Amtsgericht Wuppertal
Schwarzsurfen ist keine Straftat
Wer ohne Erlaubnis über ein fremdes, ungesichertes WLAN surft, macht sich nicht strafbar. Das hat das Amtsgericht Wuppertal entschieden. In einer früheren Entscheidung war das Gericht noch zu einem anderen Ergebnis gekommen.
Im konkreten Fall wurde dem Tatverdächtigen vorgeworfen, sich im August 2008 mit seinem Laptop mittels einer drahtlosen Netzwerkverbindung in ein offenes WLAN eingewählt zu haben, um ohne Erlaubnis und ohne Zahlung eines Entgelts darüber das Internet zu nutzen. "Dieses Verhalten ist jedoch nicht strafbar", so das Amtsgericht Wuppertal in einem von der Kanzlei Ferner veröffentlichten Urteil (20 Ds-10 Js 1977/08-282/08) vom 3. August 2010. Die Kanzlei vertritt den Beschuldigten.
Das sogenannte Schwarzsurfen erfülle weder den Tatbestand des unbefugten Abhörens von Nachrichten nach §89 I 1 TKG noch des unbefugten Abrufens oder Verschaffens personenbezogener Daten nach §§44, 43 II Nr.3 BDSG, heißt es in dem Urteil. Damit korrigiert das Amtsgericht Wuppertal seine eigene Entscheidung vom 30. April 2010 ausdrücklich.
Letztendlich lehnte das Gericht den Antrag der Staatsanwaltschaft auf Eröffnung des Hauptverfahrens in der Sache ab.






Blöder Vergleich: Erstens gehe ich davon aus, dass ich beim Strom-Klau" Kosten für den...
Und dann stehst du vor der Ethernet-Hürde, die nur unter seltenen oder umständlich...
Word. Die entwicklung geht immer mehr in richtung misstrauen und "Verklage oder werde...
Hä? Wie soll man denn darauf kommen, dass ein offenes Netz nur aus Versehen offen ist...
------------------------------------------------------------------> Router verbunden. Es...
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