Profitabel

Skype will an die Börse

Die einstige eBay-Tochter strebt an die Börse und will auf diesem Weg rund 100 Millionen US-Dollar einnehmen. Das Unternehmen ist hochprofitabel und hat allein im ersten Halbjahr 2010 etwa 406 Millionen US-Dollar umgesetzt.

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Skype hat bei der US-Börsenaufsicht SEC seinen Börsengang beantragt. Demnach soll der Börsengang 100 Millionen US-Dollar einbringen. Derzeit gehört Skype den Finanzinvestoren Silver Lake, CPP und Andreessen Horowitz sowie eBay und Joltid, einem Unternehmen der einstigen Skype-Gründer.

Zusammen mit dieser Meldung veröffentlichte Skype auch Bilanzzahlen. Das Unternehmen wickelte im ersten Halbjahr 2010 rund 95 Milliarden Minuten Sprach- und Videotelefonie über seine Plattform ab. Rund 40 Prozent aller Telefonminuten, die zwischen Skype-Nutzern abgewickelt wurden, waren Videotelefonate. Zudem wurden in dieser Zeit über 84 Millionen SMS über Skype verschickt.

Damit setzte das Unternehmen in den ersten sechs Monaten 2010 rund 406,2 Millionen US-Dollar um und erzielte ein EBITDA von 115,8 Millionen US-Dollar. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund 25 Prozent, das EBITDA um 53,9 Prozent.

Die Zahl der Skype-Nutzer stieg binnen eines Jahres von 397 Millionen am 30. Juni 2009 auf 560 Millionen am 30. Juni 2010. Die Zahl der verbundenen Nutzer stieg von 91 auf 124 Millionen, die der zahlenden Nutzer von 6,6 auf 8,1 Millionen.

Mit seiner Nutzerbasis will Skype künftig neue Umsatzquellen erschließen, beispielsweise über Werbung, Spiele und virtuelle Güter. Dabei verweist das Unternehmen auf rund 152 Milliarden Minuten Skype-zu-Skype-Kommunikation in den letzten zwölf Monaten.


titrat 10. Aug 2010

Anstatt das sich jeder Leser etwas ausdenken muss, könnte golem ja dazuschreiben wie...

Skype und die... 10. Aug 2010

Den Leserbrief der ct gelesen wo einer sehr zufrieden bis auf 2-3 Telefonate war ? Weil...

ä 09. Aug 2010

wenn skype nur versuchsweise pc2pc telefonate kostenpflichtig macht, können die ihren...

root1969 09. Aug 2010

und auch hier wird es so sein wie bei vielen it-firmen, fressen oder gefressen werden...

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