Semantische Suche: Facebook kauft Startup Chai Labs

Semantische Suche

Facebook kauft Startup Chai Labs

Einem Medienbericht zufolge hat Facebook das Unternehmen Chai Labs gekauft, das auf semantische Suche und Suchmaschinenoptimierung spezialisiert ist. Zu den Chai-Labs-Gründern gehört ein früherer hochrangiger Google-Adsense-Manager.

Anzeige

Facebook übernimmt das Startup Chai Labs, berichtet das Blog des Wall Street Journals, AllThingsDigital, unter Berufung auf mehrere Insider. Der Kaufpreis soll bei circa 10 Millionen US-Dollar liegen. Die Unternehmen haben die Meldung nicht kommentiert.

Zu den Gründern von Chai Labs gehört der frühere Google-Manager Gokul Rajaram, der das Werbenetzwerk Adsense mit aufgebaut hat. Zu den Beratern von Chai Labs zählen bekannte Namen, darunter Netscape-Gründer Marc Andreessen und Reid Hoffman, der LinkedIn mit aufgebaut hat. Andreessen und Hoffman gehören auch zu den Investoren der Firma. Chai Labs hat in zwei Runden Risikokapital in Höhe von 1,1 Millionen US-Dollar und 1,3 Millionen US-Dollar erhalten.

Das Unternehmen hat circa zehn Beschäftigte, die nach Firmenangaben von Google, Sun und Cisco und den Universitäten MIT, Stanford und Berkeley stammen. Laut dem Bericht ging es Facebook bei dem Kauf darum, diese Spezialisten ins Unternehmen zu holen. Chai Labs ist nach den Angaben auf semantikbasierte Suche spezialisiert und hilft Betreibern von Websites bei der Schaffung, Speicherung und Auslieferung von Content. Zu den Kunden gehören der Fernsehsender NBC Local, Associated Content und das Travel Ad Network.

Facebook hat nach einer aktuellen Analyse über 500 Millionen registrierte Nutzer. Rund jeder zweite davon loggt sich täglich auf Facebook ein.

Bei Übernahmen ist Facebook vorsichtig und scheut Bekanntgaben an die Medien: Die Firma kaufte im Juli 2007 Parakey und holte damit zwei der Begründer des Webbrowsers Firefox ins Unternehmen. Im August 2009 folgte Friendfeed, eine Firma von ehemaligen Google-Beschäftigten. Deren Dienst erlaubt es, die Aktivitäten von Freunden und Bekannten auf verschiedenen Webplattformen zu verfolgen. Im Februar 2010 wurde ein kleines malaysisches Startup übernommen, das auf Importtechnologie für Kontaktdaten in sozialen Netzwerken spezialisiert ist. Zwei Monate später erwarb Facebook den Foto-Sharing-Dienst Divvyshot.


Kommentieren



Anzeige

  1. Mitarbeiter (m/w) im Einzelhandels-Support
    dennree GmbH, Töpen
  2. Systementwickler (m/w) ERP-Systeme
    ADAC e.V., München
  3. Business Intelligence Consultant (m/w)
    BIVAL GmbH, Ingolstadt
  4. PreMaster (m/w) im Bereich Applikation
    Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen

 

Detailsuche


Spiele-Angebote
  1. PlayStation 4 - Konsole Ultimate Player 1TB Edition
    399,00€ - Release 15.07.
  2. The Elder Scrolls V: Skyrim Legendary Edition [PC Code - Steam]
    12,95€
  3. PS4-Spiele reduziert
    (u. a. Lego der Hobbit 26,72€, The Crew 29,19€, Assassins Creed Unity 29,19€, The Wolf Among...

 

Weitere Angebote


Folgen Sie uns
       


  1. MX5

    Meizu stellt neues Smartphone mit Fingerabdruck-Scanner vor

  2. Finanzierungsrunde

    Uber macht mehr Verlust als Umsatz

  3. Batman Arkham Knight im Test

    Es ist kompliziert ...

  4. Wikileaks

    NSA spionierte offenbar Frankreichs Wirtschaft aus

  5. Spiele-Linux

    Valve zeigt Vorschau auf neue SteamOS-Version

  6. Microsoft

    Neue Preview von Windows 10 ändert einiges

  7. Xperia Z4 Tablet im Test

    Dünn, leicht und heiß

  8. Elektroauto

    MIT-Forscher entwickeln Akkus mit halbfester Speicherschicht

  9. Verbraucherzentrale

    Kunden müssen vorzeitige All-IP-Umstellung nicht hinnehmen

  10. Schaltsekunde 2015

    Die Furcht vor dem Zeitsprung



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



E-Sport im Fußballstadion: Größer, professioneller - und weiter weg
E-Sport im Fußballstadion
Größer, professioneller - und weiter weg
  1. E-Sport Nächste ESL One Counter-Strike in Köln
  2. Dreamhack Leipzig E-Sport auf den Spuren der Games Convention
  3. E-Sport The International legt los

Adblocker Humancredit: Faire Werbung für gute Menschen
Adblocker Humancredit
Faire Werbung für gute Menschen
  1. Sourcepoint Ex-Google-Manager bietet Blocker gegen Adblocker
  2. Adblocker EU-Mobilfunkbetreiber wollen Google-Werbung blockieren
  3. In eigener Sache Golem.de erweitert sein Abo um eine Schnupper-Version

Linux Mint 17.2 im Test: Desktops ohne Schnickschack, aber mit Langzeitunterstützung
Linux Mint 17.2 im Test
Desktops ohne Schnickschack, aber mit Langzeitunterstützung
  1. Fedora 22 im Test Das Ende der Experimentierphase
  2. Linux Mint Cinnamon 2.6 verringert CPU-Last deutlich
  3. Linux-Distributionen im Test Rosa Desktop Fresh kooperiert mit aktueller Hardware

  1. Re: Schädlich für die Netzhaut?

    Poison Nuke | 16:28

  2. Re: Leider immer noch unbrauchbares Startmenü

    anonym | 16:28

  3. Re: Ich habe hier noch ein PI rumliegen ...

    picaschaf | 16:28

  4. Re: Upgrade auf Final möglich?

    Django86 | 16:28

  5. Re: "Forschungsbericht"

    hubie | 16:26


  1. 15:44

  2. 15:38

  3. 14:08

  4. 12:40

  5. 12:35

  6. 12:29

  7. 12:07

  8. 12:05


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel