Kingston

DDR3-Module bis 2.133 MHz mit Wasserkühlung

Mit einem cleveren Anschlusskonzept will Kingston die Fans von wassergekühlten PCs für sich gewinnen. Die neuen Hyper-X-Module namens "H2O" verfügen über seitliche Anschlüsse, so dass sie auch unter große Prozessorkühler passen.

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Speichermodule mit Kühlkörpern, die den Durchfluss von Wasser ermöglichen, gibt es schon lange. Bei vielen dieser Geräte sind die Anschlüsse aber nach oben herausgeführt, was mit den derzeit beliebten Towerkühlern Probleme verursachen kann. Diese Kühler ragen oft auch seitlich in den Bereich, in dem die Speichermodule sitzen.

Kingstons H2O-Module können diese mechanischen Schwierigkeiten lindern, auf manchen Mainboards dürften die Wasserleitungen aber dafür mit der Grafikkarte kollidieren. Immerhin ragen die Anschlüsse für das Kühlmittel nicht ganz bis zum Ende des Moduls, so dass sich Schläuche mit engen Biegeradien noch über die Grafikkarte verlegen lassen dürften.

Die neuen Speicherriegel verfügen neben den JEDEC-Profilen über Konfigurationsdaten nach Intels XMP. Statt der Standardspannung von 1,50 Volt für DDR3 arbeiten sie dann mit 1,65 Volt, um ihre hohen Frequenzen zu erreichen. Mehr Spannung lässt sich auf Übertakter-Mainboards für Intels Core-i-CPUs zwar einstellen, doch Intel garantiert die Funktion der Prozessoren nur bis 1,65 Volt. Zudem steigt dabei auch die Leistungsaufnahme des in die CPUs integrierten Speichercontrollers an.

Die H2Os gibt es bisher in drei Kits: je zwei Module á 2 GByte mit effektiv 2.000 MHz oder mit 2.133 MHz sowie ein Triple-Channel-Kit mit drei Modulen bei 2.000 MHz. Die Preisempfehlungen für die USA ohne Steuern betragen dafür 157, 205 und 235 US-Dollar. Die Speichertimings betragen bei allen Versionen CL9-11-9-27, was keine Rekordwerte sind. Die Speicher lassen sich auch ohne Wasserkühlung bei den angegebenen Parametern betreiben.

Laut Kingston werden die Kits ab sofort an Distributoren geliefert, in Deutschland sollten sie in einigen Wochen im Handel auftauchen.


amp amp nico 10. Sep 2010

iGolemgate heißt das.

i_golem 03. Aug 2010

Naja aber jetzt mach nicht den Quark den Golem geschrieben/kopiert hat für den Sinn des...

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