-Unternehmen 24M entwickelt neue Akkutechnik

Leichter, effizienter, günstiger soll der Akku sein, den das US-Unternehmen 24M Technologies entwickelt. Das Unternehmen ist eine Ausgründung des US-Akkuherstellers A123 Systems. Die neue Technik, die Merkmale von Lithium-Ionen-Akkus, von Akkus mit flüssigem Elektrolyt und von Brennstoffzellen nutzt, wurde vom A123-Gründer und MIT-Materialwissenschaftler Yet-Ming Chiang entwickelt.

Anzeige

Der US-Akkuhersteller A123 Systems hat ein neues Unternehmen, 24M Technologies, gegründet. Ziel des neuen Unternehmens ist die Entwicklung einer neuen Akkutechnik, berichtet das US-Wissenschaftsmagazin Technology Review.

Akkus für Autos und Kraftwerke

Die neuen Akkus werden über ein halbfestes Energiespeichermaterial verfügen - die meisten heutigen Akkus haben ein festes Speichermaterial. Entwickelt wurde die neue Technik von Yet-Ming Chiang, Materialwissenschaftler am Massachusetts Institute of Technology und Gründer von A123. Die Akkus sollen für Elektroautos oder als Zwischenspeicher für Wind- oder Sonnenkraftwerke verwandt werden.

Das Elektrodenmaterial von Lithium-Ionen-Akkus könnte zwar viel Energie speichern, erklärte Chiang. Der Nachteil sei jedoch, dass diese Akkus sehr viel zusätzliches Material brauchten. Die Elektrode mache gerade mal die Hälfte des Gewichts des Akkus aus. Der Rest sei Trägermaterial. Bei Akkus mit flüssigem Elektrolyt und Brennstoffzellen sei das Verhältnis besser. Dafür könne eine Brennstoffzelle nicht aufgeladen werden, sondern müsse mit Wasserstoff betankt werden. Der Nachteil des flüssigen Elektrolyts sei die geringe Energiedichte.

Kombination aus verschiedenen Techniken

Die Effizienz von Lithium-Ionen-Akkus zu verbessern, beschäftige ihn schon seit Jahren sagte Chiang. Der neue Akku soll die Vorteile von Lithium-Ionen-Akkus, von Akkus mit flüssigem Elektrolyt und von Brennstoffzellen nutzen: Er habe die Energiedichte eines Lithium-Ionen-Akkus und könne wie dieser wieder aufgeladen werden. Dabei komme er mit wenig Trägermaterial aus, was ihn leichter und günstiger mache.

A123 habe 24M als eigenes Unternehmen ausgegründet, um mehr Aufmerksamkeit darauf zu lenken, zitiert der US-Branchendienst Cnet A123-Chef David Vieau. In einer ersten Finanzierungsrunde hat 24M Risikokapital in Höhe 10 Millionen US-Dollar bekommen. Knapp 6 Millionen US-Dollar kommen von der Advanced Research Projects Agency-Energy (ARPA-E), der Forschungsagentur des US-Energieministeriums.

Akkus für den Fisker Karma

A123 hat unter anderem die drei Elektrotaxis, die an dem Tokioter Modellversuch von Better Place teilnehmen, mit Wechselakkus ausgestattet. Außerdem soll das Unternehmen die Akkus für die Hybridsportlimousine Fisker Karma liefern.


Retrocruizr 18. Aug 2010

Hallo, Du hast zwar recht mit dem hintereinanderschalten... Das Problem ist aber das...

Ritter von NI 16. Aug 2010

Ist eigentlich egal ob entsorgen oder recyclen. Es darf nicht viel kosten und die Umwelt...

Replay 16. Aug 2010

Was Du meinst, wäre eine sog. Nullserie, also Prototypen, die zu 99 % dem endgültigen...

Rainer Tsuphal 16. Aug 2010

Eine Art "Runderneuerung" der Akkus kann ich mir vorstellen.

