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Spieletest Starcraft 2Mehr Einzelspielerstrategie geht nicht
Wer noch nie Starcraft gespielt hat, kann sich in einem kurzen Tutorial über die grundlegende Steuerung informieren und dürfte dann kaum noch Schwierigkeiten haben, die ersten Missionen zu überstehen. Die Designer bei Blizzard haben dafür gesorgt, dass der Einstieg in Starcraft 2 sehr einfach ausfällt - selbst in einem höheren der vier Schwierigkeitsgrade, die in der Kampagne außerhalb von Missionen jederzeit neu gewählt werden können. Bei Einsatz fünf oder sechs zieht das Niveau allerdings spürbar an, gegen Mitte bis Ende dürften sich auch erfahrene Strategen nicht unterfordert fühlen. Eines der Glanzlichter von Starcraft 2 ist das Missionsdesign: Die Entwickler haben für erstaunlich viel Abwechslung gesorgt. Neben klassischen Einsätzen wie dem Verteidigen einer Basis gegen Zerglinge oder dem Erobern gegnerischer Stellungen muss der Spieler im Wettrennen gegen Protoss an bestimmten Altären ein heiliges Gas einsammeln oder intergalaktischen Gütertransport abfangen. An einigen wenigen Stellen scheint sich Blizzard übrigens zum Zeitschinden entschlossen zu haben: So muss der Spieler rund 140 infizierte Gebäude vernichten und dabei im Tag- und Nachtwechsel angreifen beziehungsweise seine Basis verteidigen. Wer kapiert hat, wie das geht, schafft die Mission auf jeden Fall, benötigt aber unnötig lange dafür. Unter dem Strich jedoch sind die allermeisten Einsätze spannend aufgebaut und spürbar aufwendig von Blizzard auf spielerische Bugs durchgetestet worden. Sie bieten eine gute Mischung aus Bewährtem und frischen Ideen, ohne dass der Spieler sich - wie in einigen Einsätzen der letzten Command & Conquer - mit übertrieben schrägen Möchtegern-Innovationen herumschlagen muss. Nett: Vor einigen Einsätzen darf der Spieler wählen, wie er sie bewältigen möchte. So kann er auf einem Planeten die möglicherweise von einem Zergvirus infizierten Bewohner retten, oder sie im Auftrag der Protoss vernichten. Alles in allem dürften die meisten Spieler zwischen 20 und 30 Stunden für die gesamte Kampagne benötigen. weiter...
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