Quartalszahlen

Telekom verliert weniger Kunden

Die Deutsche Telekom weist im zweiten Quartal 2010 einen Umsatz von 15,53 Milliarden Euro aus, im Vorjahr waren es noch 16,24 Milliarden Euro. Der Gewinn (EBITDA) ging zurück.

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Während der ausgewiesene Umsatz im zweiten Quartal sank, stieg der Pro-forma-Umsatz um 0,9 Prozent von 15,39 auf 15,53 Millionen Euro. Das bereinigte Pro-forma-EBITDA ging von 5,11 auf 5,01 Milliarden Euro zurück. Der Konzernumsatz (Pro forma) stieg von 599 auf 722 Millionen Euro.

Der Umsatz im Deutschlandgeschäft blieb mit 6,2 Milliarden in etwa stabil, das EBITDA konnte die Telekom in diesem Bereich sogar leicht steigern, um 2,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Die Serviceumsätze im Mobilfunk wurden gesteigert, der Breitbandmarktanteil im Festnetz liegt seit 2007 bei mehr als 46 Prozent. Im zweiten Quartal betrug der Anteil an den Netto-Neukunden im Breitbandgeschäft 52 Prozent. Bis zum 30. Juni 2010 wurden insgesamt 1,3 Millionen Entertain-Produkte vermarktet. Dennoch verliert die Telekom weiter Anschlüsse, wenn auch weniger. So sank die Zahl der Anschlussverluste im zweiten Quartal 2010 auf 315.000 und damit auf den niedrigsten Wert in einem Quartal seit Ende 2005.

Der Festnetzbereich allein verzeichnete im zweiten Quartal 2010 einen Umsatzrückgang um 2,9 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Das bereinigte EBITDA verringerte sich im gleichen Zeitraum im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3,3 Prozent.

Die Zahl der Mobilfunkkunden sank im ersten Halbjahr 2010 gegenüber dem Jahresende 2009 um 2,2 Millionen auf 37 Millionen. Wesentliche Ursache hierfür war die Ausbuchung von 2,5 Millionen inaktiven Prepaid-Kundenkarten. Der Umsatz blieb davon unberührt. Die Zahl der Vertragskunden blieb mit 17,2 Millionen praktisch konstant.

Der Gesamtumsatz im deutschen Mobilfunkgeschäft stieg im zweiten Quartal 2010 um 5,5 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Besonders stark war der Anstieg der Serviceumsätze mit mehr als 6 Prozent. Die mobilen Datenumsätze legten um 54 Prozent zu. Das bereinigte EBITDA im Mobilfunk erhöhte sich im zweiten Quartal um 14,3 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro.

Das Mobilfunkgeschäft in den USA stabilisiert sich. Erstmals stieg die Zahl der Vertragskunden seit dem zweiten Quartal des Vorjahres wieder. Sie wuchs um 106.000 gegenüber einem Plus von 56.000 im Vorjahresquartal. Die Gesamtzahl der Kunden ging gegenüber dem ersten Quartal durch Rückgänge im Prepaid-Bereich um 93.000 zurück. Zur Jahresmitte betreute T-Mobile USA 33,6 Millionen Kunden gegenüber 33,5 Millionen ein Jahr zuvor.


causal 06. Aug 2010

Naja das Bild hängt immer stark vom Fernseher und ob man Entertain mit VDSL oder "nur...

Verfüg bar 05. Aug 2010

Wir müssten eigentlich mal die UMTS-Ankündigen von damals von heise und golem...

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