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Eee PC 1215N im Test: Schnelles Spiele-Netbook mit Dual-Core und Optimus

Benchmarks und gefühlte Leistung

Durch den Dual-Core-Atom fühlt sich der Eee PC ziemlich flott beim normalen Arbeiten an. Wer häufig mit einem Single-Core-Netbook arbeitet, regt sich schon ab und an über die langsame CPU auf, die zu Wartereien vor dem Desktop sorgt. Dank Hyperthreading hat der Nutzer beim neuen Eee PC sogar vier logische Kerne.

In den Benchmarks zeigte sich dann, wie überlegen der Dual-Core-Atom im Vergleich zu einem Single-Core-Atom ist. An den Cinebench-Werten ist sehr schön zu erkennen, wie viel der Dual-Core mit Hyperthreading gegenüber einem einzelnen Kern bringen kann. Im Cinebench R11.5 erreicht der Eee PC 0,57 Punkte mit allen vier logischen Kernen. Ein einzelner Kern schafft nur 0,18 Punkte.

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  • Asus Eee PC 1215N: Auf der linken Seite gibt es unter anderem einen HDMI-Anschluss und einen Kartenleser.
  • An der rechten Seite ist ein Netzwerkanschluss, der allerdings nur Fast-Ethernet beherrscht.
  • Mattes Äußeres, ...
  • ... aber spiegelndes Inneres.
  • Sieht aus wie ein Schiebeschalter, ist aber nur zum Drücken: der Anschaltknopf.
  • WLAN und Bluetooth werden links an- oder abgeschaltet.
  • Die Kamera hat einen Schiebeschalter.
  • Eine seltene Kombination. Dual-Core-Atom und Nvidia Ion 2
  • Das Touchpad ist schön groß. Fast 85 mm in der Breite und 47 mm in der Höhe. Die Tastenwippe ist leider nur mäßig.
  • Aufgeklappter Eee PC 1215N
  • Akku mit 56 Wh
  • GPU-Z mit der GMA 3150...
  • ... und der Ion-2-GPU
  • CPU-Z: Dual-Core-Atom
  • CPU-Z: Das BIOS hat noch Betastatus.
  • CPU-Z: So viel RAM wird im Seriengerät nicht vorhanden sein.
  • Asus plant, das Gerät nur mit 2 GByte auszuliefern.
  • Windows-Leistungsindex
  • Von dem verbauten RAM steht erstaunlich wenig zur Verfügung. Häufig meldet Windows auch, dass nur 1,99 GByte nutzbar sind.
  • 3DMark 2001 SE: Ion 2 und D525 sind rund doppelt so schnell wie der Atom N450 und sein integrierter Grafikkern.
  • Cinebench R10: Die zwei Kerne des D525 mit 1,8 GHz überholen den N450 (1,66 GHz) deutlich, müssen sich aber einem Core 2 Duo (1,3 GHz, 3 MByte Cache) geschlagen geben.
  • Im Super-Pi-Benchmark ist deutlich zu sehen, dass selbst alte Core-2-CPUs (1,2 GHz, 2 MByte Cache) den schnellsten Atoms überlegen sind.
  • Nvidia Control Panel: Hier kann die GPU ausgewählt werden,...
  • ... die für die jeweilige Anwendung aktiv werden soll.
Cinebench R10: Die zwei Kerne des D525 mit 1,8 GHz überholen den N450 (1,66 GHz) deutlich, müssen sich aber einem Core 2 Duo (1,3 GHz, 3 MByte Cache) geschlagen geben.

Für die bessere Vergleichbarkeit haben wir auch den älteren Cinebench R10 vermessen. Der Atom D525 des Eee PC erreicht im xCPU-Benchmark 1.707 Punkte. Fast das Doppelte eines Atom N450 (1,66 GHz), der nur auf 873 Punkte kommt. Gegenüber einem CULV muss das 1215N aber ziemlich zurückstecken. Auch eine günstige und ältere Core-2-Duo-CPU wie der SU7300 (1,3 GHz, 3 MByte Cache) ist schneller und erreicht 2.662 Punkte.

Nicht ganz ins Bild passt der SuperPI-Test, der aber kaum in Threads aufgeteilt ist. Bei einer Million Iterationen braucht ein Atom N450 etwa 88 Sekunden, der D525 81,5 Sekunden. Für den Super-Pi-Test hatten wir nur einen dem Core 2 Duo SU7300 recht ähnlichen U7600-Prozessor (1,2 GHz, 2 MByte Cache) zur Verfügung. Er vollendet den SuperPI-Test in 43 Sekunden. Hier zeigt sich sehr deutlich, dass eine ULV-CPU einem Atom überlegen ist.

In den 3DMark2001-Benchmarks kommt der Ion erwartungsgemäß sehr gut weg. Während ein GMA 3150 in einem Single-Core-Atom gerade einmal 2.648 Punkte erreicht, sind es beim Ion 2 mit 5.545 Punkten deutlich mehr.

Dass ein Dual-Core-Atom mit Ion-2-GPU im Lager eines CULVs mitspielen kann, zeigt Starcraft 2. Während Acers 1825PTZ bei nativer Einstellung und niedrigen Details nur 15 Bilder pro Sekunde erreicht, allerdings noch in einer damals vermessenen Betaversion, sieht es beim Ion 2 sehr viel besser aus.

Das ist allerdings nicht so gut, wie es Nvidia in seinem Ion-2-Werbematerial verspricht. Hier finden sich Passagen, die schöne Grafiken versprechen, wie es der Entwickler Blizzard vorsieht, gepaart mit flüssigen Bildraten. Nvidia übertreibt hier etwas, aber es reicht dennoch, um etwa mit mittlerer Texturqualität zu spielen und fast alle anderen Einstellungen im unteren Bereich zu lassen. Für Einzelspielerkarten und die Kampagne durchaus brauchbar, allerdings wird es in höheren Leveln zunehmend knapp und das Echtzeitstrategiespiel wird zunehmend ruckeliger. Bei Mehrspielerpartien könnte es mit dem Netbook ebenfalls eng werden. Zudem erkannte Starcraft 2 bei uns nicht die native Auflösung des Netbooks, so dass wir mit 1.280 x 720 Pixeln spielen mussten.

Ein interessanter Nebeneffekt bei Starcraft 2, der zeigt, dass ein Dual-Core-Atom nicht immer ausreicht: In das 3D-Geschehen eingebettete Videos ruckelten teils unerträglich. Schon am Starcraft-Intro war das zu sehen. Bei diesem Rendervideo in hoher Auflösung greift offenbar die Videobeschleunigung nicht. In Zwischensequenzen ergibt sich dann der Effekt, dass zwar die 3D-Szenerie mit 50 Bildern pro Sekunde gerendert wird, die Videos aber nur mit geschätzten fünf Bildern abgespielt werden. Dadurch laufen die Zwischensequenzen teils asynchron zum Ton.

 Tastatur und TouchpadVideobeschleunigung und Akkulaufzeit 

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CruZer 04. Okt 2010

War mal richtig entspannend soviel Schwachsinn zu lesen... Gerne gelacht und gut gewesen...

Blubber567 07. Aug 2010

Der K125 von AMD frisst nur 12, statt 18 watt und hat fast identische benchmarkergebnisse...

geekee 05. Aug 2010

Er will aber anscheinend keine Runde Solitair, denn dafür reicht der Atom locker, demnach...

geekee 05. Aug 2010

Wer weiß wie da noch die Sets sind, da hier ja auch das System Win7 angepasst ist und der...

PeterMeter 05. Aug 2010

USA-Kauf = Z/Y vertauscht

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