Kommentieren


Mein Elektroauto / 18. Aug 2010

Neue Akkutechnik für Elektroautos



Anzeige
  1. Software-Entwickler/in (Java oder PHP)
    iVentureCapital.com GmbH, Hamburg
  2. Truck Architekt (m/w)
    Continental AG, Villingen-Schwenningen
  3. IT-System Engineer (m/w) – Microsoft Backoffice Technologie
    InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG, Burgkirchen
  4. Spezialist (m/w) zur 3D-Visualisierung
    über implements GmbH, Neumarkt

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


Meistgelesen
  1. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  2. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  3. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  4. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  5. USB-Sticks und Speicherkarten

    Hersteller wehren sich gegen neue "Mondtarife"


Meistkommentiert
  1. Kommentare: 385 | letzter Beitrag 10:32 Uhr

  2. Kommentare: 221 | letzter Beitrag 09:51 Uhr

  3. Kommentare: 215 | letzter Beitrag 25.05. 11:40

  4. Kommentare: 144 | letzter Beitrag 13:16 Uhr

  5. Kommentare: 92 | letzter Beitrag 13:11 Uhr

Mehr


  1. Golem.de guckt

    Freundesmassen

  2. SpaceX

    Dockingmanöver an der ISS abgeschlossen

  3. iOS

    Untethered Jailbreak für iOS 5.1.1 erschienen

  4. CSU-Vizechefin

    Aussagen zur Internetsucht sind absurd

  5. Schmerzlos

    MIT-Forscher entwickeln Injektor mit Lorentzkraft-Antrieb

  6. Sony

    Music Unlimited nun auch fürs iPhone

  7. Samsung Galaxy S3

    Siri braucht sich nicht zu fürchten

  8. Gewerkschaft

    Entlassungen werden bei HP-Deutschland voll durchschlagen

  9. Tex Murphy

    Privatermittler sucht Privatinvestoren

  10. Studie

    Fast jeder zweite Nutzer hört legal Musik im Netz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


F2, F8, F12: Windows 8 startet zu schnell
F2, F8, F12
Windows 8 startet zu schnell

Windows 8 kann auf entsprechender Hardware in weniger als 8 Sekunden booten. Dabei bleibt zu wenig Zeit, um den Bootvorgang zum Sprung ins Bios, ins UEFI-Menü oder in die Startauswahl von Windows zu unterbrechen.

  1. Dice Einige Frostbite-2-Spiele nur mit 64-Bit-Betriebssystem
  2. Windows RT Windows-Tablet-Lizenz soll angeblich 100 US-Dollar kosten
  3. Windows 8 Release Preview Microsoft verbessert Multi-Monitor-Unterstützung

Kim Dotcom: "Gebt mir meine Rechner zurück!"
Kim Dotcom
"Gebt mir meine Rechner zurück!"

Kim Schmitz will Zugriff auf seine 135 Computer und Festplatten, die die neuseeländischen Behörden im Januar 2012 beschlagnahmt haben. Das FBI halte das Material von der Justiz in Neuseeland zurück, um seine Verteidigung im Fall Megaupload zu erschweren, sagt er.

  1. Megaupload Kim Dotcom darf wieder das Internet benutzen
  2. Nach Megaupload Mediafire und weitere Filehoster im Fokus der Filmindustrie
  3. Megaupload Kim Schmitz muss mit monatlich 37.000 Euro zurechtkommen

Toshiba AT300: 10-Zoll-Tablet mit Quad-Core-Prozessor und Android 4
Toshiba AT300
10-Zoll-Tablet mit Quad-Core-Prozessor und Android 4

Toshiba hat das Excite 10 unter der Bezeichnung AT300 für Europa angekündigt. Das Tablet hat einen 10-Zoll-Touchscreen, den Quad-Core-Prozessor Tegra 3 von Nvidia und wird mit Android 4 alias Ice Cream Sandwich ausgeliefert.

  1. Smartphones und Tablets Fünf Nexus-Geräte zum fünften Geburtstag von Android?
  2. Iconia Tab A510/A511 Lieferprobleme bei Acers Android-Tablets
  3. Acer Iconia Tab A700 Android-4-Tablet mit 10-Zoll-Full-HD-Display kommt im Juni

Zum Artikel