13 Modelle von Sandy Bridge
Dass sich der Marktführer jetzt mit neuen Produkten so zurückhält, liegt an seiner ersten komplett neuen Architektur seit dem Ende 2008 erschienenen Nehalem. Das neue Design mit dem Codenamen "Sandy Bridge" soll zwar noch 2010 auf den Markt kommen, die breite Verfügbarkeit stellte Intel-Chef Paul Otellini aber erst für das erste Quartal 2011 in Aussicht. Es ist wahrscheinlich, dass Intel wie schon bei den letzten neuen Modellreihen Ende 2008 und Ende 2009 erst einige wenige High-End-Modelle auf den Markt bringt und danach Prozessoren der Mittel- und Einstiegsklasse.
Bei Expreview gibt es bereits eine Liste mit 13 Sandy-Bridge-Prozessoren für Desktops aus nicht genannter Quelle. Die Namen Core i7, i5 und i3 behält Intel demnach bei. Die Modellnummern werden aber auf vier Stellen erweitert, zusätzlich gibt es noch einen Buchstaben. Das dient der Unterscheidung nach Leistungsaufnahme und dem offenen Multiplikator.
Neues Namensschema schon mit Ungereimtheiten
Die Buchstaben "S" für sparsamere CPUs und "K" für solche, die sich besonders leicht übertakten lassen, hatte Intel bereits für die bisherigen Core-i-Prozessoren eingeführt. Und so gibt es auch bei Sandy Bridge wieder CPUs mit gleicher Modellnummer, aber unterschiedlichem Takt, was nur aus der Namenserweiterung hervorgeht. In den inoffiziellen Daten von Expreview scheint dabei aber noch ein Fehler zu stecken: Ein Core i5-2500S mit Nominal- und Turbo-Takten von 2,7 und 3,7 GHz soll 65 Watt TDP aufweisen, der Core i5-2500T aber 2,3 und 3,3 GHz bei 45 Watt. Umgekehrt gibt es aber auch einen Core i5-2500 ohne Buchstaben, der auf 3,3 und 3,7 GHz bei 95 Watt kommt.
Die Unterscheidung nach physikalischen Kernen und möglichen Threads hat Intel aber beibehalten, wodurch sich zumindest die Modellreihen einordnen lassen: Die Core i7 der Baureihe 2000 verfügen über vier Kerne mit acht Threads per Hyperthreading. Ein Core i5 ist auch weiterhin ein Quad-Core, der aber nur vier Threads verarbeiten kann. Und die Core i3 sind immer noch Dual-Cores, die vier Threads parallel ausführen können. Neu ist aber, dass es Core i3 geben wird, die kein Turbo-Boost unterstützen, während das bei anderen Modellen der Fall ist.
Aus den noch nicht bestätigten Roadmaps geht auch hervor, dass Intel gleich zum Start auch erstmals Quad-Cores mit 32 Nanometern Strukturbreite fertigen will. Wie schon die letzten neuen Designs Clarkdale und Arrandale sollen auch die Vierkerner einen Grafikkern mitbringen. Ob das bei allen Modellen der Fall sein wird, ist aber noch nicht bestätigt.
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Das ist echt ne geniale Idee. Aus den gewöhnlich gut informierten Kreisen habe ich...
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