OsmocomBB

Erstes GSM-Telefonat komplett mit freier Software

Mit einem ersten Telefonanruf über GSM, der komplett mit freier Software abgewickelt wurde, hat das Projekt OsmocomBB einen großen Schritt nach vorn gemacht, auf dem Weg hin zu einem freien GSM-Stack für Mobiltelefone.

Anzeige

Das Projekt OsmocomBB will eine freie GSM-Baseband-Firmware entwickeln. Entsprechende Chips stecken in allen Mobiltelefonen und kommunizieren direkt mit dem GSM-Netz. OsmocomBB will eine freie Alternative zu der auf diesen Chips bislang laufenden proprietären Software bieten. OsmocomBB ergänzt das Projekt OpenBSC, eine freie Implementierung des GSM-Protokolls auf Netzwerkseite.

Dieter Spaar, einer der OsmocomBB-Entwickler, verkündete am Wochenende einen wesentlichen Fortschritt des Projekts, das erste Telefonat auf Basis der eigenen freien Implementierung eines GSM-Stacks für Mobiltelefone. Zwar ist der Code noch nicht stabil, für ein 20-minütiges Telefonat reichte es jedoch bereits.

Dabei kam der von Spaar entwickelte Code für Traffic-Channel-Support in Layer-1 in Kombination mit dem von Andreas Eversberg entwickelten Code zu Anrufkontrolle auf Layer-3 zum Einsatz.

Nur etwa neun Monate Entwicklungszeit haben die Entwickler um Projektgründer Harald Welte benötigt, um diesen ersten GSM-Anruf in freier Software abzuwickeln. In den nächsten Monaten geht es nun darum, den Code zu stabilisieren und bekannte Fehler zu beseitigen.


Der Erklärbär 18. Aug 2010

Na Bubi? Wütend? Is allen klar ...

GSM4All 16. Aug 2010

Alte Handies könnten in der Stadt als Solarbasierte Infopoints dienen. Klauen hilft...

Othello 16. Aug 2010

Und welcher Netzbetreiber würde mich mit einem selbstgemachten GSM Stack ins Netz...

Othello 16. Aug 2010

Dein Gehirn heute zuhause vergessen? ;-)

Kommentieren



Anzeige

  1. Entwickler (m/w) SAP WM / LES (Warehouse Management)
    PAUL HARTMANN AG, Heidenheim
  2. Business Intelligence / Data Warehouse Engineer (m/w)
    Loyalty Partner GmbH, München
  3. IT-Spezialist (m/w) für Anwendungsentwicklung
    Versicherungskammer Bayern, München
  4. IT-Programmmanager/-in für komplexe Softwareeinführungsprojekte
    Dataport, Hamburg

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. AMD-Vize Lisa Su

    Geringe Chancen für 20-Nanometer-GPUs von AMD für 2014

  2. Bärbel Höhn

    Smartphone-Hersteller zu Diebstahl-Sperre zwingen

  3. Taxi-App

    Uber will trotz Verbot in weitere deutsche Städte

  4. First-Person-Walker

    Wie viel Gameplay braucht ein Spiel?

  5. Finanzierungsrunde

    Startup Airbnb ist zehn Milliarden US-Dollar wert

  6. Spähaffäre

    Snowden erklärt seine Frage an Putin

  7. CSA-Verträge

    Microsoft senkt Preise für Support von Windows XP

  8. Test Wyse Cloud Connect

    Dells mobiles Büro

  9. Globalfoundries-Kooperation mit Samsung

    AMDs Konsolengeschäft kompensiert schwache CPU-Sparte

  10. Verband

    "Uber-Verbot ruiniert Ruf der Startup-Stadt Berlin"



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Cortana im Test: Gebt Windows Phone eine Stimme
Cortana im Test
Gebt Windows Phone eine Stimme

Mit Windows Phone 8.1 bringt Microsoft nicht nur lange vermisste Funktionen wie die zentrale Benachrichtigungsübersicht auf das Smartphone, sondern auch die Sprachassistentin Cortana. Diese kann den Alltag tatsächlich erleichtern - und singen.

  1. Smartphones Nokia und HTC planen Updates auf Windows Phone 8.1
  2. Ativ SE Samsungs neues Smartphone mit Windows Phone
  3. Microsoft Internet Explorer 11 für Windows Phone

Wolfenstein The New Order: "Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"
Wolfenstein The New Order
"Als Ein-Mann-Armee gegen eine Übermacht"

B. J. Blazkowicz muss demnächst wieder die Welt retten - in einem Wolfenstein aus Schweden. Im Interview hat Golem.de mit Andreas Öjerfors, dem Senior Gameplay Designer, über verbotene Inhalte, die KI und Filmvorbilder von The New Order gesprochen.

  1. The New Order Wolfenstein erscheint ohne inhaltliche Schnitte
  2. Wolfenstein angespielt Agent Blazkowicz in historischer Mission
  3. Bethesda Zugang zur Doom-Beta führt über Wolfenstein

Vorratsdatenspeicherung: Totgesagte speichern länger
Vorratsdatenspeicherung
Totgesagte speichern länger

Die Interpretationen des EuGH-Urteils zur Vorratsdatenspeicherung gehen weit auseinander. Für einen endgültigen Abgesang auf die anlasslose Speicherung von Kommunikationsdaten ist es aber noch zu früh.

  1. Bundesregierung Vorerst kein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung
  2. Innenministertreffen Keine schnelle Neuregelung zur Vorratsdatenspeicherung
  3. Urteil zu Vorratsdatenspeicherung Regierung uneins über neues Gesetz

    •  / 
    Zum Artikel