iPad: Cooliris macht aus der Wikipedia ein Magazin

iPad

Cooliris macht aus der Wikipedia ein Magazin

Eine Applikation für das iPad lässt die Inhalte der Wikipedia in einem ganz anderen Aussehen erscheinen: Ein Artikel aus der Onlineenzyklopädie sieht dann aus wie ein Artikel in einer Zeitschrift oder wie ein Beitrag aus einem alten, gedruckten Lexikon.

Anzeige

Das Softwareunternehmen Cooliris, Hersteller des gleichnamigen Browser-Plugins, hat eine Applikation entwickelt, mit der Nutzer die Wikipedia auf dem iPad von Apple nutzen können. Discover zeigt Artikel aus der Onlineenzyklopädie aber nicht in gewohnter Weise an, sondern gibt ihnen eine neue Gestalt.

Übersichtliches Layout

Startet der Nutzer Discover, erscheint als Startseite der Artikel des Tages, der gestaltet ist wie das Titelblatt einer Zeitschrift. Wischt der Nutzer mit dem Finger nach links über den Bildschirm, kommt er zum Foto des Tages. Will er lieber den Artikel lesen, tippt er auf den Bildschirm. Der Artikel erscheint dann in einem übersichtlichen Layout, das dem einer Zeitschriftenseite ähnelt: Ein langer Artikel, den der Nutzer nach unten scrollen müsste, wird in einzelne Seiten aufgeteilt, die mit einer Kopf- und einer Fußzeile versehen sind. Darin erscheint der Name des Artikels und der des Abschnittes, in dem der Leser sich gerade befindet.

Bei der Navigation nutzt Discover die verschiedenen Funktionen des iPad gut aus: Geblättert wird durch das Wischen über den Bildschirm. Mit der mit zwei Fingern durchgeführten Geste zum Verkleinern bekommt ruft der Nutzer eine Übersicht der einzelnen Abschnitte des Textes auf, zu denen er mit Tippen auf den Bildschirm springen kann.

Drehen und Schütteln

Eine andere Möglichkeit der Navigation ist, das iPad auf der Startseite ins Querformat zu drehen. Dadurch gelangt der Nutzer zu einem Menü, über das er andere Artikel, die an diesem Tag auf der Startseite der Wikipedia stehen, aufrufen kann. Gefällt ihm der Artikel auf der Startseite nicht, kann er durch Schütteln des Tablets den Leitartikel eines anderen Tages aufrufen. Schüttelt er das Gerät in einem beliebigen Artikel, kommt er zurück auf die Startseite. Will der Nutzer nach etwas Bestimmtem suchen, wischt er mit dem Finger auf dem Bildschirm nach unten. So kommt er zu einer Seite, auf der er über eine virtuelle Tastatur ein Stichwort eingeben kann.

Das zeitschriftenartige Layout sei nur eines von mehreren, in denen sich der Nutzer Wikipedia-Inhalte anzeigen lassen könne, berichtet der US-Branchendienste Cnet, der Discover bereits testen konnte. Ein anderes lässt die Onlineenzyklopädie wie ein gedrucktes Lexikon aus dem 19. Jahrhundert erscheinen.

Künftig auch für Android

Cooliris hat nach eigenen Angaben die Anwendung, die kostenlos sein wird, in den App Store eingestellt und warte nun auf die Freigabe von Apple. Wann Discover schließlich erhältlich sein wird, ist noch nicht klar. Laut Cnet will das Unternehmen Discover in Zukunft auch für andere Plattformen zur Verfügung stellen, unter anderem auch für Android-Tablets.

Außerdem wolle Cooliris Discover so weiterentwickeln, dass Nutzer mit der Applikation nicht nur die Wikipedia, sondern auch weitere Internetinhalte betrachten können, sagte Michele Turner, die bei Cooliris für den Produktbereich zuständig ist, Cnet. Das Unternehmen verhandele bereits mit einigen Partnern darüber.


Appi 03. Aug 2010

kT sent by iPad

%username% 29. Jul 2010

¿

OSX808 28. Jul 2010

->Wölfchen ->IBM-PC Ich sehe das nicht so. Wenn ich die Verkaufszahlen von iPhone, iPod...

Trollversteher 28. Jul 2010

Ein Icon in der App würd's wohl auch tun ;)

qwert 1394 28. Jul 2010

Hmmm neue App-Idee? iFellTower

Kommentieren



Anzeige

  1. Software Tester / Testspezialist: Testmanagement / Senior Software Testmanager (m/w)
    imbus AG, Möhrendorf, Köln
  2. Softwareentwickler C++/C# (m/w) für die Analysetools CANoe und CANalyzer
    Vector Informatik GmbH, Stuttgart, Karlsruhe
  3. (Senior) Softwareentwickler (Microsoft) (m/w)
    arvato systems S4M GmbH, Köln
  4. Gruppenleiter/-in Security und IT-Systeme
    Robert Bosch GmbH, Renningen

 

Detailsuche


Folgen Sie uns
       


  1. Android-Smartphone

    Huaweis Ascend Mate 7 für 500 Euro zu haben

  2. Crescent Bay

    Oculus Rift und die Sache mit dem T-Rex

  3. Foto-App

    Instagram jetzt auch mit Werbefilmen

  4. Personalie

    Android-Schöpfer Andy Rubin verlässt Google

  5. Samsung, Apple und Nokia

    Welche Smartphone-Kamera ist die Beste?

  6. Filesharing

    Gesetz gegen unseriöses Inkasso tritt in Kraft

  7. Bundesverkehrsministerium

    Kennzeichen-Scan statt Maut-Vignette

  8. Haftungsprivilegien

    Wann macht sich ein Hoster strafbar?

  9. Settop-Box

    Skys Streaming-Client ist der Roku 3

  10. Steam

    Square Enix weitet Geo-Lock bei Spielen aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de



3D-Druck ausprobiert: Internetausdrucker 4.0
3D-Druck ausprobiert
Internetausdrucker 4.0
  1. Sicherheit Der Arduino-Safeknacker aus dem 3D-Drucker
  2. Arduino Neue Details zum 3D-Drucker Materia 101
  3. Niedriger Schmelzpunkt 3D-Drucken mit metallischer Tinte

Qubes OS angeschaut: Abschottung bringt mehr Sicherheit
Qubes OS angeschaut
Abschottung bringt mehr Sicherheit

Schenker XMG P505 im Test: Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
Schenker XMG P505 im Test
Flaches Gaming-Notebook mit überraschender GTX 970M
  1. Getac S400-S3 Das Ruggedized-Notebook mit SSD-Heizung
  2. Geforce GTX 980M und 970M Maxwell verdoppelt Spielgeschwindigkeit von Notebooks
  3. Toughbook CF-LX3 Panasonics leichtes Notebook mit der Lizenz zum Runterfallen

    •  / 
    Zum Artikel